Warum, warum, warum
Das geht schon los auf Kindesbeinen..
Da fragen es die lieben Kleinen..
Warum, warum, warum…
Denn wer nicht fragt bleibt dumm….
Und wenn die Kleinen sind dann groß..
Warum geht´s jetzt schon wieder los..
Warum war es so schwer…das Lernen..
Warum griffen andere so leicht nach den Sternen..
Warum kostet mich alles so viel Kraft….
..Warum haben es Andere mit „links“ geschafft..
Warum hab Ich Pech—die andren das Glück..
Warum kommt Verlorenes nie mehr zurück…
Warum hat der Andere den bessere Job
warum bleibt für mich nur ein sparsames Lob….
Warum ging mit einst das Liebste verloren..
Warum hat sich alles gegen mich verschworen..
Warum trifft es mich mit all´ den Plagen..
Warum muss gerade ich soviel ertragen..
Warum musstest du immer nach anderen schauen..
Warum hattest du zu dir so wenig Vertrauen..
Denn wer immer nur jammert- der kann nichts erreichen..
Lässt wertvolle Zeit nutzlos verstreichen..
Dabei ist es so einfach- das weiß jedes Kind..
Hör auf zu fragen- und zwar ganz geschwind..
Denn wenn man aufhört „warum“ zu fragen
-muss man sich auch nicht mehr beklagen-
Denn- nimmt man an was kommt im Leben-
dann wird es auch Dir wieder Freude geben…
Tulpenbluete 13
Angelika
eigenes Foto
(es ist das gelbe Windröschen zu sehen..
eine enge Verwandte vom Buschwindröschen der Anemone)
Kommentare (18)
@Kurt20
Ja lieber Kurt,
es stimmt schon daß man manches nicht wissen will……
darüber könnte man streiten…
das machen wir aber hier nicht…
im Gegenteil: ich danke dir für deinen Beitrag und
grüße dich herzlich
Angelik
@Tulpenbluete13
15. Mai 2026
Liebe Angelika,
Ja. Streiten niemals, das ist für mich ein eiserner Grundsatz.
Meinungen miteinander auszutauschen ist etwas völlig anderes.
Aber hast Du nicht auch den Eindruck, diese schöne Kulturtechnik geht immer mehr verloren? ☹️
Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße,
Kurt
Liebe Angelika,
Fragen, die man sich oft so selbstverständlich stellt und ohne die Antwort abzuwarten, schon weiter läuft, bis zu einem Punkt, der alles auf den Kopf stellt....und dann findet man keine Antwort.
Dein Gedicht nach dem WARUM ist anregend.
Liebe Grüße
Ingrid
@Winterbraut
Liebe Ingrid
es ist interessant wie viel verschiednen Sichtweisen es gibt…
und die deine war mir auch noch nicht so präsent…..aber es ist so
daß man sich mit einem „Warum“ vielleicht erst dann beschäftigt
wenn alles andere ausgeblendet wird und man sich mit einem Thema auseinandersetzen muss….ob man will oder nicht..
Ich danke dir für das mitteilen deiner Gedanken.
Mit lieben Grüßen
Angelika
Meine liebe Angelika: auf Dein so gutes Gedicht, habe ich eine kurze Antwort:
" Denn wenn man aufhört „warum“ zu fragen
-muss man sich auch nicht mehr beklagen-"
Selbst aus der Eifel*, eine alte Kuh
lernt immer noch dazu........
und aus diesem Grunde frage ich immer weiter "WARUM"?
Obwohl die Antworten meistens mit einem Achsel-schütteln abgetan werden...
herzlichst Renate
* Eifel= rheinisches Mittelgebirge
@ladybird
Liebe Renate,
das mit der „alten Kuh“ habe ich überlesen……
aber dazu lernen kann man immer…manchmal bleibt einem gar nichts anderes übrig….
In diesem Sinne: Danke für Deine Einlassung auf dieses Thema….
alles Gute für Dich
lieben Gruß
Angelika
Marlen 134
ladybird
indeed
Songeur
Pippa
Syrdal
Roxanna
Danke!!!!!!!
Alles Liebe Angelika
und doch liebe Angelika
werde ich vermutlich bis zum ende
die frage in mir haben
und sie wird immer wieder kommen
weil es so vieles gibt
was ich nicht weißund doch so gerne wissen möchte
ich denke wir sollten nie vergessen zu fragen
unabhängig davon gefällt mir dein gedicht
danke dafür und liebe grüße
hade
@protes
Danke lieber Hade für deine Worte….
Auch ich bin bis heute nicht (ganz) aus dem „Warum“-Fragen „ausgeschieden“…
Ich bin auch wie du noch immer neugierig aber auf die eine oder andere Antwort hätte ich gern verzichtet…ich denke dabei an wirklich schwere Schicksalschläge…
Das „Annehmen“ ist nicht immer leicht…..aber du hast recht man sollte trotz allem neugierig bleiben und da sind wir wieder bei: Warum, warum…
Es grüßt dich
Angelika
Auf die Warum-Fragen des Lebens gibt es keine Antwort, wer sollte sie denn auch beantworten, liebe Angelika. Bei vielem kann man nur sagen, es ist Schicksal, wer immer uns auch das geschickt hat. Gläubige Menschen haben es da vielleicht einfacher. Irgendwo habe ich mal gelesen, anstatt "warum" solle man lieber fragen "wozu".
Die Warum-Fragen um seinen Horizont, sein Wissen zu erweitern, die haben durchaus Sinn und da gibt es auch meistens Antworten. Heutzutage wo es Google und KI gibt sowieso 😉.
Gut, dass du dich dieses Themas angenommen hast, liebe Angelika.
Herzliche Grüße kommen von
Brigitte
@Roxanna
Liebe Brigitte,
ja wer sollte die Fragen beantworten…ich denke manchmal können wir das selber indem wir einfach Schicksalschläge etc versuchen anzunehmen.
Ich weiß das hört sich so leicht an…. Und die meisten von uns werden das kennen…
Ja und die Neugier sollten wir uns schon behalten um nicht auf Google oder KI angewiesen zu sein???? Kann man ja immer noch als letzte Möglichkeit..lach.
Danke für das Einlassen in das Thema….
lieben Gruß
Angelika
Ja, liebe Angelika, wer Kinder hat, vielleicht auch Enkel, kennt das genau, was du da beschreibst. Das betrifft aber eigentlich alle Menschen, egal, wie alt.
Ich denke oft, wenn wir nicht nach dem "WARUM " fragen würden, gäbe es keinen Fortschritt, denn der Mensch ist immer schon daran interessiert gewesen, sich zu verbessern, was immer auch Veränderungen mit sich brachte und bringen wird.
Daher ist dieses, oft nervende "Warum" eigentlich ganz positiv zu sehen.
Herzlichst
Kristine
@werderanerin
Liebe Kristine,
ja du hast recht… ohne das Fragen..ohne die Neugier geht nichts mehr weiter…und deshalb sollten wir schon weiter „nerven“…
Schwieriger wird es allerdings wenn einem das Leben Schicksalschläge verpasst die kaum zu ertragen sind…da steht am
Anfang einfach das „Warum“…..und das ist auch gut so….bis man sich einfach nach und nach weiterlebt und die Situation annimmt,
vielen Dank für deine Gedanken zu diesem Thema…
Lieben Gruß
Angelika
Liebe Angelika,
ja, warum ist die Banane krumm. Das könnte ich dir ja noch erklären, aber es gibt so viele Dinge, Situationen, etc. die man einfach mal stehen lassen sollte und dafür Akzeptanz dafür einsetzt. Ich weiß, es ist so leicht zu schreiben . . .
Es ist dir grandios gelungen, die "Warum-Fragen" aufzuzählen. Habe gern gelesen und danke dir für deinen Beitrag hier.
Übrigens, auch dein Foto ist allerliebst.
Seien wir ehrlich, es gibt kein Licht ohne Schatten und umgekehrt kein Schatten ohne Licht.
Mit ganz lieben Grüßen und alles Liebe von
Ingrid
@indeed
Liebe Ingrid,
als erstes : das Foto.. da du es ansprichst: Ich habe noch unter das Gedicht geschrieben um was es sich hier handelt.. wenn es dich interessiert…
Ja im Prinzip schreibst du genau das was ich ..und alle anderen hier meinen: schwierige Situationen annehmen und „erleben“ und ansonsten neugierig bleiben…
Übrigens habe ich mich über deinen Bananensatz gefreut…ich wusste es sogar mal warum das mit der Banane so ist…aber ich habe es vergessen…es war ja nicht so wichtig…Lach..
Dankeschön dir und
liebe Grüße
Angelika
Liebe Angelika,
Ich glaube, da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
Als ich endlich aufhörte „warum“ zu fragen, ging es mir zwar wesentlich besser, aber ich war zu alt, um noch was zu verändern.
Jetzt bin ich sogar sehr alt und irgendwie auch gebrechlich, aber weil ich höchstens noch solche Fragen wie „warum ist die Banane krumm“ stelle, bin ich zufrieden. Danke für’s Einstellen.
Harzliche Grüße von Heidi
@pippa
Liebe Heidi,
ich glaube ich habe sogar mal etwas von dir gelesen und war total
bestürzt…
umsomehr freut es mich dass du jetzt mit der Situation umgehen kannst…was bleibt einem denn anderes übrig….
und du hast Humor sonst hättest du das nicht mit der Banane geschrieben….
es dankt dir für deine Einstellung
mit liebem Gruß
Angelika
13. Mai 2026
Warum?
Manchmal will ich es gar nicht wissen, liebe Angelika. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Feigheit? Mag sein, aber beruhigt ungemein 😉.
Herzliche Grüße,
Kurt