Weihnachten und Neujahr (5)


Weihnachten und Neujahr (5)

So., 14. Dezember 2025

Liebe Mitmenschen da draußen, 

erinnert Ihr Euch noch an die „Golden Girls“? Eine der Schauspielerinnen hieß Betty White. Sie ist knapp 100 Jahre alt geworden. Von ihr stammt der Ratschlag:

„Betone das Positive, nicht das Negative. Es klingt banal, aber viele Menschen finden eher etwas, über das sie sich beschweren können, als zu sagen: »Hey, das war toll!« Es ist nicht schwer, etwas Tolles zu finden, wenn man genau hinschaut.“

Weil es heute so trübe draußen aussieht und gar nicht nach glanzvollem 3. Advent, wollte ich Euch zumindest diesen Ratschlag weitergeben.

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Betty White sieht nicht so aus, als ließe sie sich von Ihren Launen herumschubsen. (Obwohl, man kann sich auch täuschen.)

Besonders schädlich ist die Angewohnheit, aus der großen Menge dessen, was uns Tag für Tag begegnet, etwas herauszupicken, was uns nicht gut erscheint und uns daran „hochzuziehen“. Wir finden Haare in der Suppe, das ist eine unserer leichtesten Übungen. Diese „Fähigkeit“ ist uns eingebrannt, darin sind wir Meister. Das müssen wir gar nicht lernen, das können wir einfach.

Und es ist sowas von blödsinnig! Ersetzen wir diesen Unfug durch eine nützliche Kunst: Uns dem Positiven zu widmen.

„Man muss wissen, was man in sich hineinlässt und was nicht.“

[Rüdiger Safranski: Goethe. Kunstwerk des Lebens. Hanser Verlag 2013]

Goethe hatte, so beschreibt es Safranski, einen erstaunlich weiten Horizont und zugleich eine große Disziplin im Umgang mit der Welt. Er nahm nur so viel von ihr in sich auf, wie er auch verarbeiten konnte. Worauf er nicht produktiv antworten konnte, ließ er an sich vorbeigehen.

Machen wir es ähnlich wie der Altmeister: lassen wir nur herein, was uns und unseren Lieben guttut.

Eine gute Nacht!

Herzliche Grüße
Kurt20


 
Bildquelle: Betty White bei den Emmy Awards 1988 – Foto: Alan Light,
lizenziert unter CC BY 2.0, Quelle: Wikimedia Commons,
 

Kommentare (20)

Irmgard5

Guten Abend,
Goethe hat mich schon während Schulzeit und Jugend beeindruckt, ich hatte mich oft mit seiner Weisheit beschäftigt - und das hat mir bis heute gut getan.
Dankeschön!
Ich wünsche alllen eein friedliches ruhiges schönes Weihnachtsfest und für 2026 ein besseres Jahr°!
Gruß Irmgard

keyly

Hallo Kurt!

Nur hineinzulassen, was einem gut tut, klingt wunderbar, ist aber - und das sollte man nicht außer Acht lassen - auch sehr egoistisch.

Niemand tut es gut, das unfassbare Elend dieser Welt zu sehen, schließe ich aber die Augen, gibt es keine Hilfsbereitschaft mehr, kein Mitanpacken, wenn rundum alles zusammenbricht. 

Ich bin nicht Mutter Theresa oder eine dieser bewundernswerten Personen, die anderen Menschen wirklich geholfen haben und es auch noch tun. Aber Mitgefühl, das natürlich das zur Kenntnisnehmen eines  Unglücks vorausschickt, ist wohl das wenigste, womit man anderen ein wenig helfen kann und sollte. Schon ein Gespräch gibt manchmal Hoffnung. 

Die Golden Girls kenne ich natürlich und fand sie köstlich. Es wäre an der Zeit, außer Krimis einmal Amüsantes wie diese Serie zu wiederholen. 

Liebe Grüße  Lydia

 

Kurt20

@keyly

18. Dezember 2025

Liebe Lydia,

wie schön, dass Du wieder da bist – ich habe Dich vermisst.

Du schreibst: „Schließe ich aber die Augen, gibt es keine Hilfsbereitschaft mehr, kein Mitanpacken, wenn rundum alles zusammenbricht.“

Warum nicht?

Der Notarzt, der Tag für Tag seinen knochenharten Job macht? Die Mitarbeiterin im Kinderhospiz, die unbeschreibliches Elend lindert? Ehrenamtliche Mitarbeiter in Hilfsorganisationen (wie meine Frau seit Jahrzehnten bei Oxfam) …

Kann man das nur tun, wenn man in gigantischem Ausmaß an der Welt leidet und das möglichst rund um die Uhr? Ist dieses Leiden an der Welt eine Voraussetzung dafür, dass alle diese Menschen ihre segensreiche Arbeit leisten?

Lebenserfahrung (rein subjektiv, mehr als 78 Jahre, Säuglidalter mitgerechnet 😉). Nein!

Dagegen sind mir eine Menge Exemplare unserer Spezies begegnet, die in Dauerschleife über die Schlechtigkeit der Welt klagen, aber wenn es gilt, der Nachbarin den Einkauf in den dritten Stock zu tragen, wird’s eng.

Aber ich kann natürlich, wie so oft, ganz daneben liegen. Macht nichts, dazulernen hält jung 😉

Viele liebe Grüße und weiterhin eine schöne Vorweihnachtszeit

Kurt

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keyly

@Kurt20  

Lieber Kurt!

Danke sehr für Deine freundlichen "Empfang". 

Hier liegt ein Mißverständnis vor. Ein Notarzt oder Tätige im Kinderhospitz und in ähnlichen Tätigkeiten sind ja mit dem Elend der Welt beschäftigt. Es muss nicht das Elend Afrikas sein .

Meines Erachtens bedeuten solche Berufe sehr viel seelische Belastungen und manches kann nicht einfach abgeschüttelt werden.Ich glaube nicht, dass man in diesen Situationen nur Positives "hineinlassen" kann. Was, wenn jemand, um den man gekämpft hat, stirbt? Was, wenn man trotz Einsatz nicht helfen kann? Das geht doch nicht spurlos an einem vorbei, oder?

Ich habe viele Jahre in einer Rechtsanwaltskanzlei gearbeitet, auch in diesem Beruf wird man mit viel Trostlosem und Traurigem konfrontiert; mit Lügen, mit Betrügen, mit Familientragödien usw.
Man könnte mich als empathisch bezeichnen, aber ich habe mich auch sehr verändert durch diesen Beruf. Ich bin misstrauisch und noch vorsichtiger geworden, als ich ohnehin schon war. 
Auch habe ich erlernt, dass man nicht jedem helfen kann, selbst wenn es Möglichkeiten gäbe. Was Menschen trotz katastrophalen Verhältnissen aneinander bindet, ist oft schwer verständlich.

Mich haben manche Fälle lange beschäftigt, obwohl diese im Verhältnis zu den von Dir angeführten Berufen lange nicht so belastend sein dürften.

Abschließend möchte ich noch von einem sehr engagierten Betreuer in einem Tierheim sprechen, der vorher bei der Tierrettung arbeitete. Er mußte diesen Beruf aufgeben, weil er die Schrecklichkeiten, die Menschen manchmal ihren TIeren antun, nicht mehr aushielt. Heute geht es ihm gut.

Ich wollte nur meine Betrachtungsweise erklären, würde mich aber durchaus darüber freuen, mehr Positives zu "inhalieren".

Abschließend wünsche ich Dir und den Lesern noch wunderschöne Adventtage. 

Liebe Grüße   Lydia mit Amica





 

Kurt20

@keyly
 
Fr., 19. Dezember 2025

Lieber Lydia,

alles, was Du sagst, unterschreibe ich zu 100 %. Dazu gäbe es noch so viel mehr zu sagen …

Mein Beitrag handelte jedoch nur von einer „schlechten Angewohnheit“, die ich einmal benennen wollte, weil vielleicht der oder die eine oder andere auch gelegentlich darunter leidet. Ich habe sie so beschrieben:

„Besonders schädlich ist die Angewohnheit, aus der großen Menge dessen, was uns Tag für Tag begegnet, etwas herauszupicken, das uns nicht gut erscheint – und uns daran ‚hochzuziehen‘. Wir finden Haare in der Suppe, das ist eine unserer leichtesten Übungen. Diese ‚Fähigkeit‘ ist uns eingebrannt, darin sind wir Meister. Das müssen wir gar nicht lernen, das können wir einfach.“

Als schönes Gegenbeispiel von Menschen, die diese Angewohnheit offensichtlich gut zu „handeln“ wussten, nenne ich Betty White und Goethe (ob die beiden sich vielleicht dort drüben einmal über den Weg gelaufen sind? 😉).

Manchmal ist ja das eine oder andere Vorbild gar nicht so verkehrt.

Ich wünsche Dir ein schönes Adventswochenende.

Herzliche Grüße
Kurt

ladybird

Lieber Kurt, Deinen Arteikel habe ich wieder sehr gerne gelesen: Dabei habe ich festgestellt;

Wir finden Haare in der Suppe, das ist eine unserer leichtesten Übungen, 

und es gibt Leute, die sich das Haar selber in die Suppe legen....um einen Grund zum Meckern haben...
Das kann natürlich keiner mit Glatze..
..

mit Vorweihnachtlichen Grüßen von🐞-ladybird

Kurt20

@ladybird

Do., 18. Dezember 2025

Hallo Renate,

Deinen Kommentar „…und es gibt Leute, die sich das Haar selber in die Suppe legen, um einen Grund zum Meckern zu haben…“ gefällt mir sehr gut.
"dass jemand mit Glatze sich das Haar selber in die Suppe legen könnte, um einen Grund zum Meckern zu haben", ist eher eher schwierig.

Ich könnte das theoretisch noch, denn eine Vollglatze habe ich noch nicht, bin aber auf dem besten Weg dorthin.

Doch nichts läge mir ferner, als meine paar verbliebenen Haare in die Suppe zu werfen.

Stattdessen versuche ich in den nächsten Wochen als Luftikus (≠ kaltherziger Klotz) nach den Zeilen aus der Fledermaus zu leben:

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.“

Ich suche noch Mittäter und hoffe, Du bist dabei.

Herzliche Grüße Kurt 

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U. Petri

Lieber Kurt, Du hast ja hier im ST im Blog ein wunderbares Mittel gefunden (und benutzt 😉), uns Lesern eine positive Spur zu legen - Richtung Weihnachten passt da ja besonders gut.

Diesmal fängst Du mit einem wunderbaren Bild an:
Leise steigt der Dunst des Getränkes auf, das offene Buch und die locker hingeworfene Decke  im Hintergrund zeigen die nur unterbrochene Ruhe, das "Draußen" wird unscharf und unwichtig. Die Hände könnten sich am Licht wärmen oder es weitergeben wollen. . .

Deinen Text würde ich unterschreiben,
wenn ich auch das "Nicht Hineinlassen von negativen Gefühlen" für "zu stark" halte.
Wenn man übt, seine Sinne in Dankbarkeit den positiven Empfindungen und Beobachtungen zuzuwenden treten die negativen automatisch ein bißchen zurück.

In jedem Fall hast Du wieder mit mit einem fröhlichen Augenblinzeln zum Überdenken und Reagieren angeregt - sei bedankt 🌿
Noch eine gute Vorweihnachtszeit - mit Ruhe und Besinnlichkeit - evl. auch angenehmen Gästen- bei einem guten Gläschen Wein ("immer in Maßen" 😉). . .
wünscht Dir herzlich
Ursula

Kurt20

@U. Petri  

Do., 18. Dezember 2025

Liebe Ursula,

danke für Deinen freundlichen Kommentar.

Ich war kurz in einer „computerfreien Zone“ untergetauchte, bin gerade zurück.  

Manchmal will ich A sagen und bei denen, die ich anspreche, kommt B an.

Das ist mir auch bei meinem letzten Beitrag wieder „gelungen“.

Daher, für alle meine Leserinnen und Leser:

Ich bin kein gefühlloser Klotz.
Das Elend auf dieser Welt, im Kleinen wie im Großem, geht mir unter die Haut, treibt mir manchmal die Tränen in die Augen, wie wohl dem meisten von uns.

Von den viele Möglichkeiten, damit umzugehen, habe ich in meinem Beitrag nur eine etwas genauer beleuchten wollen:

„Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über dein Haupt fliegen, kannst du nicht verhindern. Aber du kannst verhindern, dass sie Nester in deinem Haar bauen.“ [1]

Man möge mir ggf. mein unpräzises Geschreibe verzeihen. Ich übe noch 😉.

Herzliche Grüße
Kurt

Prost, liebe Ursula. Nicht mit Wein, sondern mit köstlichem Weihnachtsbock.
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Solange meine Vorräte davon reichen (und ich habe üppig vorgesorgt!), hat Weingenuss nur wenig Chancen. Obwohl, das eine schließt ja das andere nicht aus 😉).
 
  
[1] Martin Luther, Vaterunser-Auslegung 1519, Weimarer Ausgabe

Songeur

Hallo Kurt,

so wie Goethe das gemacht hat, würde ich es auch gern tun. Klappt nicht immer, bin ja schließlich nicht Goethe.

Betty White und ihre Golden Girls sind mir völlig unbekannt. Serien im TV konnte ich bis zu meinem Ruhestand ohnehin nicht schauen, weil ich von Berufs wegen selten mal ein paar Tage am Stück zu Hause war. Ich hätte da den berühmten Faden sehr schnell verloren.

Einen schönen Abend wünsche ich dir.

Herzliche Grüße
Hubert

Kurt20

@Songeur  

Mo., 15. Dezember 2025

Hallo Hubert,

„so wie Goethe das gemacht hat, würde ich es auch gern tun. Klappt nicht immer, bin ja schließlich nicht Goethe.“

Hatte ich mir schon fast gedacht 😉.

Die Mädels sind köstlich, besonders ihre italienische Mutter. Mal sehen, ob die Serie irgendwo zu finden ist.

Derzeit bevorzugen ich „Die Rentnercops“ sowie „Hubert und Staller“, Angelikas Favoriten sind „Mord mit Aussicht“ und „Wilsberg“. Erkenntnisgewinn? Eher weniger. Macht aber Spaß.

Problemfilme, Dramen und Ähnliches erst wieder ab Herbst 2030 oder so.

Einen schönen Abend,

herzlichst
Kurt

LisaK

„Man muss wissen, was man in sich hineinlässt und was nicht.“
….lassen wir nur herein, was uns und unseren Lieben guttut.
 
@Kurt20
„Die einen sagen so, die anderen sagen so.“😉

Ich möchte nicht in einer Welt leben,
in der sich alle Menschen dieses Prinzip zu eigen machen.
Herzliche Grüße
Lisa
 

Kurt20

@LisaK  

Mo., 15. Dezember 2025

Hallo Lisa,

danke für Deinen Kommentar.

„Die einen sagen so, die anderen sagen so.“
Und ab und zu darüber miteinander zu sprechen, warum jemand etwas so sagt (oder aber so) ist doch eine schöne Sache.

Du schreibst: „Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der sich alle Menschen dieses Prinzip zu eigen machen.“

Schade. Ich möchte immer in dieser Welt leben (eine andere kenne ich nicht), möglichst noch lange, wenn das auch manchmal eine Zumutung ist.

Aber – und das will ich immer wieder betonen – was mir zusagt, muss anderen noch längst nicht gefallen.

Dass andere eine Sache vollkommen anders sehen als ich, ist doch wunderbar. „Der eine liebt die Gurken, der andere die Tochter des Gärtners“, sagt ein polnisches Sprichwort.

Noch ein Wort zur Sache selbst: „Ausblenden“ ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Ich beherrsche sie nur unvollkommen, übe sie aber immer wieder. Ich betrachte sie eher als eine Art Technik; ähnlich wie beispielsweise Meditation.

Wessen Tage es bereichert, sich (über Gebühr) mit dem Traurigen, Hässlichen, Grausamen zu beschäftigen, (oft zwingt uns das Leben sowieso dazu), der möge das doch unbedingt tun.

Ich habe lediglich gesagt, dass es mir (und damit den Menschen, mit denen ich reise, meiner Lebensreisegruppe) guttut, mich damit nicht unnötigerweise zu befassen.

Aber, wie ich gestern an Hubert schrieb, in etwas anderem Zusammenhang: Der Herr hat eben die unterschiedlichsten Tiere in seinem Zoo. Hubert hat mir ein Zwinkern geschenkt.

Ich wünsche Dir eine schöne Woche und sende Dir

herzliche Grüße
Kurt

Samick

Hallo Kurt , du bist noch nicht so lange im ST-Forum, hast aber in der kurzen Zeit schon gelesen, was hier teilweise von den älteren Leuten abgeht. 
Deine Beiträge lese ich gerne weil die immer besänftigend wirken.
Evtl. nehmen sich doch mal der/die Eine oder Andere etwas zurück und bleiben bei den Themen die die Überschrift vorgibt ohne andere ST-Leute herablassend zu behandeln, was oft schon an Mobbing erinnert, wie man es früher oder auch heute aus den Schulen kennt.

Auch ich wünsche allen eine Rest-Advent-Zeit und ein besinnliches Weihnachtsfest.

Wollen hoffen das das Jahr 2026 uns nicht wieder zu viele negative Überraschungen bringt.
Wie sagte letztens eine Bekannte von mir :

Beerdigung kann ich jetzt.....

Mit liebem Gruß
Herbert
aus dem Duisburger Norden

P.S. Golden Girls hab ich noch nie gesehen....

Kurt20

@Samick  

16. Dezember 2025

Hallo Herbert,

vielen Dank für Deinen freundlichen Kommentar.

Ja, ich schreibe seit ein paar Wochen hier einfach mal ganz unbefangen drauflos. Vielleicht interessiert es jemanden, was mir so einfällt. Wenn ja, freut mich das, wenn nicht, auch gut.

Kommentare sind mir auf jeden Fall willkommen, sie führen manchmal zu interessanten Dialogen.

Absolut tabu für mich: Streitereien.

Da halte ich es mit dem alten Dale Carnegie, den ich immer wieder einmal zu Rate ziehe: „Der beste Weg, einen Streit zu gewinnen, ist, ihn zu vermeiden.“

Wer streiten will, der soll das tun, aber nicht mit mir.

Ich hoffe, bald wieder von Dir zu hören.

Herzliche Grüße
Kurt

Kurt20

@Samick  

15. Dezember 2025

Lieber Herbert,

vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich melde mich morgen ausführlicher bei Dir.

Bis dann,

herzliche Grüße
Kurt

werderanerin

Naja..., lieber Kurt, wenn das so "einfach" wäre "nur das in sich hinein zu lassen", was einem gut tut"...wäre wohl manches heutzutage irgendwie besser/anders.

Ich stimme in einem aber unbedingt zu..., mir ist es auch viel angenehmer, positives zu sehen, selbst im negativen. Es ist nicht immer leicht, ganz sicher, in einem negativen Moment, Schicksalsschlag, immer auch wieder etwas positives zu nehmen.

Oft ist es eine Typensache, nicht jeder Mensch kann das, wenn man es aber kann..., ist es eine gute Gabe.

Letztlich aber (so denke und empfinde ich), geht das Leben ja weiter. Wenn man dann, zumindest positive Gedanken hat...geht es leichter..., heißt nicht, dass es einfacher wird, nur ein wenig besser.

Kristine


 

Kurt20

@werderanerin  

Grüß Dich, Kristine,

recht hast Du: so richtig aus seiner Haut kann keiner von uns. Will ich auch gar nicht – dauernd an mir „herumschrauben“ war meine Sache nie. Ich habe meistens versucht, das Spiel mit den Karten zu machen, die mir der Schöpfer zugeteilt hat (und das waren nicht die schlechtesten).

Bei einigen wenigen Dingen hat es sich aber bewährt (kann hier nur für mich sprechen), ab und zu in die Speichen zu fassen.

Zu diesen wenigen Dingen gehört der Versuch, einen ordentlichen Eingangsfilter zu verwenden, eingedenkt des bekannten Satzes meiner Programmierer-Kollegen: „Schrott rein, Schrott raus.“

Ich halte möglichst draußen, was mir nicht guttut – Gedanken, Informationen … auch Menschen.

Es gelingt nicht immer, doch wenn es gelingt, steigert es unsere Lebensfreude so sehr, dass ich es immer wieder versuche.

Bis bald,

herzliche Grüße
Kurt

sorya

Lieber Kurt,

super, danke

liebe Grüsse Sorya

Kurt20

@sorya  

Mo., 15. Dezember 2025

Danke Ingrid,

es freut mich, dass dir mein Blogbeitrag gefällt. Schau doch vielleicht gelegentlich wieder hier vorbei, würde mich sehr freuen.

Bis bald,

herzliche Grüße
Kurt

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