Anzeige
Weihnachtagans Schicksal
Weihnachtsgans - Schicksal
Fräulein Gans, die Hubertine,
schnattert laut, mit froher Mine
im grünen Gras am Bach,
und denket: „ach,
wie glücklich wäre ich,
mit Heribert, dem Gänserich“
Doch die derbe Bäu´rin kam,
aus der Traum vom Bräutigam…
mit einem Griff, war es gescheh´n,
da half kein Schnatter-Fleh´n
zack, ein Schlag, es war vorbei
zurück blieb nur ein Gänse-Ei
Und ein paar Federn für ´s Inlett,
die nackte Gans liegt nun im Fett,
um zu brutzeln herrlich braun,
lecker, knusprig anzuschau´n,
das Wasser schon im Mund zerfließt,
die Bäu´rin nochmals Fett drauf gießt.
Es duftet der Rotkohl, es duftet der Kloß,
„Habt Geduld, es geht gleich los“!
Festlich ist der Tisch gedeckt,
der Bauer sich die Finger leckt.
„Wer isst den Flügel, wer das Bein,
wer die Suppe, vom Gänseklein“?
Welch Vergnügen, bei diesem Schmaus,
allen schmeckt ´s im Bauernhaus.
Die ganze Gans wird weggeputzt,
nur Heribert, am Bache stutzt!
Wartet auf des Gänslein´s Herz…
allein bleibt er mit bittrem Schmerz…
RP
wie dem auch sei, ob mit oder ohne Gans wünscht Euch allen
eine entspannte Weihnachts-freude
🐞-Renate
Kommentare (4)
protes
der heribert, der tut mir leid
da hockt er nun im gänsekleid
er sieht von der gliebten Gans
nicht den kopf und nicht den schwanz
froh weihnacht denkt er sich
löscht alles mit nem Federstrich.
herrlich liebe Renate
dein Gedicht
danke für meine lachen und das weinende auge
frohe weihnachten
hade
Ich liebe es,dein Gänse-Schicksal Gedicht,
zugegebenermaßen auch den Gänsebraten.
Sei lieb gegrüßt von der
Fewa