Tageskonzert
Beginnt mit ersten Vogelstimmen
bevor die Sonne in der Höhe
mit ihren Strahlen scheint zu schreien
Oder mal mit den ersten Autos
und Straßenbahnen oder Bussen
sie summen jetzt statt Lärm zu machen
Und dann den ganzen Tag lang Piepen
das eig’ne Handy Ladenkassen
jedes Gerät will etwas melden
Endlich wenn Abend wird es leiser
es sei denn Fußball im Fernsehen
oder in C-Dur laut Gedanken
(Titelbild: KI)
Kommentare (20)
@protes
Ja, lieber Hade, man gewöhnt sich auch an Geräusche, solange die nicht zu invasiv sind. Dann kann so ein Tageskonzert ein friedlicher Hintergrund sein zu all dem, was man üblich tut, und das kann auch beruhigen, angenehm sein. Und die Stille, wenn man sie mag, kann die schönste Musik sein. Mal so, und Mal so wäre wohl am besten.
Ich hoffe, dass dein Tageskonzert von einer vernüftig warmen Sonne nur begleitet wird.
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Liebe Christine,
ich mag einen starken Geräuschpegel auch nicht ,
vor allem nicht am laufenden Band.
Bei mir geht's meistens nach dem Satz.....
Immer mit der Ruhe fährt die Oma in die Schuhe. (Lach
Liebe Grüße ❤️ lichst Marlen
@Marlen13
Liebe Marlen, wie gut, wenn man irgendwie damit zurechtkommen kann, was nicht zu ändern ist. Deinen Satz finde ich prima; wenn ich mich nun mal aufregen müssen werde, erinnere ich mich schnell an die Oma, die ganz ruhig in die Schuhe fährt. Das muss dan helfen. 😊
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Liebe Christine,
Umweltlärm stört mich eigentlich nur, wenn er extrem ausartet.
Das schafft dann höchstens mein Nachbar mit seiner „Super-Hilti“, wenn er mal wieder dringend die Wände seiner Wohnung neu perforieren muss.![]()
Das erinnert mich dann auch noch zusätzlich an den unangenehmen Bohrer beim Zahnarzt.
Da der Nachbar aber sonst ein netter und hilfsbereiter Mensch ist, und er diesen Lärm sicher nicht aus Langeweile veranstaltet, gewähre ich ihm aber nachträglich immer Gnade für dieses "Hauskonzert".👸
Viele Grüße
Rosi65
NS. Foto pixabay/drill/Brun0
@Rosi65
Wie gut, liebe Rosi, dass Du den Lärm so gut vertragen kannst, wo du ja in einer großen Stadt lebst, die dazu auch noch aus einigen besteht, wenn ich mich richtig an einen Kommentar von Dir erinnern kann. Das ist einfach eine Gabe, denn so kann man einen Grund weniger haben, um sauer zu werden, oder um sich nicht wohl zu fühlen.
Bohrende Nachbarn, die sonst aber nett und freundlich sind, kann man wirklich gut vertragen. Sowie viele andere Lärmquellen, mit denen man nicht rund um die Uhr zu tun haben muss, und die - vor allem - nicht absichtlich oder gar böswillig erzeugt werden. 😠😊
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Liebe Christine, ich habe noch eine Ergänzung: wenn meine Tochter bei mir ist, muss ich sie oftmals unterbrechen, sie hat ein extrem lautes Organ, das belastet mich fast. Jenny ist Erzieherin in einer Kita und hat dann das Gegenargument:" Ich spreche so laut, weil ich den Geräusch-spieglel in der Kita, überbrüllen muß....
ohren-betäubenden Gruß aus Köln
Liebe Christine,
wie mag es den Supermarkt-Kassiererinnen ergehen, die dem Piepen im nonstop ausgesetzt sind? Belastend finde auch, wenn jemand in naher Nähe ein handy-telefonat führt...
selbst im Auto piept es, beim einparken, wenn man noch nicht angeschnallt ist,und hinzu kommen die Anweisungen vom Navi.....
ich frage mich oft, wie haben wir ohne diese Lärmbelästigungen leben können????
Danke für das Thema....ein wahrer Denkanstoß..
lieben Gruß und ein angenehmes Wochendende OHNE PIEPEN...
herzlichst 🐞
@ladybird
Liebe Renate, an das arme Ladenpersonal denke ich einfach immer, wenn ich an der Kasse stehe. Hoffentlich sind sie im Stande, das nicht mehr wahrzunehmen.
Ich hatte als Lehrerin mit Lärm in den Pausen zu tun - im Unterricht konnte ich so eine Atmosphäre erzeugen, dass da Ruhe im Klassenraum herrschte, und die Kinder/Jugendlichen haben die auch genossen. Die Pausen aber - eine Hölle, vor allem kleine Kinder konnten da mehr, als man vermuten würde.
Dir auch ein schönes, ganz ruhiges Wochenende, liebe Renate. 😊
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Geräuschlos, aber verkehrt:
.ehcsuäreG etaredom dnu nella hcue hci hcsnüw gaT nenöhcS
mehr als schmunzel 
selbst er kann die Töne nicht ertragen (rot vor Wut):![]()
@JuergenS
Auflösung des roten Satzes, man muß in buchstäblich buchstäblich von hinten nach vorne lesen, bitte versuchen, ein Gag.😉
Da sagst du was Richtiges, denn man könnte es auch Geräuschverschmutzung nennen, Stille findet man so gut wie nicht mehr. Aber der Mensch gewöhnt sich an vieles, nicht an alles und es ist ein Riesenunterschied wo man lebt, fährt, "schlafen will".
Rückzugsorte werden für unsere Generation immer wichtiger, das merk ich ständig, mich stört ja auch z.B. wie schnell heute gesprochen wird, als hätte jede(r) nur ein ganz kurzes Zeitfenster verfügbar. Zuhören will auch kaum mehr jemand.
Muß mal versuchen, dazu was grafisches zu machen(was geräuschloses), schmunzel.
@JuergenS
Ja, tue es unbedingt. 😊 Mit dem Sprechen das ist wirklich etwas Einzigartiges, und das ist wohl weltweit zu merken. Mit zwei Dingen hängt es wahrscheinlich zusammen: nicht genug gute Edukation, also wenig Lesen, wenig Dialoge bilden oder wenigstens wiederholen, usw. Und zweitens sind das natürlich jegliche kurze Nachrichten, die sich vor allem junge Leute verschicken. Grammatisch und ortographisch - 😨
Vielleicht wird auch das mal besser... 😏
So ruhig sich der Tag einschleicht, so laut wird er bis zum Abend.
Mir kommt es vor, als würden die Menschen auch lauter miteinander kommunizieren - besonders junge Leute, die sicher noch nicht schwerhörig sind.
Lärmempfindlich war ich schon immer und im Alter ist es noch ausgeprägter geworden.
Gern gelesen, liebe Christine.
Herzliche Grüße Ingrid
@Winterbraut
Das stimmt, liebe Ingrid, oft wird es am Abend lauter. Nach der Arbeit ausgeruht, satt, werden viele Leute stärker, und bringen das gerne zum Ausdruck, ohne Rücksicht auf die Nachbarschaft. Ich kann dich gut verstehen, denn ich bin auch mein ganzes Leben lang Lärmempfindlich. Na ja, was man nicht ändern kann... 😏 Ich wünsche dir trotzdem stille Abende; vielleicht kommen sie doch mal.
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Fußball im Fernsehen ist gar nicht so übel, Christine. Zumindest dann nicht, wenn - wie gestern Abend geschehen - Frankreich gewinnt. 😎
Dagegen halte ich von Autos, Bussen und Straßenbahnen nichts, am frühen Morgen. Wobei letztere etwa 7 km entfernt fährt, uns also nicht wirklich stört.
@Songeur
Gratulation für Frankreich. 👍😊 Ja, Hubert, Fußball im TV macht auch mir Spass, keine Ahnung aus welchem Grund; diese Sportdisziplin ist ja ziemlich brutal und laut, passt nicht zu mir. Trotzdem. Die zwei letzten Zeilen meines Gedichts enthalten aber Dinge, die ich nicht schlecht vertragen kann: ausser Fußball auch noch meine eigenen Gedanken in C-Dur, eher angenehm und heiter also. 😎
Stille zu finden, liebe Christine, vor allem wenn man in der Stadt lebt, ist fast unmöglich. Gerade mal ganz tief in der Nacht gibt es keine Geräusche, es sei denn man hat laute Nachbarn, die nachts in voller Lautstärke fernsehen. Ich stelle fest, dass mit zunehmenden Alter auch die Geräuschempfindlichkeit zunimmt, jedenfalls bei mir. Es ist einem gar nicht immer so bewusst, wie viele Geräusche man tagsüber um sich hat. Gut ist, dass man manches ausblenden kann. Hört man aber einmal bewusst hin, sind es unendlich viele Geräusche.
Vielleicht sollte man, um wirklich Stille zu finden, ab und zu ein Kloster aufsuchen 😉. Mir sind jedenfalls die Geräusche hier in meiner Umgebung derzeit, weil ja die Fenster geöffnet sind, zu viel und ich trage mich mit dem Gedanken, hier wegzuziehen.
Die Stille, ein wichtiges Thema. Wir brauchen sie unbedingt immer wieder.
Herzlichen Gruß
Brigitte
@Roxanna
Liebe Brigitte, wenn nur ab und zu, wäre ein Kloster nicht schlecht. 😊 Ja, so ein Aufenthalt kann wirklich die Ohren und sogar auch die Seele sich richtig erholen lassen.
Ich kann zum Glück nicht klagen: als ich vor etwa einem halben Jahr hier eingezogen war, fürchtete ich ein wenig die Nachbarschaft von Kinderheim. Die Kinder und Jugendlichen benehmen sich aber vorbildlich: natürlich sind sie nicht immer ganz still, werden aber nicht so wild, wie es heutzutage oft so ist. Und, was mich noch mehr erfreut, ich konnte bislang kein trauriges Kind sehen. Es funktioniert also prima.
Wenn du an das Wegziehen denkst, liebe Brigitte, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du einen ruhigen Ort am Meer finden könntest - danacht sehnst du dich ja. Möge sich dein Traum erfüllen. 👍
Mit herzlichen Grüßen
Christine
ich hatte jetzt ein paar tage ruhe und kaum geräusche
liebe Christine
da musste ich mich erst daran gewöhnen um die ruhe zu genießen.
irgendwie gewöhnt man sich fast an alles
es sei denn es tut
weh
mir gefällt dein tageskonzert
sommerliche grüße
hade