Was kann helfen?
Viele „Rezepte“ gibt es zum guten Leben,
um glücklich zu sein, was alle erstreben.
Man versucht einfach dieses und jenes,
gönnt sich auch mal etwas Schönes,
 will auch in sein Inneres schauen
und sich an gutem Rat „erbauen“.

Doch, wenn nichts so richtig passen will,
halt man einfach mal eine Weile still.
Was hilft, um wirklich glücklich sein,
weiß das nicht jeder für sich ganz allein?
Aus dem Inneren muss es sprießen,
wie kann man Leben trotz Schwere genießen.

Kommentare (15)

protes

ich glaube fest daran,
dass gut erinnerungen,
die man aufrufen kann oder abrufen
verbunden mit dankbarkeit dafür 
da ein ganzes stück helfen können
liebe Brigitte
liebe grüße hade
 

Roxanna

@protes  

Du, lieber hade, bringst die Dankbarkeit ins Spiel. Sie ist vielleicht das A und O überhaupt. Mit einer dankbaren Haltung fügt sich sicher vieles besser. Und mehr auf das zu schauen, was gelungen ist und weniger das, wo man vielleicht gescheitert ist, auch das ist wichtig.

Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und schicke ebenso herzliche Grüße den Rhein hinauf nach Karlsruhe

Brigitte

ehemaliges Mitglied

Gut zusammen gefasst😊

Roxanna

@Alpler  

Danke fürs Lesen und für das Lob, lieber Alpler sagt mit herzlichen Grüßen

Brigitte

Rosi65

Liebe Roxanna,

ich wünsche Dir eine Balance zwischen Ruhe, Entspannung und angenehmer Aktivität zu finden, denn das wäre sicher optimal. Beides sollte sich ergänzen und in einem gesunden Gleichgewicht stehen, um auch im Seniorenalter ein angenehmes und zufriedenes Leben führen zu können.
Mögen wir uns deshalb noch lange, und bei relativ guter Gesundheit, darüber erfreuen können.

Auch wenn man jetzt versucht unserer Generation respektlos einzureden, dass sie für die bisherigen Fehler ihrer Lebensweise geradezustehen hätte, und deshalb ein soziales Pflichtjahr für Rentner einfordert (siehe: Marcel Fratzscher, Präsident der Deutschen Wirtschaftsforschung).

Herzliche Grüße
     Rosi65




 

Roxanna

@Rosi65  

Es ist ziemlich schräg, liebe Rosi für unsere Generation ein soziales Pflichtjahr einführen zu wollen. Viele Senioren, so sie können und wollen, leisten Ehrenamtliches und haben im übrigen schon eine lange Lebensleistung hinter sich. Vor allem auch die Frauen, die Familie, Beruf und oftmals Pflege der Eltern unter einen Hut zu bringen hatte.  

Ich stimme dir zu, zur Ruhe und Entspannung zu kommen, ist eigentlich die Grundlage dafür, dass auch im Alter noch Neues entstehen kann und vor allem, dass auch Kräfte gesammelt werden, mit denen man ja, je nachdem, auch schon etwas haushalten  muss.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und herzlicher Gruß kommt von

Brigitte


 

werderanerin

Ja, liebe Brigitte...Ratschläge kann man kaum geben..., aber wenn ich mal von mir ausgehe, hilft mir in schweren Zeiten immer auch eine gewisse Aktivität. Sie sorgt dafür, dass ich (zumindest) für kurze Zeit abgelenkt bin, mich anderswie konzentrieren muss. Manchmal ist es gut, allein zu sein, manchmal möchte man die Gedanken teilen.

Bei mir ist es aber auch so, dass ich versuche, alles zu zulassen, was da in meinem Inneren raus muss...erst wenn das bewältigt ist, kann Neues Platz haben.

Ganz wichtig !

Alles aber braucht viel Zeit, die man sich auch wirklich nehmen muss. Ich spüre auch immer, wenns wieder aufwärts geht, ich mich wieder vorsichtig freuen kann, neue Gedanken zulasse und vielleicht sogar planen kann...

Ich wünsche dir, liebe Brigitte , nur das Allerbeste, die Kraft, weiter zu leben aber nicht irgendwie..., sondern mit guten Gedanken, ohne jemals zu vergessen.

Sehr herzlich

Kristine



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Roxanna

@werderanerin  

Dem, was du schreibst, liebe Kristine, kann ich nur zustimmen. Man muss für sich herausfinden, was es gerade momentan braucht. Manchmal tut Ablenkung gut, um den Kopf freizubekommen und manchmal kann sie aber auch ein Stück weit Verdrängung sein.
Wichtig ist, auch das schreibst du so ähnlich, im Inneren aufzuräumen, damit es Platz für Neues geben kann und sich auch die Zeit zu nehmen, die es dafür braucht. Innere Prozesse lassen sich kaum beschleunigen. Die Seele hat keine Eile.

Was die Ratschläge angeht, so muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Die des einen wird nie vollkommen zu der eines anderen passen. Als Gedankenanstoss können Ratschläge manchmal nützlich sein.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und die guten Wünsche sagt mit herzlichen Grüßen

Brigitte


 

Mentis

Mit ihrem Gedicht konnten sie mir ein Lächeln aus meinem Inneren entlocken, danke dafür!

Da ich nicht ihr Talent habe, möchte ich mit einem Zitat von Friedrich Nietzsches Werk "Der Mensch mit sich allein"  antworten:
 

Man muss zum Zwecke der Erkenntnis jene innere Strömung zu benutzen wissen, welche uns zu einer Sache hinzieht, und wiederum jene, welche uns, nach einiger Zeit von der Sache wegzieht.
 
💓liche Grüße
Mentis

Roxanna

@Mentis

Hallo Mentis,

es freut mich, dass dir meine Zeilen zugesagt haben. Klüger als Nietzsche kann man eigentlich die „Kunst des Lebens“ nicht ausdrücken. Danke dafür und herzlichen Gruß zurück von

Brigitte

indeed

Liebe Brigitte,

dass hast du gut beschrieben und meine Antwort ist: Ja, man kann! Da spreche ich aus eigener Erfahrung.

Mir hilft immer, das Positive aus dem Negativen bzw. Schwerem heraus zu filtern. Mit offenen Augen durch die Natur gehen und auch einfach sich mal fragen, wie ich meinen Weg weitergehen möchte. Was lasse ich zu und was nicht, womit kann ich mir eine Freude machen und es hilft auch sehr, sich ehrenamtlich zu arrangieren. Zum Letzterem bin ich nicht ganz so weit, aber ich arbeite daran. (Habe ich aber viele Jahre vorher gemacht).

Auch in diesen kommenden dunklen Tagen lasse dich bitte nicht unterkriegen. Ich wünsche dir viel Kraft für deinen weiteren Lebensweg.

Herzliche Grüße von
Ingrid



 

Roxanna

@indeed  

Liebe Ingrid,

aus deinen Zeilen lese ich, wie wichtig es ist, über sich nachzudenken und nachzuspüren wie kann ich meinen weiteren Lebensweg gestalten, damit es mir möglichst gut damit geht. Dafür muss man sich Zeit lassen, es ist ja auch eine Entwicklung. Spaziergänge oder kleine Wanderungen in der schönen Natur können das unterstützen, weil sich mit ihr zu verbinden viel freien Raum schaffen kann.

Deine guten Wünsche möchte ich dir gerne zurückgeben und mögest du das für dich passende Ehrenamt finden, das dir Freude macht.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und die guten Wünsche sagt mit herzlichen Grüßen

Brigitte



 

Christine62laechel


Liebe Brigitte, die Worte Wilhelms von Humboldt lassen mich nachdenken: "...es ist immer besser, wenn das Innere nach außen, als wenn das Äußere nach innen strömt." Dies wäre auch meine Meinung; ob sie aber von Vielen heutzutage nicht bezweifelt wären...
Ich glaube, ebenso viele Menschen wollen, oder sogar brauchen es unbedingt, sich mal in so ein Häuschen wie auf deinem Bild zurückzuziehen, um mit dem eigenen Inneren, und auch mit den unausweichlichen Einflüßen von außen zurechtzukommen. 
Deine Bilder mag ich übrigens ganz besonders, liebe Brigitte, denn sie erinnern mich an die schönen Jahre hier im ST, so etwa 2017-2023. 

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Roxanna

@Christine62laechel  

Sich einmal in die Stille zurückzuziehen, liebe Christine kann sehr hilfreich sein und doch wird sie eben von manchen Menschen auch gemieden, weil man mit sich selbst konfrontiert wird. Das soll vermieden werden, indem man sich ständig ablenkt und in Bewegung ist. Nicht jeder Mensch kann aushalten, was er in seinem Inneren vorfindet. Dabei findet man doch eigentlich „nur“ sich selbst, mit allem was einen ausmacht.

Ich denke auch gerne an damals zurück, als Manfred uns mit seinen schönen Bildern, die auch uns animiert haben, zu zeichnen und zu malen, erfreut hat. Auch wenn es kurzfristig mal geknirscht hat
😁.

Immer wieder denke ich, ich sollte auch mal wieder den Pinsel in die Hand nehmen. Du hast kürzlich erzählt, du wurdest wieder malen.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und herzliche Grüße kommen von

Brigitte

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