Anzeige
Winterklar
Nun liegt er da,
C.
ganz winterklar.
Etwas zerzaust schaut er aus,
da im Garten, neben dem Haus.
Einst voller Leben, voller Lust,
liegt er nun still, sich der Zeit bewusst.
So oft hat er mich schon getröstet,
mit seinem Schweigen, seiner Ruh’.
Und nun geht’s auf den Winter zu –
bald wird erstarren, was einst lebte,
und nichts bewegt sich, wie es strebte.

Doch wenn im Frühling das Eis zerfällt,
und neues Leben sich erhellt,
dann ist auf einmal alles wieder da –
das Leben froh, die Welt ganz klar.

So wird es uns wohl auch ergehen,
wenn wir einst still von dannen gehen:
Dass nach dem Tod, so leis’ und lind,
etwas ganz Neues neu beginnt.
C.
Kommentare (0)