Stehlampe
Am stillen Abend wenn mit Büchern
will man ausschließlich zu tun haben
bequemer Sessel heiße Tasse
und langsam laufen dann Geschichten
Wie gut
nur unter den vier Wänden
und sollte man sich mal erwischen
bei dem Gefühl ist nicht alleine
Stehlampe wär‘s so nett anwesend
macht Texte hell und klar verständlich
Und wer weiß
ob sie nicht auch gerne
mitlesen würd‘ im leisen Flüstern
(Titelbild aus dem Internet)
Kommentare (15)
@werderanerin
Liebe Kristine, da haben wir beide einen Teil des Nachmittags ähnlich verbracht.
Eine Stehlampe hat es in meinem Elternhaus gegeben, im meines Vaters Arbeitszimmer. Sie war nicht gerade schön - aus Metall und Plastik, das war so eine Mode in den 60. - ich hatte sie aber gern. In den 70. wurde die Wohnung gründlich saniert, neue Möbel, und auch eine neue Stehlampe; diesmal eine lustige, schön gelb, Plastik, aber ganz anders.
Lange hatte ich aber keine eigene Stehlampe, einfach daran nicht gedacht. Erst vor zehn Jahren bekam ich eine geschenkt, und seit dieser Zeit kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass ich eine nicht haben könnte. Die zog sogar mit mir um, wenn es soweit war. 😊
Mit herzlichen Grüßen
Christine


Quelle: [2]
Schöne Grüße
Kurt20
[1] Der katholische Wahrheitsfreund: das Volk; Organ des Katholischen Volksbundes (Tanzer, 1892)
[2] U.S. Department of Agriculture. Electric Light for the Farm Home. Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, 1945. Farmers’ Bulletin, Nr. 1965, S. 50.
@Kurt20
Na bitte, für vornehme Leute... Für bäuerliche Räume wahrscheinlich nicht deswegen ungeeignet, sondern aus Sicherheitsgründen.
Auch die Stehlampen können also trendy sein, oder nicht, was sie natürlich nicht weniger schön oder praktisch machen kann - unter der Bedingung, mit Öl oder so nicht mehr zu füttern. Heutzutage gibt es verschiedenste Formen für Stehlampen, die man sich auch im Internet anschauen kann. Ein Beispiel hat mir besonders gut gefallen, denn da dachte wohl der/die DesignerIn ähnlich wie ich: eine Stehlampe als ein befreundetes Wesen. Und so hat sie auch eine stilisierte Form als ob der menschlichen Silhouette. Hier sind es sogar zwei:![]()
Mit besten Grüßen
Christine
Jetzt fällt es mir wieder ein, wie lesen mit Lampe geht.
Man nimmt ein dickes Bündel Papier in die Hand, mit fortlaufenden Nummern, an der Rückseite zusammengehalten, da sind viele Wörter drin, das man nach und nach von links oben, nach rechts unten liest.
Nach drei Seiten schläft man ein oder schaut auf die letzte Seite, um zu sehen, wie es ausgeht.
Dann legt man es weg und stellt das ganze in einen Schrank. Später versucht man, wenn man tausend Stück solche verschiedenen Bücher störend im Schrank empfindet, den ganzen Pack jemanden zu verkaufen. Weil das niemand will, versucht man es zu verschenken, manchmal wegzuschmeissen.
Heutzutage hat man ja TV, Radio, PC, Handy, da liest man nur mehr ein paar gekürzte Worte.
Lesen, ja das war mal; noch was, geht auch schneller: BILDER SAGEN MEHR ALS TAUSEND WORTE: schmunzel
@JuergenS
Da muss ich auch lächeln, Jürgen, obwohl ich eigentlich als ehemalige Bibliothekarin - so eine war ich mal, paar Jahre lang - die Bücher verteidigen sollte. Es ist aber so, dass man nicht immer gleich gern liest. Im Winter vielleicht mehr, im Frühling weniger, denn da hat man auch andere Beschäftigungen. Allein lebende Personen lesen wahrscheinlich mehr, als diejenigen, die in einer Beziehung stehen, und der/dem PartnerIn auch gerne Zeit widmen.
Ja, es gibt auch Bücher, die enttäuschen, man stellt sie nach einigen Seiten wieder ab, tschüs, oder sogar in die Bibliothek, und dann kann man sich andere auswählen.
Es kann aber trotzdem auch gemeint werden: manchmal sagt ein Wort mehr als tausend Bilder.😁😉
@Christine62laechel
war vor allem ein Scherz von mir, denn ich hab auch viel gelesen, aber keine Leseratte, manche haben 50 mal mehr als ich gelesen.😊
Liebe Christine,
ohne Licht sind wir ein Nichts. Das Tageslicht ist genauso wichtig wie
das Lampenlicht. Man sagt aber auch im Dunkeln lässt sich gut munkeln.
Wünsche dir einen schönen Abend. Mit lieben Grüßen ❤️ lichst Marlen
@Marlen13
Ja, liebe Marlen, und das Lampenlicht werden wir eine Zeit lang noch am Abend brauchen, um lesen zu können. Oder wenn man mal in der Nacht nicht schlafen kann: von einer Lampe begleitet kann man dann etwas essen, kurz fernsehen, oder auch lesen eben, um dann wieder ruhig einzuschlafen. Manchmal bleibt die Lampe sogar leuchten - bis Morgen. 😊
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Liebe Christine,
da ich immer am Küchentisch lese, reicht mir die kleinere Schwester Deiner Stehlampe aus. Doch ich glaube fast, meine Tischlampe wollte auch den Buchtext mitlesen, denn ihr beweglicher Hals wurde mit der Zeit immer krummer. Kürzlich kippte sie einfach um, weil sich dieser Hals gänzlich von seinem Haltesockel gelöst hatte.
Am "Zwillingstag" kaufte ich mir im Baumarkt eine neue Tischlampe.
Doch diese werde ich jetzt mal ganz genau auf Verhaltensauffälligkeiten beobachten.😅
Viele Grüße
Rosi65
@Rosi65
Schade um Dein Lämpchen, liebe Rosi. Ein neues wird Dir aber sicher auch viel Freude bereiten. Wobei ich sagen würde, dass sich so eine Tischlampe wesenlich von einer Stehlampe unterscheidet, was ihr Verhältnis zu den Menschen anbetrifft. Die Stehlampen wirken mehr erwachsen, ernst, bis - herablassend... 😉 Und so eine kleine Tischlampe ist wie ein verwöhntes Haustierchen, das man auch beim Lesen ab uns zu streicheln kann. Auf jeden Fall aber sind beide kein gleichgültiger Gegenstand nur. 😊
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Liebe Christine
Sie liest mit…das weiß ich von meiner…
Wenn ihr das Gelesene mal nicht gefällt zuckt sie leicht…aber nur ein wenig…..
meint augenzwinkernd
Angelika
@Tulpenbluete13
Liebe Angelika, das finde ich absolut verständlich, dass sie ab und zu zuckt: wer kennt sich besser mit Texten aus, wenn nicht sie, die so viele immer wieder vor den Augen hat. 😉
Schön, dass auch Du einen Freund in Deiner Stehlampe hast.
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Bin gerade aufgestanden..., hatte auf dem Sofa gelesen. Hinter mir eine Stehlampe, die ich bei diesem trüben Wetter schon vor einer Stunde anknipsen musste.
Eigentlich schön, was es heute so alles gibt und in welchen, sehr vielfältigen Formen, Größen und auch Arten. Meine z.B. ist in alle Richtungen zu drehen.
Manchmal staunt man, wie viele gute Ideen die Menschen doch hatten und noch haben werden. Vieles ganz sicher auch aus der Not heraus "geboren", manches jedoch, um es einfacher , leichter zu haben.
Liebe Christine, danke für den Gedankenschub
Herzliche Grüße
Kristine