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Wie Sand am Meer
von Catherine Gaskin
Australien ist um 1800 noch weitgehend unbesiedelt. Die Engländer nutzen diesen Erdteil als Strafkolonie für Verbrecher, für die sie in ihren Gefängnissen und Armenhäusern keinen Platz mehr haben. Es machen sich aus diesem Grund einige Schiffe auf um diese Menschen von England in dieses neue Land zu befördern.
Sara ein junges Mädchen wird des Diebstahls bezichtigt und landet auf einem dieser "Gruppentransporter". Die Zustände sind menschenunwürdig, zusammengepfercht - nur einmal am Tag frische Luft ist diese Überfahrt qualvoll. Bei der Begleitmannschaft ist auch eine Familie dabei, deren Dienstmädchen auf der Überfahrt stirbt. Sara hat Glück und wird ausgesucht, den Platz des Kindermädchens einzunehmen. Und sie lernt einen der Begleitoffiziere, Andrew kennen. Bei der Ankunft in Sidney heiraten sie und sie beginnen ein sehr hartes und entbehrungsreiches Leben. Zumal Sara ihre Vergangenheit anhaftet, wie Aussatz. Die Landarbeiter - alles Sträflinge sowie auch die Eingeborenen sind eine ständige Bedrohung. Die Erforschung des Landes und die weitere Ausdehnung der Besiedlung erfordert Mut und Pioniergeist - Selbstbewusstsein!
Doch Sara und Andrew schaffen sich ihr Reich - gegen alle Anfeindungen. Bis Andrew bei einer Rebellion getötet wird.
Ich habe das Buch vor 55 Jahren das erste Mal in der Hand gehabt und es hat mich so begeistert, dass ich immer wieder Bücher dieser Schriftstellerin gelesen habe. Leichte, unterhaltsame Kost die aber auch einen historischen Hintergrund haben.
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