Warten im Advent
Vor Weihnacht denkt man an Versprechen,
das schon seit langem Hoffnung brachte,
das lässt Traurige selbst mal lächeln,
das Winterdunkelheit hell machte.
Versprechen, dass Er kommt mal wieder,
wie wird‘s auch jedes Jahr gesungen:
wo Menschen sind, auf Erde nieder
- doch ist wohl bislang nicht gelungen...
Wer wartet da, bis Welt erblühe:
Menschen es sind, ob Er will sehen,
dass sich zuerst sie geben Mühe;
so wird‘s gewartet, nichts geschehen?
(Titelbild aus dem Internet)
Kommentare (9)
@protes
Lieber Hade, mit dieser (Vor)Weihnachtszeit das ist so eine Sache - als Kind wollte man sich nur freuen, obwohl das für alle auch nicht möglich war, aus welchen Gründen auch immer. Wenn jung erwachsen, distanzierte man sich gerne, zumal es oft auch die Zeit war, wo man sich von dem Glauben, von der Kirche trennen wollte. Dann machte man gerne alles, um eigene Kinder zu erfreuen, ein wenig religiös auch eventuell. Und jetzt kann man es sich wieder erlauben, einfach nur zu genießen. Gerne mit lieben Mitmenschen, es geht aber auch allein; tut nur beim ersten Mal weh; so war das auf jeden Fall bei mir.
Inwieweit mystisch, inwieweit märchenhaft - Hauptsache, man kann wirklich ruhig feiern, angenehm nachdenken, sich festlich erholen.
Dir auch eine schöne Weihnachtszeit,
und mit herzlichen Grüßen
Christine
Ein Text, den wir alle Jahre singen - einfach so. Gut, dass du ihn hier mal hinterfragst, liebe Christine.
Gerade jetzt wäre er willkommen, Frieden zu stiften.
Liebe Grüße
Ingrid
@Winterbraut
Liebe Ingrid, wie schön es wäre... Wir leben auf einem so schönen Planeten, es gibt hier Bedingungen, um ruhig zu leben - wenn es aber überall Frieden gäbe. Egal was diese Idee der Hoffnung bedeuten würde, egal wen man unter Christus verstehen möchte - es wäre nun wirklich willkommen...
Mit herzlichen Grüßen
Christine
So ein Versprechen kann manchmal lange dauern liebe Christine.
Doch die Hoffnung im Herzen der Menschen wird immer blühn.
Mit lieben Grüßen ❤️ lichst Marlen
@Marlen13
Liebe Marlen, ich frage in meiner letzten Zeile: "... nichts geschehen?" Denn ich denke mir - hoffnungsvoll ja - dass vielleicht doch etwas schon geschieht, was wir nicht wahrnehmen können. Vielleicht ist Er - so wie man sich Ihn vorstellen kann oder will - näher, als man denken könnte. Hoffen und glauben dann, das kann man wohl...
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Ein schöne Hoffnung, liebe Christine.
Wenn Christus wenigstens die Ärmsten der Armen in den Kriegsgebieten unserer Erde nicht vergisst...
Viele Grüße
Rosi65
@Rosi65
Ja, liebe Rosi, Christus - die verkörperte Hoffnung auf Erlösung. Ich glaube, auf Erlösung nicht von Sünden, die bei den meisten Menschen einfach nur mehr oder weniger harmlose Schwächen sind. Sondern eine Hoffnung auf Befreiung von den Größenwahnkranken, die so vielen Menschen weltweit ihre Rechte wegnehmen, ihre Ruhe und Sicherheit. Möge die Menschheit nicht mehr lange warten müssen...
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Liebe Christine,
in mein liebsten Weihnachtslied
heißt es am Ende "
" Oh Weihnachtszeit oh Märchenzeit
wie schön wie schön bist du."
Wenn man es so betrachtet (und das tu ich seit ich erwachsen bin)
dann hofft man nicht mehr darauf, sondern weiß
" Märchen schön und Märchen halt"
Trotz alledem liebe Ich diese Zeit im Dezember
weil es für mich immer irgendwie eine Ruhezeit
geworden ist. zum Überdenken, Nachdenken,
des Schmückens und der Freude der Menschen
zu sehen.
In diesem Sinne
schöne Weihnachtszeit
und liebe Grüße
hade