Vermissen
Jemanden zu vermissen
ist eines der traurigsten Gefühle, die ich kenne. Wer kann diese Gefühle nicht?.
 
Es spielt keine Rolle, wer es ist.
Ein Partner, ein Freund, ein Kind.
Wenn ein Mensch fehlt, wird es still im Innern.
 
Ich denke oft daran, wie viele Menschen heute genau dieses Gefühl tragen.

Eltern, die ihre Kinder verloren haben.
Menschen in Gaza und in Israel, Iran.

Familien in Russland und in der Ukraine,
deren Söhne nicht mehr nach Hause kommen.
 
Überall dasselbe:
Ein Platz bleibt leer.
 
Und ich frage mich,
wie diejenigen, die über Krieg entscheiden, damit leben können.

In ihren Bunkern, weit weg von allem.
Was gibt ihnen das?
Was bleibt ihnen am Ende?
 
Für mich bleibt nur eine Antwort:
Nichts kann es rechtfertigen,
dass Menschen sinnlos sterben
und andere sie für immer vermissen.

C.

Kommentare (4)

werderanerin

Ich denke sehr oft, dass es wichtig ist, Trauer zu zulassen..., sich Zeit zu geben, bis die Seele einem "sagt"...schau nach vorne und lebe dein Leben weiter, auch du sollst wieder lachen können. 

Der eigene Wille hilft dabei, zumal man ja die Person, die nicht mehr da ist, nie vergessen wird. Nur..., sollte das Leben für ein selbst auch weitergehen und zwar lebenswert...vielleicht sogar mit einem anderen Partner...

Kristine

Distel1fink7

GUTE gEDANKEN

wenn alle so dächten ,  wärs besser um die Welt bestellt

Danke für die Zeilen

Gruß Distel1fin7

Syrdal



Leid zu erfahren ist fürchterlich,
es zu verwinden führt wesentlich
zur künftigen Lebensgestaltung,
es bewusst zu tun ist Bedingung,
die richtigen Wege zu gehen,
selbst bei allerschlimmstem Geschehen.


...das ist es wohl , was wir selbst tun können,
überlegt nachdenklich

Syrdal

indeed

@ Omg-2

Da sprichst du mir aus der Seele. Mir geht es auch so. Vor allem ist es oft ja nicht nur ein Platz, der leer bleibt. Manche verlieren noch mehr oder gar den Rest der Familie.

Was für ein Rattenschwanz hängt daran. Wie kommt man aus der Situation heraus und wie den Rest der Familie versorgen zu können?

Vieles ist nicht mehr möglich in ihrem Leben, zumindest für eine lange Zeit.

Ja, wie können diese Menschen, die Kriege anfangen, mit dieser Schuld leben?

Wir können dankbar sein, dass wir hier leben dürfen, keinen Hunger leiden usw.

Sie reden von Frieden und bringen den Unfrieden und Hass in die Welt.
Schrecklich ist das.

Lieben Abendgruß schickt dir eine nachdenkliche 
indeed

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