Anzeige
Naturerwachen
Verfrühter Lenz
Ein blaues Band, so zart und fein,
flattert wieder in den Sonnenschein.
Veilchen träumen, Knospen springen,
und die Vögel freudig singen.
Die Welt erwacht, so süß und lind,
getragen von dem lauen Wind.
flattert wieder in den Sonnenschein.
Veilchen träumen, Knospen springen,
und die Vögel freudig singen.
Die Welt erwacht, so süß und lind,
getragen von dem lauen Wind.
Doch halt! Der März ist kaum entflohen,
da lässt der April schon Hitze drohen.
Der Bach, der sonst im Mai erst rauscht,
hat längst sein kühles Nass vertauscht.
Bienen suchen, verwirrt und schnell,
nach Blüten an der trocknen Quell.
da lässt der April schon Hitze drohen.
Der Bach, der sonst im Mai erst rauscht,
hat längst sein kühles Nass vertauscht.
Bienen suchen, verwirrt und schnell,
nach Blüten an der trocknen Quell.
Das Grün ist grell, zu früh entfacht,
die Natur hat ihre Rechnung ohne uns gemacht.
Was eben noch als Segen galt,
verwelkt nun zart im lichten Wald.
Der Frühling ist ein schöner Traum,
in einem heißen, trocknen Raum.
die Natur hat ihre Rechnung ohne uns gemacht.
Was eben noch als Segen galt,
verwelkt nun zart im lichten Wald.
Der Frühling ist ein schöner Traum,
in einem heißen, trocknen Raum.
Die Schönheit bleibt, doch brennt sie heiß,
der Lenz bezahlt nun seinen Preis.
Wir atmen tief den Blütenstaub,
und stapfen durch verdorrtes Laub.
©F.R.K. der Lenz bezahlt nun seinen Preis.
Wir atmen tief den Blütenstaub,
und stapfen durch verdorrtes Laub.
Nun ja, du siehst den Frühling halt
wie er sich bei dir zeigen mag,
bei mir hat er andre Gestalt,
schöner wird er von Tag zu Tag.
...fröhlich stimmt das in Herz und Sinn
Syrdal