Versäumnis
Kommentare (4)
@Tulpenbluete13
Liebe Angelika,
du beschreibst sehr klar die allgemeine Realität... Doch genau dort kommt es darauf an, ob man es zulässt, sich von den profanen Dingen des Alltags beherrschen zu lassen oder ob man diese beherrschen lernt. Ja, das ist bei weitem nicht einfach, es kostet Kraft, verlangt klares Zielbewusstsein, Ausdauer und Disziplin, führt aber dazu, die Last des Alltäglichen abstreifen zu können und dem Dasein den rechten "Sinngehalt" zu geben. Darüber muss man nicht weiter grübeln, denn wer diesen Weg konsequent beschreitet, kommt an und wird es wissen...
...sagt sehr bewusst
Syrdal
Es ist immer eine Sache der Bewusstheit, lieber Syrdal und viele Menschen leben unbewusst. Sie wollen oder können nicht einen Weg der Selbsterkenntnis gehen. Das kann mühsam sein und harte Arbeit an sich selbst bedeuten. Ihnen fehlt einfach der Sinn dafür. Jeder Mensch hat die Freiheit sich zu entscheiden, wie er sein Leben gestaltet und muss mit den Folgen leben. Oder sie sind einfach noch nicht so weit. Es muss aus ihrem Inneren kommen, nur dann wird ein Prozess in Gang kommen. Jeder Mensch lebt nach seinem Seinszustand und in seinem eigenen Entwicklungs-Tempo.
Lieben Gruß
Brigitte
@Roxanna
Liebe Brigitte,
aus deinen Worten spricht umfassendes, in die innere Tiefe reichendes Verstehen... Und ja, der Weg zum inneren Licht kann - wie du es treffend formulierst - mühsam sein und harte Arbeit an sich bedeuten. Also meidem wohl viele diesen Pfad, denn im Oberflächlichen zu wandeln ist ja doch so wunderbar bequem. Wer denkt schon an die Tiefe des eigenen Inneren, wenn es sich an der Oberfläche so unbehelligt und vermeintlich heiter dahinleben lässt. Weiteres... Tiefergehendes... wird einfach weggeschoben, nicht in Betracht gezogen oder in die Rubrik "Zukunft" mit der trügerischen Ausrede verlegt: "Dazu hat man ja später noch Zeit!" – Hat man sie wirklich? Vielleicht... vielleicht aber auch nicht...
Nachdenklichkeit begleitet meine Grüße
mit Dank für deine wertorientierten Überlegungen
Syrdal
Lieber Syrdal,
im Prinzip hast du recht….aber das Leben besteht nun mal am meisten aus den „profanen“ Dingen
und oft sind es die die uns am Leben erhalten wenn einen das Schicksal gerade wieder mal sehr „beutelt“ und man wieder mal „ganz unten“ ist…..
da mag oder kann man gerade mal nicht über den „wahren Sinngehalt“ nachdenken….
meint grüblerisch
Angelika