Wie könnte es gehn?


Wie könnte es gehn?
Kurz kann so ein Reimchen Kummer vertreiben,
denn den mag man so gar nicht leiden.
Viel lieber hätt‘ man die Welt einfach schön,
doch ist sie es selten, bei Lichte beseh‘n.
 
Kriege gibt es im Großen und Kleinen,
die Welt geht bald unter, könnte man meinen.
Doch nichts bleibt für immer, wie es ist,
was man manchmal beinahe vergisst.
 
Die Welt dreht sich weiter, so oder so,
egal, was passiert, hier oder anderswo.
Doch Spuren des Erlebten, die bleiben,
lassen sich nicht so schnell vertreiben.
 
Menschen sollten zusammenhalten
um die Welt friedlicher zu gestalten.
Sich Mitgefühl und Empathie zu schenken,
kann alles in eine andere Richtung lenken.

Kommentare (17)

Roxanna

Für die vielen geschenkten 💗chen sage ich lieben Dank an


fraun
Globetrotter
Holsteinerin
Florentine
pippa
Komet
Marlen13
margit
Songeur
Syrdal
Ingira
ahle-koelsche-jung
indeed
ladybird
Winterbraut.

Gefreut hat mich auch, dass sich hier über mein wieder Mittun gefreut wurde 😊 nach einer langen Pause.

Herzliche Grüße an euch alle von

Brigitte

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pippa

 Liebe Brigitte,

auch ich freue mich sehr, hier wieder etwas von dir zu lesen.
Bei den „Elfchen“ hast du mich ja schon gleich am Anfang bei einem Fehler erwischt. 😉😩
WEnn die unbelehrbare Menschheit sich nicht ganz schnell um ihr eigens Heim kümmert, dann könnte die Erde tatsächlich untergehen bzw unbewohnbar werden.

Trotz allem versuchen mein Mann und ich jeden neuen Morgen zu erleben und jede Stunde zu genießen.

Danke für dein Gedicht.

Liebe harzliche Grüße
von Heidi

Roxanna

@pippa  

Danke, liebe Heidi für deinen Kommentar. Ich muss ein wenig schmunzeln wegen des Elfchens und hoffe, dass du mir das nicht übel genommen hast.
Es ist schwer zu verstehen, dass Menschen an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen. Manchmal wundert es einen doch, dass die Erde nicht genug von ihnen und ihren Zerstörungen hat und sie einfach abschüttelt.  Wiederum würde es ja aber auch die treffen, die sich bemühen und die gibt es ja durchaus auch. Hoffen wir, dass letzten Endes doch das Gute im Menschen siegt. Noch ist unsere Welt wunderschön, wenn man sich in der Natur umsieht. Diese Vielfalt und Schönheit müsste doch eigentlich alle berühren.

Herzliche Grüße an dich von
Brigitte

werderanerin

Es ist traurig, dass es immer noch Kriege auf diesem schönen Planeten geben muss, um Machtansprüche durchzusetzen, Rücksichten werden keine genommen, es scheint sogar, dass alles nur noch schlimmer wird. Nichts ist mehr, wie es war, Respekt und Achtung sind Fremdwörter geworden, der Ton unsäglich primitiv.

Ich habe in meinem Leben zum Glück noch nie einen Krieg erleben müssen, habe diese Friedenszeiten fast für selbstverständlich genommen..., eine Wendezeit erlebt, die alles veränderte, aber friedlich verlief.

Bis...ja, bis dieser Putin meinte, die Ukraine vernichten zu müssen.

Hoffnung brauchen wir...und wer weiß, vielleicht...

Kristine grüßt dich sehr herrlich, liebe Brigitte

Roxanna

@werderanerin
  
Danke, liebe Kristine für deinen Kommentar. Dass es immer noch Menschen gibt, die einen Krieg beginnen, obwohl man doch weiß, dass sie außer Zerstörung nichts bringen, ist schwer zu begreifen. Man fragt sich, was ist mit diesem Menschen los, sind sie einfach nur böse oder psychisch gestört?
Ich stimme dir zu, dass Respekt und Achtung, Mitgefühl und Empathie sowieso, so etwas wie Mangelware geworden sind. Woran es wohl liegen mag, dass das immer mehr verlorengeht. Ja, Hoffnung brauchen wir und wie ich schon schrieb, nichts bleibt auf Dauer. Es dauert nur manchmal unerträglich lange, bis sich wieder etwas ändert.
 
Herzliche Grüße zu dir von
Brigitte

Marlen13

Durch Kriege heute müssen leiden - Oma, Opa, Frau, Mann und Kind. -
dieses mich sehr traurig stimmt.
LG Marlen 

Roxanna

@Marlen13  

Ja, liebe Marlen, Kriege unter denen alle Menschen leiden sind einfach furchtbar. Dass es immer wieder machtbesessene Menschen geben muss, die einen Krieg auslösen, selber aber ja meist in einem geschützten Rahmen leben und  für die andere ihren Kopf hinhalten müssen, das ist schwer zu ertragen und das kann traurig, aber manchmal auch wütend machen. Danke für deinen Kommentar und herzliche Grüße von

Brigitte

Syrdal


Bei allem was Herz und Sinne quält,
wollen wir uns dankbar zeigen,
wir mussten in unsrer Lebenswelt
gottlob nicht unter Krieg leiden,
zwar habe ich ihn noch miterlebt,
doch seither war es recht friedlich,
wenn jetzt Krieg wieder über uns schwebt,
war's Leben bislang doch glücklich.



...sagt mit zukunftsgerichtetem Blick
Syrdal
 

Roxanna

@Syrdal  

Es freut mich, lieber Syrdal von dir auch wieder zu lesen, hast du doch auch länger pausiert.

Es stimmt, den Krieg selbst haben wir nicht miterlebt, aber Auswirkungen des letzten Krieges doch schon auch mitbekommen durch das Leid der Familie, die schwer mit den Folgen zurechtgekommen ist. Jedenfalls war es in meiner Familie so. Natürlich ist es schon noch einmal etwas anderes, wenn man ihn direkt miterlebt. Aber wissend, dass mit dem Ende des Krieges nicht einfach alles vorbei ist und Frieden einkehrt, sondern dass an den erlittenen körperlichen und seelischen Schäden noch lange getragen wird, kann das ganze derzeitige Weltgeschehen doch schon bedrücken. 

Danke für deinen Kommentar und herzliche Grüße von
Brigitte

indeed

Liebe Brigitte,

das habe ich sehr interessiert gelesen. Du hast es sehr gut beschrieben und sogar in Verse gebracht.

Mir passiert es immer wieder, dass ich zu oft den gesamten Erdkreis beäuge und versuche mein Fazit daraus zu ziehen. Dabei kann man nur punktuell sich glücklich fühlen, weil es davon einfach in diesen Zeiten global zu wenig Anlass gibt.
Deshalb schließe ich ganz bewusst mein Fenster zum Geschehen auf unseren Erdball zeitweise drastisch. Dann kann ich mich auf mein eigenes Umfeld besser konzentrieren und in Dankbarkeit besser die schönen Dinge wahrnehmen.

Die Welt draußen kann ich nicht ändern, wohl aber meine eigene kleine Welt zum Guten beeinflussen.

Herzliche Grüße von
Ingrid
 

Roxanna

@indeed  

Da verstehe ich dich sehr gut und stimme mit dir überein, liebe Ingrid. Die Welt kann man nicht ändern, sie geht ihren Gang, aber in seinem eigenen Umfeld, da kann man schon Einfluss nehmen. Deshalb ist es notwendig, diese ganze Nachrichtenfülle zu begrenzen. Wir in unserem Alter wissen ja nicht, wie viel Lebenszeit uns noch bleibt und die dürfen wir uns, nach allem, was wir schon hinter uns gebracht haben, so gut und schön wie möglich gestalten. Das, was man nicht ändern kann, damit sollte man sich nicht belasten.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und ebenso 
herzliche Grüße zu dir von

Brigitte

Rosi65

Unsere schöne Erdkugel ist leider an vielen zeitgleichen Kriegsgeschwüren erkrankt.

Doch auch unsere Vorfahren mussten bereits in der Jungsteinzeit darunter leiden. Es begann wohl mit der Sesshaftigkeit der Menschen, als man begann Felder anzulegen, Unterkünfte zu bauen und Vieh zu züchten. In Mitteleuropa immerhin schon vor ca.7500 Jahren.

Neid und Gier waren wohl die ersten Auslöser für diese Überfälle, gepaart mit Waffengewalt, Brutalität und Stärke, um anderen Mitmenschen skrupellos etwas wegzunehmen.
Denn wenn diese Bedingungen erst einmal erfüllt sind, dann braucht es nur einen geringen Prozentsatz von habgierigen Tätern, um ihre gemeinen Pläne auszuprobieren, oder sogar in die Tat umzusetzen.
Daran hat sich bis heute auch nichts geändert.

Doch als Jäger und Sammler kann sich die Menschheit auch nicht mehr zurückentwickeln, denn ohne Navi und Handy würden wir uns ja schon im nächsten Wald hoffnungslos verirren.
😟

Trotzdem darf man den Mut nicht verlieren, denn jeder von uns ist ja bereits einen langen Weg gegangen, auf dem man auch schon viel Gutes und Positives geleistet, bzw. erreicht hat. Das sollte man nicht vergessen.👍

Liebe Brigitte/Roxanna, schön, mal wieder von Dir zu lesen.

Herzliche Grüße
    Rosi65

Roxanna

@Rosi65  

Danke, liebe Rosi für deinen Kommentar. Ja, Neid, Habgier und Macht sind sicher die Hauptursachen warum Kriege entstehen. Der Unterschied zu früher ist nur, dass man nicht über Medien alles Leid der Welt täglich vor Augen geführt bekam. Das kann schon sehr belastend werden und auch Ängste schüren. Aber ich stimme dir zu, man darf den Mut nicht verlieren. Ein langes Leben liegt schon hinter uns, in dem wir viel geleistet und gemeistert und auch Erfahrungen gesammelt haben, nämlich die, dass nichts bleibt. Ständig ist alles im Wandel und im besten Falle zum Guten. Es kann nur manchmal lange dauern.
 
Herzliche Grüße kommen von
Brigitte

ladybird

Liebe Brigitte, 
ich hatte einen großartigen "Verschreiber", ihm möchte ich mich "dranhängen"
seine Meinung und Erkenntnis zu Deinem Gedicht waren die richtige 
Antwort. Auch ich  freue mich sehr über Deine  Rückkehr, gerade mit diesem 
Gedicht, auch das Lesen kann schnell den" Kummer" vertreiben.....kann ich Dir mir gutem Gewissen und lieben Dank, ausdrücken 
hinzu ein paar liebe Grüße aus Köln von🐞-Renate

Roxanna

@ladybird  

Danke, liebe Renate für deinen Kommentar. Wir beide wissen, dass man sich mit Reimen manchmal gut ablenken kann. Die Konzentration darauf macht es möglich, mal alles andere auf die Seite zu schieben. In der heutigen Zeit braucht es dringend etwas, in welcher Form auch immer, sich mal ablenken zu können. Das Weltgeschehen, dazu die eigenen persönlichen Belastungen, das kann wirklich schon zu viel werden.
 
Herzliche Grüße zu dir von
Brigitte

 

protes

Das leben liebe Brigitte
legt uns immer wieder aufs neu
 lasten auf
 aber auch glück, wenn man genau hinsieht
meist belasten die lasten, weils halt lasten sind
und kommen uns unendlich schwer vor
wir lernen mit der zeit damit umzugehen
in den meisten fällen und können auch wieder
glückliche momente erkennen .

Menschen sollten zusammen halten
das wäre nur möglich
 wenn es nicht die vielen machtbesessenen irren gäbe.

ich freue mich, dass du wieder was geschrieben hast
lieben gruß hade

Roxanna

@protes
 
Danke, lieber hade für deinen Kommentar. Manchmal fände ich es schön, wenn man auch mal lastenfrei durchs Leben gehen könnte, aber es ist so, wie du schreibst, immer wieder werden neue auferlegt. Da man sie nicht einfach abschütteln kann, bleibt nichts anderes übrig als damit umzugehen, wie du auch schreibst. In der Bibel steht „Einer trage des anderen Last“, so könnte es gehen, wenn man sich gegenseitig helfen würde, sie zu tragen. Und sich auch aufeinander aufmerksam zu machen, zumindest das kleine Glück zu sehen, das manchmal schnell übersehen werden kann.

Mit den Machtbesessenen ist es leider so, dass einer irgendwann verschwindet und schon „wächst“ sozusagen ein neuer nach.

Im Großen wird es nicht funktionieren, aber im Kleinen ginge es schon, das Zusammenhalten.
 
Herzlich grüße ich dich

Brigitte

 

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