Möbel gestern und heute
Womit kann es begonnen haben,
als lebte man in Höhlen noch?
Mit Stein als Stuhl, als Schrank ein Graben,
als Bett ein Zweigchenhaufen hoch?
Später gab‘s Hütten, und Ideen,
wie man sie sich bequemer macht,
dann Häuser, mit all dem versehen,
was auch noch schön war: lauter Pracht.
Doch was auch immer man ausdachte,
ob aus Metall, aus Glas, Holzbrett,
alles was wohnhaft Räume machte,
waren stets Schrank, und Stuhl, und Bett.
Und sollte es noch Bess‘res geben,
Häuser entworfen von KI,
ganz anders wollte man nicht leben;
und ohne Möbel – geht's ja nie.
:)
(Titelbild aus dem Internet)
Kommentare (15)
@JuergenS Ja,
aber gebranntes kind scheut das feuer
und wie war das doch
vertrauen ist gut usw usw
.ich meinte diese ganze sache ja nicht nur wie hier im kleinen
Ja, die guten alten Zeiten liebe Christine,
ich kann mich noch gut an meine Musiktruhe erinnern, die habe sehr gern gemocht.
Wo die später mal abgeblieben ist- weiß ich nicht.
Bequemes Sofa und Sessel , Tisch und Stühle gehörten auch dazu..
In der ehemaligen DDR mußte man nehmen was es damals gab, große Auswahl gab es da nicht. Vieles was es damals gab- ist heute wieder in.
Wünsche dir noch eine schöne Adventszeit. ❤️ lichst Marlen
@Marlen13
Liebe Marlen, ich lebte ja auch in einem sozialistischen Land, kenne das also sehr gut. :) Auch die Möbelläden waren hier so gut wie leer. Als junges Ehepaar konnten wir ein wenig Geld vom Staat bekommen, das irgendwie zurückzuzahlen war. Dafür konnten wir uns endlich eine Waschmaschine besorgen - wir hatten ja ein Baby - und paar Möbelstücke. Alles von keiner guten Qualität und nicht sehr schön - aber auch wir mussten nehmen was es gab. Ich hatte diese Zeit nicht gern, für mich werden Dinge von damals nie mehr attraktiv. 😊
Eine schöne Adventszeit auch dir, liebe Marlen.
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Ja, liebe Christine, ich verfolge ja hin und wieder gute Dokus zu Ausgrabungen. Es ist schon auch erstaunlich, dass die "früheren" Menschen ähnlich ausgestattet waren, wie wir heute....eine Bank, Ablagen und etwas bettähnliches.
Das alles wurde in den Jahren vervollkommnet, wir merken aber auch, dass alles wiederkommt, eine Art Kreislauf besteht. Es sind ja auch kaum noch völlig neue Gedanken möglich, höchstens Variationen.
Das die "KI" die Zukunft noch ganz anders gestalten könnte...wer weiß das schon..., aber dennoch denke ich, dass Grundgedanken von Ausstattungen bleiben werden.
In dem Sinne, wünsche ich
einen sonnigen Montag
Kristine
@werderanerin
Ja, liebe Kristine, da lässt sich kaum etwas total Anderes ausdenken. Denn wir sind auf so eine Art und Weise anatomisch gebaut (Stuhl), denn wir müssen uns immer wieder im Liegen erholen (Betten, Sofas, usw.), denn wir tun immer wieder etwas mit den Händen, und da ist der Fußboden zu weit entfernt (also, wir brauchen einen Tisch). Dazu besitzen wir gerne Sachen, für die braucht man Schränke, Regale, und so.
Als ich ganz jung war, las ich gerne SF-Bücher, wo die Autoren es eben irgendwie anders darstellen wollten: dass man auf kosmischen Hängematten schlief - das ist aber gar nichts Neues... Oder dass man solche Kleidung trug, die einfach immer an war, wurde nicht schmutzig und so. Tja... Ich glaube, die KI könnte wirklich Interessantes entwickeln, was die Form der Häuser betreffen würde, die Baustoffe, so etwas. Egal wie phantasievolle Möbelstücke aber - ihre Funktion wird eher dieselbe bleiben. :)
Mit Grüßen
Christine
Das hast du schön gemacht liebe
Christine
und ja bett stuhl und tisch
sind wirklich die beste und wichtigsten dinge
dazu ein dach über dem kopf und natürlich eine kochstelle
einen lieben gruß
hade
ja und zu KI
mein sohn hat nachdem er ein neues gereimtes von mir gelesen hat
sagte :" komm mal mit runter ich zeige die wie man mit KI ein gedicht macht
ich nehme dein thema."
und nun mit KI
schreibe mir ein gedicht zum thema adventzeit in 5 versen wie es wie es Ludwig Uhland schreiben würde.
das ging nicht mal 3 minuten und da war es und ------ wunderschön im reim geschrieben---
was sollen wir nun noch glauben bei selbst geschrieben.
und weißt was liebe Christine
wie soll es uns selbst erzeuger da noch spass machen eigene öffentlich zu machen.
darüber habe ich nachgedacht.
Nichts wird mehr sein wie es war denke ich mir
@protes
Lieber Hade, auch ich muss zugeben, dass ich oft darüber nachdenke: alles wird anders - zu rasch, und zu anders eben. Denn die Welt hatte sich schon immer irgendwie geändert; es gab immer wieder neue Erfindungen, Trends, Moden. Nun wird es aber echt schnell... Natürlich können sich junge Leute besser anpassen, sie sind damit sozusagen zur Welt gekommen. Wer aber um die Mitte des XX. Jahrhunderts geboren, muss es schon schwer finden. Na ja, das müssen wir akzeptieren können.
Die KI kann wirklich erstaunend viel - bislang lernt sie aber von den Menschen, glaube ich. Sie kann also so schön dichten, wie Ludwig Uhland - nicht besser aber. Oder doch...?
Auf jeden Fall wäre das meiner Meinung nach kein Grund, selber Gedichte nicht mehr zu verfassen. Das macht Spaß, das kann auch dem lieben Publikum gut gefallen. Wer weiß, vielleicht wird man sich mal ein Gedicht "nach Protes Art", oder "nach Christine Art" von der KI wünschen? Meine Sprachungeschicktheiten könnten für die KI nicht leicht nachzuahmen sein...😏😉
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Liebe Christine,
bei der Möbel-Gedankenreise in meine Kinderzeit fiel mir doch sofort die edle (Mahagonie?)-Musiktruhe meiner Eltern ein.😊
Selbstverständlich wurde diese regelmäßig mit Möbelpolitur gepflegt.
Damals war die Musiktruhe sicher eine ganz kesse Ausgeburt der modernsten Technik, denn sie beinhaltete gleichzeitig ein Radio und einen Plattenspieler mit10er-Wechsel!
Doch die absolute Krönung war dabei das integrierte Barfach hinter Glas, in dem Mutter liebevoll ihre Weingläser, Spitzendeckchen mit Glasnippes dekorierte.
Sonntags kam immer oft Besuch zur Kaffeezeit, denn Vater liebte Musik und legte zu diesem Anlass dann auch gerne seine Schallplatten auf.
So trällerte der eine oder andere Gast dann auch mal fröhlich zur Musik mit.
Ja, das war immer sehr gemütlich.
Diesen Möbel-Blickfang habe ich allerdings auch etwas in Verdacht, ein kleiner „Prahlhans“ in unserer Wohnung gewesen zu sein.😇
Viele Grüße
Rosi65
@Rosi65
Das finde ich sehr schön, liebe Rosi, so einen Prahlhans zu haben. 👌😊 Und der konnte dazu auch noch gute Stimmung in der Freizeit bringen. Ich kann mir diese Sonntagstreffen vorstellen, wie angenehm sie sein mussten. In meinem Elternhaus gab es kein Möbelstück, dass ich besonders mögen konnte: klar, da fehlen auch die schönen Erinnerungen. Dafür habe ich an eine Musiktruhe gedacht, die in einem Raum im Sanatorium stand, wo mein Vater vor Jahren tätig war. Meine Schwester und ich, damals so 16 - 18 Jahre alt, hatten da immer Bekannte. Es waren oft junge Menschen aus der Abteilung, wo sie sich nach Unfällen und Operationen erholten. Sie konnten trotz ihre Probleme ganz heiter sein. Wir saßen in diesem Raum gerne da, sechs bis zehn Personen, wir redeten, und hörten uns die Schlaplatten mit ganz schöner Musik, die die Musiktruhe bot. Noch Jahre später, als ich ein Lied von damals irgendwo anders hören konnte, dachte ich an diese Nachmittage im Sanatorium.
Mit herzlichen Grüßen
Christine
Liebe Christine, Du hattest wieder einmal eine gute Idee: die mich in eine Erinnerung brachte: in den Kakus-höhlen in der Eifel ( dt. Mittelgebirge)
Bis 80.000 vor Christus reichen die Siedlungsspuren an der prähistorischen Kakushöhle zwischen Eiserfey und Weyer. Jäger- und Sammlergruppen der Neandertaler .
ich kann mir nur vorstellen , dass diese Menschen auf Tierfellen schliefen?
Auf den britischen Orkney-Inseln, sahen wir uns die "prähistorischen" Ausgrabungen an....zu dieser Zeit möchte ich auch nicht gelebt haben...
Wie liebe ich meine bequeme "Oma-Wohnung" mit Kuschel-sessel und "Lümmel-sofa", denn bei meinem Enkel brauche ich einen " Kran", der mich von seiner Couch, hievt...😂
Danke, für Deine Anregung und lieben Gruß
💖lichst 🐞-ladybird
@ladybird
Liebe Renate, ich wäre auch nicht gerne eine prähistorische Frau. Natürlich waren sie es nicht bewusst, wie viel besser man leben könnte, trotzdem. :) Diese Kälte in der Höhle, die knappe Hygene, die wilden Tiere umher... Ja, ich mag auch die moderne Zeit mit ihren schönen und bequemen Wohnungen. Auf keinen Fall muss das aber so etwas sein, wie "Glas und Metall", ich mag es auch so wie du: eine Oma-Wohnung. 😉
In einigen Monaten werde ich mal wieder umziehen wollen, in derselben Stadt aber. Ich suche mir gerne etwas älteres aus, als meine jetztige Wohnung; der fehlt zwar nichts, für mich wirkt sie aber ziemlich kühl. Genau gut für junge Menschen und ihre Kinder; ich, obwohl keine echte Oma noch, möchte es auch kuschelig haben. 😊
Mit herzlichen Grüßen
Christine
@Christine62laechel
ja, gemütlich muß eine Wohnung und das Umfeld schon sein, man lebt nur einmal.
Die Miteinbeziehung von KI finde ich gut formuliert.
🏠 🏡