Open Space


Man lebt oft gerne heutzutage
ganz ohne Wände in den Räumen;
sieht schon gut aus, da keine Frage,
Mitmenschen auch nicht zu versäumen.

Man kann bewundern im Fernsehen
wie groß die Zimmer da sein können;
der Reihe nach die Sofas stehen,
Tische in weite Ferne rennen.

Klar gibt‘s Schlafzimmer da für Jeden;
unten zusammen jede Stunde:
beim Essen, Feiern, Lesen, Reden,
oder bei einem Spiel ‘ne Runde.

Und doch…

In einem kleinen Kämmerlein
sitzt man so gern herum allein.
Wenn niemand sonst an allen Ecken,
spielt man dann mit sich selbst Verstecken.





(Titelbild aus dem Internet)
 

Kommentare (13)

Rosi65

Liebe Christine,

meine Cousine wohnt in einer Seniorenresidenz in einem ganz modernen Apartment.
Ein großer Wohnraum mit Designer-Einbau-Küchennische, Bad, Schlafraum und einem Balkon.
Doch wenn sie die Wohnungstür öffnet kann man sofort quer durch den gesamten Wohnraum bis zur verglasten Fensterfront sehen, die bis zum Fußboden reicht. Dort gibt auch keine Fensterbank, auf die man wenigstens ein paar Pflanzen stellen könnte. Und die Kochecke besitzt kein Fenster, sondern nur ein Absauggebläse.
Das ist mir einfach alles zu steril und viel zu ungemütlich. Dazu ist die Miete sehr teuer.

Persönlich würde ich daher immer eine geräumige Wohnküche bevorzugen, weil ich nicht im Wohnzimmer, egal wie groß, weder kochen oder braten möchte. Und Türen stören mich eigentlich auch nicht wirklich.😉
Doch bei der idealen Wohnungsgestaltung hat da sicher jeder so seine eigenen Vorstellungen.

Meint mit freundlichem Gruß
          Rosi65











 

Christine62laechel

@Rosi65  

Ja, liebe Rosi, es ist gut, eine eigene Vorstellung haben zu können, und die auch zu realisieren. Ich sehe mir ab und zu die TV-Sendung "Love It or List It". Die meisten Teilnehmer sind um die 40 und haben Kinder; die mögen dann die Open Space, weil sie alles am Tag tun können, ohne die Kleinen aus den Augen zu verlieren. Oder auch, weil sie gerne immer wieder Partys organisieren: es wird dann in einem Raum gekocht, gefeiert, geredet...

Ich sehe das aber genauso wie Du: ich habe nichts gegen einem großen Wohnzimmer, brauche aber auch eine separate Küche, und ein Schlafzimmer wie eine gemütliche Eichhörnchenhöhle. Ich kann mir vorstellen, wie schön so ein Wohnraum von Dir beschrieben sein kann, freue mich aber auch, in einer herkömmlichen Wohnung mit Fensterbänken wohnen zu können. 😊

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Marlen13

Liebe Christine, ich mag eher kleine Räume, habe aber eine große Wohnküche  und die drei anderen Räume sind auch nicht gerade klein - das reicht mir vollkommen.
Wünsche dir eine schöne neue Woche, mit lieben Grüßen ❤️ lichst Marlen 
 

Christine62laechel

@Marlen13  

Liebe Marlen, es ist gar nicht schlecht, über größere Räume zu verfügen, die man sich eventuell beliebig kleiner machen kann. Indem man sie dementsprechend möbliert, eine große Topfblumenecke arrangiert, oder auch anders. Und mit kleinen Zimmer, wenn man nur solche hat, kann man kaum etwas anfangen. 😊

Mit herzlichen Grüßen
Christine

protes

liebe Christine
ich habe eine weile darüber nachgedacht
kleines kämmerlein mag ich nicht höchstens als speisekammer
große räume ja aberist subjektiv für mich ist ein raum mit 5x 5 meter groß
und so habe ich sie und da brauche ich aber auch türen
ich muss sie unbedingt mal hinter mir zu machen können um einfach nur zu entspannen.
mit farin, war es bis vor 4 jahren schön verstecken zu spielen
allerdings in allen räumen.
lache wenn ich daran denke
lieben gruß hade  

Christine62laechel

@protes  

Lieber Hade, kleine Zimmer und Wohnungen mag ich auch nicht; die müssen aber auch nicht sooo groß sein, denn - man muss sie ja putzen. 😉 Türen finde ich unentbehrlich, wenn man nicht allein lebt. Und am besten, wenn sie auf alle Fälle da sind, auch wenn nicht immer zugemacht.

Verstecken konnte ich vor Jahren mit einer Katze von mir spielen. Als ich mal aus einem Zimmer oder aus dem Bad herauskam, flüchtete sie schnell, und das war ein Signal. Ich stellte mich dann hinter einen Schrank; bald kam sie "auf Zehenspitzen", und schaute sich um. Als sie mich dann erblickte, machte ich ein "Uaaah!" - und schon war sie blitzschnell weg. So wünschte sie es sich so mehrmals, dann begann sie sich plötzlich zu putzen, was zu bedeuten hatte: Nun darfst du an deine Beschäftigungen, Frauchen. 
;)

Mit herzlichen Grüßen
Christine

protes

@Christine62laechel  

die katze hat dann wenigsten ruhe gegeben
bei farin musste ich irgendwann sagen ---jetzt ist geug---
kinder haben einen langen atem
 je älter ich wurde desto meh bemerkte ich es  😄

JuergenS


aber:


mein-Halloween.gif

Christine62laechel

@JuergenS  

Ach so, ich bin weg, die Tür zu, und mein Hab und Gut spielt Verstecken. 😉

werderanerin

Wir haben auch Zimmer mit entspr. Türen, meist offen , aber wenn ich das alles heute noch mal neu machen könnte, würde ich ebenfalls offene Räume wählen.

Sie sind einfach schöner, heller und somit ist nicht nur der Eindruck größer, es ist eine Tatsache. Nun gut...es ist so, wie es ist.

Wir sitzen überwiegend in der gemütlichen Küche (25 m2) ..., das war immer schon so und somit ist alles gut, liebe Christine.

Kristine

Christine62laechel

@werderanerin  

Liebe Kristine, deine Küche ist also ungefähr so groß, wie mein jetziges Wohnzimmer; das ist schon eine gute Fläche. Die Open Space kann gut gefallen, ich finde da aber einen wesentlichen Nachteil: egal wie viele Schritte man da herum macht - bleibt man in demselben Raum stecken. Wie in einer Einzimmerwohnung also, nur geräumiger. 😉  

Ich habe vor mehreren Jahren in einer nicht großen (50 qm) Wohnung gewohnt, wo nur das Bad eine Tür hatte, sonst war alles ein Raum. Die Wohnung war schön, mir fehlte aber etwas, vor allem, weil ich damals noch beruflich tätig war. Und obwohl nur allein da gelebt, habe ich mir ein Arbeitseckchen arrangiert. Das war mein Versteck -  vor mir selbst. 😊

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Tulpenbluete13

Liebe Christine

wenn man mit sich selber Verstecken spielt wäre die erste Variante besser als das kleine Kämmerlein in dem kaum etwas steht???….lach….

meint überlegend
mit lieben Grüßen
Angelika

Christine62laechel

@Tulpenbluete13  

Liebe Angelika, ich musste auch lachen. 😄 Ja, das kann komisch klingen, denn vielleicht nicht ganz deutlich formuliert. Da braucht man doch mehr als nur ein Kämmerlein.

Gerade heute habe ich mir im TV so eine Sendung "House of the Year" angeschaut. In einem Haus, sonst für meine Begriffe zu seltsam, gab es eben so eine gute Lösung: durch die ganze Fläche lief ein Korridor (schade, dass nicht ein wenig breiter). Rechts und links befanden sich Räume, größer und kleiner. Da konnte man etwas spielen, lesen, arbeiten... Und diese Räume hatten nur drei Wände; die vierte, die an den Korridor grenzen würde, gab es nicht. Also, jede Menge Verstecke, ohne sich gesperrt zu fühlen. 👍😊


Mit herzlichen Grüßen
Christine

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