Streit

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Streit

Streitigkeiten gab es schon immer,
oft nur wegen Kleinigkeiten,
jetzt aber wird es tagtäglich schlimmer,
nur Gewalt gibt es beim Streiten
mit Messern, Macheten, Schusswaffen
an jedem Ort und überall –
es gibt nicht mal im Reich der Affen
einen solchen Sittenverfall!


© Syrdal 2026


 

Kommentare (12)

Marlen13

Ja, lieber Syrdal,
Streit, Hass und Kämpfe sind auch heute noch 
an der Tagesordnung - und wird auch immer so bleiben.
Mit lieben Grüßen ❤️ lichst Marlen 

Syrdal

@Marlen13

Der Unterschied aber ist, dass früher mit Worten und höchsten mit den Fäusten gestritten wurde,  jetzt aber tödliche Waffen eingesetzt werden – tagtäglich und überall, sogar bereits in Grundschulen!

Dir aber wünscht alles Gute
Syrdal  

JuergenS

@Syrdal  

du hast recht, das Verhalten der Erwachsenen hat sich sozusagen ausgeweitet nach unten, die sog. Freiheit wird gerne immer weiter gefasst, junge Menschen sind dem Grundgesetzt mit ihren eigenen Ansprüchen sogar eigener Erwähnung wert. Es hat aber auch andere Gründe, warum der Bach ruft, über den alles nach unten gehen könnte.

😉

Tulpenbluete13

Harte Worte lieber Syrdal….

aber ich glaube dass du du Recht hast -leider…..
mir fehlen auch die Vergleiche im Tierreich..😂

meint nachdenklich mit liebem Gruß
Angelika

Syrdal

@Tulpenbluete13

Harte Worte – aber leider wahre Worte!! Und, liebe Angelika, einen Vergleich im Tierreich kann es wohl kaum geben, denn der verrohte, gewalttätige und machtbesessene Mensch ist das schlimmste Tier dieser schönen Erde! Das einzig Gute ist: Er wird sich letztlich selbst vernichten und dann gibt es endlich wieder eine heile Welt. – Einen solchen Fatalismus hätte ich mir nie auch nur im geringsten denken können, doch was jetzt in unserem Land tagtäglich alles geschieht, macht einfach sprachlos...

...sagt ebenfalls mehr als nachdenklich
Syrdal 

indeed

Lieber Syrdal,

ein schlimmes Statement und doch ist es Realität immer wieder hier und da. Es scheint, dass es ansteckend unter gewissen Leuten ist.

Mich beunruhigt es und macht mich gleichzeitig sehr traurig. 

Das Pendel wird sich hoffentlich wieder auf ein gutes Miteinander unter den Völkern und Menschen einpendeln.
Ich frage mich nur wann? Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass alte Werte missachtet werden und der bravste Mensch nicht in Ruhe leben kann, wenn der Nachbar es nicht will. 
Lassen wir den Kopf nicht hängen.

Liebe Grüße in diesen Tag und machen wir das beste aus ihm. 
Alles Gute für dich
wünscht dir Ingrid

Syrdal

@indeed

Liebe Ingrid,
das Beunruhigende ist, dass das Pendel sehr sehr weit ausgeschlagen hat und es überaus lange dauern wird, bis es wieder zurück und auf die andere gute Seite gelangen wird. – Wir können zwar in unserem kleinen persönlichen Bereich das beste tun, am generellen Sittenverfall in unserem schönen Land wird es nichts ändern, weil „Messer, Macheten und Schusswaffen“ auf den Straßen regieren. In Berlin z.B. gibt es keinen Tag, an dem nicht irgendwo auf den Straßen gemessert, geschossen, getötet wird... und in anderen Ballungsräumen ist das ähnlich. – Selbst kann man da leider nicht das beste draus machen!

Ratlos grüßt
Syrdal 

JuergenS

schmunzel:

Sokrates über den Sittenverfall
Sokrates äußerte sich in seiner Philosophie über den Sittenverfall und die Verantwortung der Individuen, die Gesellschaft zu beeinflussen. Er kritisierte die Verachtung der Autorität und die Verletzung der elterlichen Traditionen, die zu einem Verfall der Sitten führten. In seinen Sokratischen Dialogen und in der Apologie wird seine Kritik an den etablierten Autoritäten und den Veränderungen in der Gesellschaft thematisiert. Sokrates warnte vor den Gefahren des Verfalls und forderte die Individuen auf, aktiv zu werden, um die Gesellschaft zu schützen und zu reformieren.

😉

Syrdal

@JuergenS

Von Sokrates selbst gibt es keine schriftlichen Hinterlassenschaften. Von seinen „Schülern“ aber ist überliefert – und damit hast du recht – er „warnte vor den Gefahren des Verfalls und forderte die Individuen auf, aktiv zu werden, um die Gesellschaft zu schützen und zu reformieren.“ Das ist sein nach 2500 Jahren noch immer gültiges Verdienst! Nur gibt es heute leider keinen Sokrates und niemand warnt vor den alles vernichtenden Gefahren des Verfalls… leider!  

JuergenS

@Syrdal  

genau, ich wusste auch, dass das von seinen "Schülern" überliefert ist.

Servus aus dem Servusland

Christine62laechel


Sittenverfall - das würde ich ein Schlüsselwort von Heutzutage nennen. Einerseits kann das dadurch bedingt sein, dass die guten Sitten als ob aus der Mode gekommen sind. Als ob, das dürfte eigentlich nie geschehen. Und andererseits, wahrscheinlich empfinden die Menschen, die herkömmlichen und auch die in großen Sachen entscheidenden, diese Unruhe, in die unser Planet geraten ist. Alles bebt, mehr oder weniger sichtbar und spürbar, doch es wird in die Nervensysteme überrtragen. Genug wäre schon die so lange andauernde Hitzewelle in den Ländern, wo es ja nicht üblich war. 

Mit Grüßen
Christine

 

Syrdal

@Christine62laechel

Ja, liebe Christine, Sittenverfall ist leider ein Schlüsselwort der Gegenwart und du transponierst diesen Begriff in das imaginäre „als ob die Sitten aus der Mode gekommen sind“. Nun ja, das mag sein.
Aber wenn es so ist – wie du sagst – dass unser ganzer Planet in diese „Unruhe“ geraten ist, dann ist es umso wichtiger und dringlicher, in unserem eigenen unmittelbaren Lebensumfeld dafür zu sorgen, dass diese „Unruhe“ (ein hier wohl zu schwacher Begriff!) sich nicht breit machen kann, sondern dass rigoros und auf allen Ebenen und in allen Bereichen dafür gesorgt wird, diesen Sittenverfall nicht zuzulassen und vehement zu beseitigen. Schlimm nur ist, dass „die in großen Sachen entscheidenden“ (deine treffliche Bezeichnung für die verantwortlichen Entscheidungsträger!) den Sittenverfall sehr wohl kennen und sehen, aber aus welchen sehr eigenartigen Gründen auch immer die Augen davor verschließen und ihn dulden und teilweise sogar noch fördern. Das Ergebnis aber ist – klar ausgedrückt – der unabwendbare Untergang! 
Diesen möchte ich aber nicht miterleben müssen, sagt
Syrdal  
 

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