Wir leben auf Pump
Früher war der Tag immer irgendwann so Mitte des Jahres..er wandert immer weiter nach vorn..das Land hat seine Ressourcen, die für das ganze Jahr reichen müssten, aufgebraucht... alle natürlichen Rohstoffe verbraucht. Ich habe mal gelernt das es ein Raubbau an unserer Mutter Erde ist.
Der sogenannte Erdüberlastungstag markiert den Moment, ab dem wir mehr Wälder abholzen, Böden auslaugen und Rohstoffe verbrauchen, als die Erde binnen eines Jahres erneuern kann. Würden alle Menschen so leben wie wir in Deutschland, wären die global verfügbaren Ressourcen jetzt aufgebraucht.
Eigentlich müsste diese Nachricht ein politischer Schockmoment sein. Zeigt sie doch, dass wir vollkommen über unsere Verhältnisse leben. Stattdessen rauscht sie fast geräuschlos durch die Nachrichten, kaum Jemanden interessiert es, kaum Jemand liest es.
Hitzewellen, Jahrhundertfluten, Dürren, Waldbrände, Gletscherschmelze und es wird noch schlimmer werden. Wir selbst spüren die Veränderungen in der Natur, in der Tierwelt, an uns selbst. Aber wie reagieren wir??
Eigentlich gar nicht..oder wir stellen es fest und gehen aber doch wieder zur normalen Tagesordnung über.
Ausgetrocknete Böden, Wasserknappheit, zunehmende Extremwetter, Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise..dazu noch unsere Politiker die zwar von Klimaschutz reden aber alles dann doch unter den Teppich gekehrt wird weil kein Geld dafür da ist..Krieg und Rüstung sind wichtiger..nur ohne unsere Mutter Erde wird das dann auch nichts mehr..
Wie lange wird das noch so weitergehen? Werden wir es erleben das die Erde aufgibt? wahrscheinlich nicht aber unsere Nachwelt.
Ich selbst werde jetzt sicher nicht zum Klimakleber oder Fanatiker aber Gedanken mache ich mir schon was wird. Grün wählen?? Harbeck hatte ja einige gute Ansätze aber auch er ist gescheitert.
Es gibt sicher sehr viele kleine Dinge die jeder selbst ändern kann aber was macht die Industrie?? große Flächen werden z.B. versiegelt, bebaut, es erfolgt kaum ein Rückbau, Treibhausgasemissionen, Gewässerverschmutzung.. die Liste ist lang.
Die Natur verändert sich..sie reagiert aber niemanden interessiert es..erst dann, wenn es zu spät sein könnte..dann ist aber niemand mehr da.
Kommentare (6)
Man kann ja immer nur von sich selbst schreiben..., seit einiger Zeit, verzichten wir auf so einiges.
Fleisch und Alkohol nur noch selten, wir unterstützen vor allem unsere, ganz regionalen Obtsbauern, kaufen dort Obst, Gemüse, Eier.
Versuchen überwiegend mit dem Rad Erledigungen zu tätigen. Im Winter oder bei blödem Wetter allerdings geht das nicht.
Auch achte ich darauf, dass nur noch zu bestimmten Anlässen - so sage ich das mal - vielleicht ein neues Hemd oder was auch immer gekauft wird. Alles andere hat man ja eh meist. Ich habe auch für mich das Gefühl, dass ich viel mehr nachdenke, eh ich kaufe und mir auch mehr Gedanken mache, was Jahre vorher nicht so der Fall war. Irgendwie ist es mehr im Kopf.
Ja, man sagt ja auch, man kann immer hinzu lernen...na das ist doch schon etwas.
Oft denke ich auch, wenn jeder für sich etwas machen würde, Verzicht übt..., denn das kann durchaus funktionieren, ohne das es groß weh tut...aber vielleicht hilft.
Versuchen wir es einfach mal !
Kristine
@werderanerin Hallo liebe Kristine..
Auch wir sind oft in Hofläden und auf Märkten unterwegs auch wenn das Männlein stöhnt weil es teurer ist und nicht seinem Minimalismus entspricht..ich selbst war schon immer ein Verfechter vom regionalen einkaufen.
Mein Auto..ich brauch es noch..die Rennsemmel war und ist immer noch ein Stück Freiheit für mich...
Wir reden viel über die Dinge die gerade hier in DE passieren, das Denken der Menschen, die Veränderungen, das Verhalten..die Oberflächlichkeit die viele an den Tag legen ohne nachzudenken wie die Welt morgen aussehen könnte wenn es so weiter geht.
Wir spüren die Veränderungen jeden Tag, ob auf einem Spaziergang oder im Supermarkt, in der Stadt oder auf dem Land.. man muss nur die Augen öffnen und darüber nachdenken vielleicht auch reden.. ohne Handy..
liebe grüße Iris
Man sollte nicht vergessen, dass Habeck gerade w e g e n seiner guten Ideen gescheitert ist.
Die Menschen wollen eben auf nichts verzichten.
Ich habe mich bereits vor zwei Jahren entschieden, nicht mehr zu fliegen, obwohl ich sehr gern verreise. Nun mache ich eben Busreisen.
Unser Auto habe ich unserer Tochter geschenkt, weil die jeden Tag zur Arbeit fahren muss.
Wir als Rentner brauchen ja ein Auto höchstens zu Vergnügungsfahrten und das verkneife ich mir.
Ich sehe zu, dass ich nichts in sinnloser Verpackung kaufe uvm.
Mit anderen Worten, ich tu, was ich kann. Ich würde niemals mehr Fleisch essen und auch keinen Fisch. Ist für die Gesundheit überhaupt nicht nötig.
Kurzum, wenn sich alle so verhielten sähe die Sache schon mal ganz anders aus.
Harzliche Grüße von Pippa
@pippa Hallo Pippa..
Wir.. auch das Männlein, verzichten auch auf bestimmte Dinge, das Männlein ist ja auch noch ein Minimalist ( Anwärter) uns so lernen wir von uns gegenseitig. Ich fliege auch nicht mehr durch die Welt..hab es früher aber sehr gern getan..ich habe es geliebt. Jetzt erkunden wir Deutschland mit dem Deutschlandticket, fahren mit dem Reisebus hier in Thüringen durch das Land..
Okay..so ganz verzichte ich noch nicht auf mein Auto, wir brauchen es schon noch..ich hänge an meiner Rennsemmel..
Wenn jeder in unserem Land ein wenig dazu beitragen würde die Welt ein wenig besser zu machen..dann könnte auch unsere Mutter Erde ein wenig aufatmen..
liebe Grüße Iris
Derzeit sind wir acht Milliarden
und bald schon werden es zehn sein,
wie lange wird die Welt noch warten,
sie ist doch heute schon zu klein,
doch irgendwann wird sie sich wehren
und mit natürlicher Gewalt
die Menschenfluten korrigieren
zum Schutz ihrer schönen Gestalt.
...diese Korrektur ist längst überfällig und
niemand wird sie verhindern können, meint
Syrdal