Unbegreiflich
Kommentare (18)
@werderanerin
Liebe Kristine,
diesen kleinen Beitrag habe ich hier im Blogbereich „etabliert“, da es eine Formulierung aus der Reihe meiner „Marginalien“ ist, zum anderen ich aber prinzipiell die Foren meide, weil es dort immer wieder sehr eigenartige Streitereien bis hin zu persönlichen und sogar unflätigen Anwürfen gibt – alles Dinge, die ich nicht brauche!
All das, was du nun hier angesprochen und benannt hast, ist genau treffend das, was viele, sehr viele Menschen und auch ich ebenso sehen und empfinden. Nur mit deinem Fazit möchte ich mich (noch) nicht so recht anfreunden, denn ich habe noch immer die Hoffnung auf gründliche Besserung. Freilich wird es erst noch schlimmer – vielleicht sogar sehr schlimm – werden. Doch das ist wohl nötig, damit schließlich alle noch nicht ganz „weggetretenen“ Seelen die Dinge kraftvoll in die Hand nehmen und den „Pfeifen“ die Tür zeigen, um diesem wunderbaren Land endlich wieder aufzuhelfen zu altem Glanz, auf dass am hohen blauen Himmel die hell strahlende Sonne wieder über uns alle scheint. Und die Zeit wird kommen… bald!
...meint mit mitternächtlichen Grüßen
Syrdal
Guten Morgen lieber Syrdal,
Du weißt ja, ich bin grundsätzlich positiv...sehe momentan viel, was nicht gut ist, aber glaube letztlich auch an die Zukunft.
Dieses, unser Land ist schön und hat die Kraft, Mithilfe der wunderbaren Menschen, wieder Schönes zu schaffen.
Nur ... da stimme ich dir absolut zu, braucht es Politiker, die nicht als erstes an sich denken, sondern an dieses schöne Land, sich aufreißen für Besseres.
Wir haben tiefe, strukturelle Probleme, die nur gelöst werden können, wenn man sich als Politiker nicht als Nummer 1 sieht, sondern die Ärmel hochkrempelt.
Für unser, aller Land!
Hab einen schönen Sonntag
Kristine
Lieber Syrdal,
Obdachlosigkeit ist ja kein neues gesellschaftliches Problem, denn die gab es bereits in der Antike.
Hervorgerufen durch Kriege, Seuchen und Missernten verloren viele ihr Hab und Gut, sowie ihre Bleibe, und gehörten plötzlich zu den ausgegrenzten und ärmsten Menschen der Bevölkerung.
Das setzte sich auch im Mittelalter und in dem Zeitalter der Industrialisierung weiter fort, denn eine Lobby hatten diese Betroffenen nie.
Im Zeitalter des Nationalsozialismus wurden Bettler und Obdachlose von Polizei und Gestapo sogar verfolgt und in Arbeitslagern verschleppt.
Durch den Zuzug von geflüchteten Menschen ( siehe Ukraine) ist die Zahl der Obdachlose und Bedürftigen in den letzten Jahren stark angestiegen. Aber auch der Verlust des Arbeitsplatzes, Schulden, Krankheiten und Suchtproblemen können in die Armut und zur Wohnungslosigkeit führen.
Obwohl sich soziale Organisationen (z.B. Caritas, Kirchengemeinden, Malteser, Rotes Kreuz, Unsichtbar e.V. und Ehrenamtliche) mit Tafeln, Kleiderkammern und Wärmebusse sehr engagieren, fehlt es vor allem an Wohnraum. Gut finde ich auch den Zeitschriftenverkauf von Bodo oder Fifty-Fifty!
In unserer Stadt werden jetzt aus dem Erlös von Spenden kleine TINY-Häuser gebaut! Ein schöner Anfang für junge obdachlose Menschen, aber leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
https://stiftung-schalker-markt.de/neuigkeiten/stiftung-schalker-markt-finanziert-tiny-house-mike-macht-s-moeglich
Jeder von uns kann obdachlosen Menschen aber ein wenig durch Spenden helfen und seine Solidarität zeigen. Auch wenn es nur eine kleine Pfandspende am Leergutautomaten ist. Oder falls Du einen Bettler in der Fußgängerzone siehst, dann bleib einfach kurz stehen und sprich freundlich und respektvoll mit ihm, falls Du ihm einen Obolus spenden möchtest. Du glaubst gar nicht, wie sich dieser Mensch nur durch diese kleine Geste freut.
Und was macht eigentlich unsere Regierung?
Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, die Obdach- und Wohnungslosigkeit in Deutschland bis 2030 zu überwinden. Dies wird nur gelingen, wenn Bund, Länder und Kommunen partnerschaftlich mit allen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten.
Mit skeptischer Hoffnung
Rosi65
@Rosi65
Liebe Rosi,
deine in die Historie reichenden Betrachtungen zur Armut und Obdachlosigkeit ist sicher richtig. Doch befinden wir uns nicht in der Antike, auch nicht im Mittelalter und vor allem nicht in einem Armutsland. Ganz im Gegenteil! Deutschland ist noch immer ein reiches Land, in dem es keine Armut und Obdachlosigkeit geben müsste. Die gab es nicht einmal in der absolut armen, unter dauerhaftem Mangel leidenden DDR! Und dort gab es auch keinen „Verlust des Arbeitsplatzes“! Der Begriff „arbeitslos“ war nicht relevant, es gab ihn nicht!
Ja, es ist aller Ehren wert, dass sich wenigstens soziale Organisationen um die armen Menschen kümmern. Aber es ist eine absolute Schande, dass es in einem so reichen Land wie Deutschland überhaupt Armut geben muss, eine Schande, dass man Tafeln braucht für das Überleben vieler Leute, eine Schande, dass es keine bezahlbaren Wohnungen gibt und dass Menschen betteln müssen, um zu überleben… Ich sage es noch einmal und explizit: Es ist eine Schande!!! Aber wir schmeißen Milliarden um Milliarden in alle Welt… Indien bekommt Entwicklungshilfe, aber Indien baut Weltraumraketen! China bekommt Entwicklungshilfe, aber China ist längst wesentlich reicher als Deutschland… Welch ein Irrsinn! Und noch viel schlimmer: Deutschland finanziert mit hohen Milliardenbeträgen Panzer, Drohnen, Raketen und sonstwas für Kriege, die uns absolut nichts angehen!
Ich könnte noch vieles benennen, lasse es aber hier in der Hoffnung, dass die „Pfeifen, die das Sagen haben“ vielleicht doch noch zur Vernunft kommen, um in erster Linie dem eigenen Volk ein lebenswertes Leben zu gewähren, bevor man den Blick über die Landesgrenzen hinaus wirft. Denn nur dafür und einzig dafür wurden sie in Amt und Würden versetzt und darauf haben sie einen Eid geleistet… oder etwa nicht?
Nun ja, die Hoffnung stirbt zuletzt… vorher aber trifft es die „Pfeifen“!
Sei gegrüßt von
Syrdal
Lieber @Syrdal
leider ist es eine Tatsache, das es unter den Ärmsten der Armen auch keine Solidarität gibt, sondern selbst dort herrscht noch das Recht des Stärkeren. Die Schwächsten werden bestohlen, verdrängt und Schlimmeres. Die wissen gar nicht wieviel Macht zur Veränderung sie hätten, wenn nur mal Einigkeit unter ihnen herrschen würde. Eventuell würde dann mal ein Umdenken in unserer Gesellschaft stattfinden. Meint
Globetrotter🙋♀️
@Globetrotter
Liebe Gisela,
was die Überlebenssituation der amen Kreaturen, die in solch misslichen Umständen dahinvegetieren betrifft, kann ich nicht mitreden, denn ich habe da keinen wirklichen Einblick. Nur war ich während meiner berufsaktiven Zeit sehr viel unterwegs und habe solche schrecklich bewegenden Bilder der absoluten Armut und Verwahrlosung vor allem in großen reichen Städten gesehen, oft in Deutschland (Frankfurt, Köln, Hamburg usw.), aber auch in Paris, Wien, Mailand, Brüssel...
Dass sich nun diese bedauernswerten Menschen, die in solchen Zuständen leben, auch noch untereinander beklauen und verdrängen, ist vielleicht dem animalischen Überlebensinstinkt auf niedrigstem Niveau gestundet… ich weiß es nicht. –Aber selbst wenn sie sich alle einig wären, würden sie generell nichts ausrichten können, denn die wohlstandsgeschädigte Gesellschaft ist nie und nimmer zu einem karitativen Umdenken bereit. Lieber wird für das Wohl herrenloser Katzen oder ausgesetzten Hunden gespendet, als dass man sich um die Ärmsten der Armen kümmert.
Dazu passt vielleicht auch folgende, ganz persönliche Erfahrung: Dort wo ich früher lebte, bahnten sich Freundschaften nur sehr behutsam an. Man wusste ja nicht, mit wem man es (politisch) zu tun hatte. War eine Freundschaft aber dann wirklich entstanden, war sie fest und unerschütterlich. Man besuchte sich gegenseitig, unternahm gemeinsame Dinge und unterstützte sich ohne lange zu fragen, sobald „Not am Mann“ war. Kurz gesagt: Man war miteinander seelentief vertraut und verbunden!
Doch dann gab es dieses heimatliche Land plötzlich nicht mehr. Alle gewohnten Strukturen waren weg, zerfallen oder verstoßen und die nun neuen Umstände führten dazu, dass man seinen angestammten Lebensraum verlassen musste, um sich neu orientierend irgendwie wieder Fuß fassen zu können. Nun lebte ich in anderer Umgebung, lernte freilich rasch auch viele Leute kennen… nette, freundliche Menschen… aber Freundschaft? Wohl kaum, denn ich war ja einer von „dort“, von der "anderen Seite"!
Und jetzt, liebe Gisela, kommt das für mich überaus Bedeutsame: Obgleich ich viele, sehr viele ungemein freundliche Kontakte zu Nachbarn und zu Kolleginnen und Kollegen aus dem Arbeitsumfeld hatte, immer gern gesehen war und auch bei kleinsten und großen Notwendigkeiten mit Rat und Tat gefragt war, erhielt ich erstmals nach 34 (!) Jahren in diesem Land eine freundliche und ehrliche Einladung in das Wohnhaus – also in den Privatbereich – eines Mitgliedes dieser fest in sich etablierten Gesellschaft, in der ich schon so viele Jahre lebte und mit Anerkennung und auch Auszeichnungen und irgendwelchen komischen „Orden“ wirkte. Dieser mich sehr ergreifenden Einladung bin ich Anfang 2023 in Freiburg liebend gerne gefolgt. – Und mehr noch: Es war die erste und die einzige Einladung privatissimo…
Warum erzähle ich das hier? Weil ich meine, dass eine so fest in sich verschlossene Wohlstandsgesellschaft nie und nimmer (wie du es sagst) „Umdenken“ wird, um den armen Kreaturen, die aus welchen gründen auch immer von nichts oder wenigen hingeworfenen Almosen ihren Alltag fristen, ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen.
Ich denke, du verstehst, was ich meine, sage und empfinde…
Liebe Grüße
Syrdal
@Globetrotter
Können die Armen selbst etwas tun, um ihre Lage zu verbessern?
Dazu Armutsforscher Professor Christoph Butterwegge:
„Nein, denn das Problem ist kein individuelles, sondern ein strukturelles. Natürlich gibt es Fälle, in denen Betroffene falsche Entscheidungen getroffen haben, gewissermaßen in ihrem Lebenslauf falsch abgebogen sind. Armut in einem so wohlhabenden, wenn nicht reichen Land wie dem unseren ist politisch bedingt und muss deshalb auch von Parlament und Regierung gelöst werden.“
Und hier nähern wir uns wieder dem Bereich der Pfeifen, von denen Syrdal in seinen Gedicht spricht. 😉
Schöne Grüße, Kurt
ja und wieder fällt mir ein
als ich so um die 15 war
gab es den spruch
Demokratie ist eine Staatsform
die es auch Geisteskranken erlaubt
WELTGESCHICHTE
zu machen.
Egal wo ich hin sehe, ich sehe kaum noch politiker
die wirklich über das wohl der menschen bzw der erde nachdenken
und sollte es einer wagen, wird er zurück gepfiffen
aber das ist meine perönliche meinung
nun besser wird es nicht, denn die zeit, als alles gut war
und es aufwärts ging ,ist zu ende.
wichtig wäre, dass die menschen im allgemeinen anfangen
über ihr eigenes leben und tun nachzudenken,
ohne stattliche hilfe immer und immer wieder zu fordern.
gestern wurde meine schwiegertochter 50 und mein enkel wird in kürze 13
hoffentlich müssen sie nicht erleben was ich erlebt habe.
Mir ist weniger um die Kultur Angst als um die Erde
und wie es ist in Zukunft wird darauf zu leben
lieber Syrdal
sonnige grüße
hade
@protes
Lieber hade,
deine persönlich Meinung kann ich nur dick und rot unterstreichen! Und ja, die Zeit, in der es aufwärts ging, ist (weltweit) zu Ende. Es wäre wichtig, wenn… doch ein wirkliches Nachdenken wird es erst dann wieder geben, wenn eine alles ergreifende dunkeltiefe Talsohle erreicht ist, in der nichts mehr geht. Derzeit sind viele, sehr viele Kreaturen noch zu satt und hocken bräsig, dickbäuchig vollgefressen und absolut denkfaul im vermufften Plüschsessel und glotzen Tag für Tag stundenlang das blödsinnige Geflimmer auf dem bunten Bildschirm an… und glauben sogar das, was ihnen da vorgeflimmert wird und merken nicht einmal, wie sie in diesem miesen Pfuhl in völlig bedämmertem Zustand dahinsiechen.
Auch deine Bedenken um die Zukunft verstehe ich. Und doch habe ich gute Hoffnung, denn noch regen sich mehr und mehr erwachende menschheits- und kulturbewahrende Kräfte.
– Ein alter weiser Freund sagte mir einmal: „Das Gute setzt sich immer durch!“
Daran möchte ich festhalten und grüße in nächtlicher Stunde
Syrdal
Bei diesem Bild geht es weniger um "Kultur" als ums nackte Leben.
Aus der gesamten Aufnahme glaube ich zu ersehen, daß es kein Bild aus Deutschland ist.
Ich sehe, ehrlich gesagt nicht, was das mit unserer Kultur und den "Pfeifen" in der Regierung zu tun hat. . .
Du, lieber Syrdal, weinst der sinkenden Kultur nach. Die stirbt aber vor allem auch in und zwischen den Menschen! Nicht immer nach der Regierung fragen!
Was meinst Du, wenn einmal die KI richtig überall reinfunkt - dann gehts erst richtig los mit dem Abwärtstrend!!
Es ist echt gut, dass wir das nicht alles miterleben müssen.
Unsere Nachfahren werden eine andere "Kultur" leben und erleben.
Laß uns froh und dankbar sein für alles, was uns im Leben Freude gemacht hat.
Jede Zeit hat das Ihre.
Jetzt erst mal die Hoffnung auf kühlere Zeiten
Mit herzlichen Grüßen
Ursula
@U. Petri
Nun ja, liebe Ursula, es ist ein Bild aus Deutschland (!) und es hat mit „nacktem Leben“ nichts zu tun, denn das dürfte nicht sein in einem Land, das sich zu den reichsten der Welt zählt. Und es hat sehr wohl etwas zu mit den "Pfeifen, die das Sagen haben"… Aber das hier zu erörtern, sprengte den Rahmen dieser kurzen Antwort.
Die Hälfte meiner Lebenszeit lebte ich in einem armen, von Kriegsreparationen gebeutelten Land, das vom Mangel an allem geprägt war. Aber dort gab es keine Arbeitslose, keine Obdachlose, keine Bettler und also auch nicht solche Bilder. Diese lernte ich erstmals kennen am 12. November 1989 am Berliner S-Bahnhof Alexanderplatz. Dort hatte sich ein bedauernswerter Obdachloser aus dem Westteil der Stadt ganz schnell nach dem Mauerfall im nunmehr „rechtsfreien Raum“ ein warmes Plätzchen ergattert… Und schon bald gab es vornehmlich junge Leute an den S-Bahnhöfen, die mich ansprachen mit „Haste mal ‚ne Mark?“ – Ups, ich wusste gar nicht was mir da geschah… Und ab sofort bin ich weder S-Bahn, noch U-Bahn, noch Straßenbahn gefahren und habe zentrale Plätze weitgehend gemieden, denn ich spürte den sichtbaren Niedergang unserer Kultur…
Was nun die KI betrifft, befinden wir uns noch am Scheidepunkt. Sie kann – wenn sie klug genutzt wird – der Menschheit ein Segen sein, sie kann aber auch (und leider geht die derzeitige Tendenz dahin) durch machtbesessene gierige Anwendung zur Auslöschung aller menschlichen Kulturen führen. Dann haben nur noch die bislang unentdeckten Kleinstvölker in abgelegensten Dschungelgebieten eine vage Überlebenschance.
Froh… naja… aber doch sehr dankbar bin ich für ein kulturgeprägtes Leben in wenigstens einigermaßen friedvoller Zeit und hoffe, dass diese für uns und vor allem für unsere Nachkommen nicht „heiß“ wird.
Herzlich grüßt
Syrdal
@Syrdal
"Die Hälfte meiner Lebenszeit lebte ich in einem armen, von Kriegsreparationen gebeutelten Land, das vom Mangel an allem geprägt war. Aber dort gab es keine Arbeitslose, keine Obdachlose, keine Bettler und also auch nicht solche Bilder."
Ja klar, aber um welchen Preis?!
Und wenn Du von "Pfeifen" in der Regierung sprichst, dann nehme ich doch an, Du meinst die aus der (ersten) Hälfte Deiner Lebenszeit. Liege ich da richtig?
Schöne Grüße,
Kurt
@Kurt20
Hallo Kurt,
es wäre hilfreich, wenn du den „Preis“, den du da wohl meinst, näher bezeichnen würdest…
Und zum anderen wüsste ich nicht, wo ich von „Regierung“ gesprochen habe. Meine Worte bezeichnen eindeutig „Pfeifen, die das Sagen haben und solche, die es nicht gut meinen mit…“ Was du da hinein interpretierst ist ganz allein deine Auslegung.
Auch von mir schöne Grüße,
Syrdal
@Syrdal
"Was du da hinein interpretierst ist ganz allein deine Auslegung."
Richtig Syrdal!
Schöne Grüße, Kurt
@U. Petri
du schriebst: "Was meinst Du, wenn einmal die KI richtig überall reinfunkt - dann gehts erst richtig los mit dem Abwärtstrend!!"
es wird wie immer abwärts gehen, aber nicht nur. eher zickzack.
Sieht aus wie die „Wohnung“ eines Obdachlosen????
oder etwa Müll entsorgt!?
beides schlimm
meint betroffen
Angelika
@Tulpenbluete13
Ob es die „Wohnung“ eines Obdachlosen ist oder achtlos entsorgter Müll sei dahingestellt, es ist der sichtbare Ausdruck des Niederganges unserer Kultur. Und solche „Bilder“ mehren sich! – Unbegreiflich!
Ich sehe das ganz ähnlich, lieber Syrdal..., staune, dass du das Thema hier im Blog etablierst und nicht Im Politikforum.
Ich persönlich stelle mir schon lange die Frage, wie ein so reiches Deutschland, so tief sinken konnte, kaum noch intakte Infrastruktur hat, ganze Industriezweige abwandern, die Wirtschaft durch elende Bürokratie regelrecht kaputt gemacht wird, Schulen verrotten und Kinder unzureichend unterrichtet werden. Ja, Kinder sind eben nicht wichtig, waren es nie !!!
Wie kann es sein, dass "man" nicht rechtzeitig erkannte, hier läuft ganz viel, gewaltig falsch, wird aber weiterhin für "gut und richtig befunden".
Geld haben wir ja, wie man weiß, immer noch genug, nur wird es eben nicht zielgerichtet und auch für unser Land eingesetzt und an den absolut richtigen und notwendigen Stellen.
Man könnte hier noch viel mehr schreiben, möchte mich nicht weiderholen, was man aber eben deutlich sieht..., eine rechte Partei konnte sich doch nicht einfach so etablieren. Ich war schon immer der Meinung, dass Politiker dermaßen abgehoben sind, garnicht mehr wissen möchten, was denn "Ottonormalbürger" denkt und eben auch fühlt. EGAL !
Das Ergebnis sehen wir seit Jahren und es wird noch schlimmer werden. Wir haben ganz simpel gesagt, nicht mehr die Politikerköpfe, die noch volksnah waren, auch mal über ihren Parteizwang , sich konsequent hinweg gesetzt haben. Das alles kommt auch nie wieder, da bin ich mir sicher.
Die Zukunft für Deutschland sehe ich sehr , sehr kritisch..., da ich aber hier lebe, wünsche ich mir garnicht viel..., nur mehr Ehrlichkeit und vor allem Politiker, die es drauf haben, etwas ingang zu setzen, was Hand und Fuß hat.
Ansonsten wird es dunkel und unfreundlich werden...
Kristine