🍽️ Was esse ich eigentlich?


🍽️ Was esse ich eigentlich?

Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Ich esse, was schmeckt. 😄
Offiziell gehöre ich zur Gruppe der Omnivoren, also der Allesesser. Das klingt ein wenig wissenschaftlich, bedeutet aber lediglich, dass bei mir sowohl Gemüse als auch Fisch, Meeresfrüchte und ein gutes Steak auf dem Teller landen.

Dabei hat mich Australien kulinarisch stark geprägt. Viele Menschen glauben, die australische Küche bestehe hauptsächlich aus Meat Pies, BBQ und Fish & Chips. Das gehört zwar dazu, erzählt aber nur einen kleinen Teil der Geschichte. Australien ist ein Einwanderungsland, und genau das spiegelt sich auf dem Teller wider. Hier kochen Menschen aus Italien, Griechenland, Vietnam, Thailand, China, Indien, Malaysia, dem Libanon und vielen anderen Ländern ihre traditionellen Gerichte. 🍜🥘🍤

Wer in Australien lebt, kann an einem Tag ein authentisches Thai-Curry essen, am nächsten eine vietnamesische Pho, danach ein indisches Dhal oder chinesische Dumplings. Diese Gerichte werden oft noch genauso zubereitet wie in ihren Herkunftsländern, weil die entsprechenden Gemeinschaften groß genug sind, ihre kulinarischen Traditionen zu bewahren.

Vielleicht erklärt das auch, warum meine Küche heute ein wenig aussieht wie die Speisekarte eines kleinen internationalen Flughafens. 😄 Mal gibt es ein deutsches Schnitzel, mal eine Laksa aus Malaysia, mal Garnelen mit chinesischen Aromen, mal ein indisches Curry oder einen australischen BBQ-Abend mit Freunden auf der Veranda.

Kurz gesagt: Ich esse nicht australisch, deutsch oder asiatisch.
Ich esse international – so wie viele Australier.

Und wenn jemand fragt, welcher Ernährungsrichtung ich angehöre, lautet die Antwort: Omnivore mit Weltoffenheit auf dem Teller. 🌏🍷🍤🥩 Oder noch einfacher:  Meine Küche hat mehr Reisepässe als ich. 😂🍽️✈️

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