"Mach' mal Pause"
07. März 2026
Einen guten Tag Euch allen,
geht es Euch manchmal ähnlich? Ich muss mich immer wieder dazu zwingen, Pausen zu machen. Manchmal hilft es, wenn ich mir gut zurede. Ähnlich dem „Zuspruch am Morgen“, den ich oft im Radio höre.
Hier also mein heutiger persönlicher „Zuspruch am Morgen“, der Euch vielleicht interessieren könnte:
***
Ruhe dich aus. Früh genug.
Zu lange und zu intensiv an einer Sache zu arbeiten, ist kontraproduktiv. Meist kommt dabei nichts Gescheites heraus. Im Gegenteil: Wenn du Pech hast verschlechterst du sogar Ergebnisse, die vorher schon recht gut waren.
Auf jeden Fall ist zu langes Arbeiten am Stück nicht sinnvoll. Der Wirkungsgrad ist dann meistens jämmerlich gering. Willst du das?
Der Psychologe Louis Lewitan schreibt dazu: „Wer sich ohne Pause über einen langen Zeitraum belastet, […] läuft Gefahr, zu viel Energie zu verbrauchen und zu wenig zu bewirken. Das ist so, als würde man mit ausgestrecktem Arm ein Wasserglas hochhalten.“ Und weiter: „Wer nicht auftankt, kann nicht losfahren.“
Daher: immer schön pausieren.
***
Das war’s für heute. Jetzt erstmal eine ausgiebige Pause, die hab’ ich mir verdient 😉.
Euch allen ein schönes Wochenende und herzliche Grüße
Kurt
Kommentare (16)
Lieber Kurt, deine Beiträge schätze ich. Gut so!
Bitte mache unbedingt in diesem Sinne weiter.
Gruß von Henriette
@Lenova46
15. März 2026
Vielen herzlichen Dank, liebe Henriette.
Das mit dem Abonnieren ist wirklich missverständlich. Ich musste mich selber erst einmal kundig machen. Wenn ich es richtig verstanden habe, musst Du zuerst auf „ABONNIEREN“ klicken:
Dann erscheint das Bild mit der durchgestrichenen Glocke und dem Text „ABONNIERT“:
Das bedeutet, Du hast den Blog erfolgreich abonniert. Die durchgestrichene Glocke ist nur das Symbol dafür, dass Du das Abo durch einen weiteren Klick wieder beenden könntest – aber solange dort „Abonniert“ steht, bist Du angemeldet.
Hoffe, ich liege damit richtig. Vielleicht lässt Du mich kurz wissen, ob das geklappt hat.
Liebe Grüße
Kurt
@Kurt20
Danke lieber Kurt, jetzt getraue ich mich zu klicken. Ich wollte nämlich nicht, wie mir schien, das Gegenteil bewirken.
Henriette
@Lenova46
Ja, Henriette, ist irgendwie missverständlich. – Weiterhin einen schönen Sonntag. – Habe Dich ebenfalls abonniert, per Knopfdruck! 😉
❤️lichst Kurt
@Kurt20
….und weil uch gerade so eine Pause einlege, merke ich an mir wie sehr mir meine „Schreiberei“ fehlt, ich bereits mit den Hufen scharre. So einiges hab ich erlebt und möchte schreiben das die Finger müde werden. Noch zwinge ich mich bis nach meinem Urlaub bzw…….gerade MUSS ich pausieren, Magen-Darm-Grippe.
Heute Nacht z.B. hatte ich bereits mehrere kreative Einfälle für ein Buch???
Ein Traum oder …oder? Ob der Vulkan mal explodiert?
Gruss vom 🦋, nö Moni
@Schmetterling04
11. März 2026
Hallo Moni,
ja, manchmal muss man pausieren, wenn es der Organismus so befiehlt.
Aber inzwischen ist ja auch wissenschaftlich gut belegt ist:
Pausen sind keine Arbeitsunterbrechung. Im Gegenteil: Während wir ruhen, erledigt unser Gehirn im Hintergrund die eigentliche Schwerstarbeit.
Deine nächtliche Einfälle zu Deinem Buch, zwischen Tag und Traum, lassen Gutes hoffen.
Du arbeitest wahrscheinlich mit Hochtouren daran, nur eben unbewusst.
Weiter so, bin gspannt auf das Ergebnis …
Herzliche Grüße und weiterhin gute Besserung,
Kurt
@Kurt20
In Wirklichkeit traue ich es mir nicht zu! Mein Leseeifer. Meine Fantasie, meine Träume alles unter einen Hut kriegen heißt für mich Flöhe hüten zu wollen, so durcheinander geht da Alles🤔 geht mir wie mit dem Rhein ,viele Zuflüsse, alles geht hoppla hopp und nix kann man kanalisieren 😌 vielleicht bin ich hoffnungslos, überspannt ????? Besser man zweifelt an sich als wenn es Andere tun, denkt der 🦋
Da ich an einer schleichenden, jedoch unheilbaren Augenkrankheit leide, wird meine größte Strafe sein , nicht mehr lesen zu können. Hoffe es geht noch einige Zeit gut , ich bin positiv , hoffe und wünsche es Euch auch ! Moni
@Schmetterling04
Liebe Moni,
danke für Deine💌chen und Deinen Kommentar. Ich melde mich morgen.
Gute Nacht und gute Besserung.
Herzliche Grüße
Kurt
Rechtschreibung/ Korrektur zu meinem gestrigen Kommentar:
. . . (nicht mal ) durchgeblättert
. . . mit (Links zur Bibel)
Ansonsten: Ich habe gehört, dass der Frühling naht. . .
Gruß
Moin, Kurt!
Moin allseits!
Ein interessantes Thema, dessen Wichtigkeit man leider viel zu oft ignoriert.
Auch mir war es bis gestern nicht wirklich bewusst, dass der Mensch generell ein ziemlich falsches Bild über das Ruhen im allgemeinen hat.*
Warum bis gestern?
Weil ich gestern das Glück hatte, ein sehr interessantes Buch über die Ruhe an sich gefunden zu haben.
Ich war gestern Abend zu einem Konzert in einer Kirche in HH-Eppendorf gewesen, wo eine kleine schwedische Band (Streichinstrumente) ein wunderschönes Konzert gab - es war etwas Himmlisches, die leisen Töne gingen direkt ins Herz - sehr empfindsame Musiker.
Herrlich!
Die Band heißt "Lena Jonsson Trio", recht freundliche und sehr talentierte junge Leute.
Ich habe auch ein CD von ihnen gekauft.
Am Ausgang gab es in einer Ecke mehrere Bücher zum Verschenken parat. Viele waren neu, nicht mal durchblättert. . .
Die meisten waren Romane. Das ist nichts mehr für mich.
ich fand aber drei besonders interessante Bücher, die ich mir ausgesucht habe:
Ein Buch über die Wichtigkeit der Erziehung, ein Buch über das Wasser (den Verbrauch) und über seine Rolle im Körper (Autor ist ein Arzt), und ein drittes, besonders interessantes Buch über das Ruhen.
Heute habe ich dieses letzte Buch fast zu Ende gelesen. . .
Das Buch heißt: "Warum Ruhe unsere Rettung ist", von Tomas Sjödin, einem schwedischen Autor. Auf der Vorderseite stand der zum Lesen einladende Satz:
"Stell dir vor, du tust nichts, und die Welt dreht sich weiter"
In dem Buch wird die Ruhe an sich analysiert (mit ein paar autobiographischen Details) und sogar mir Links zur Bibel (interessant, auch wenn ich nicht religiös bin).
An sich ist das Buch eigentlich eine philosophische Beschreibung der Notwendigkeit zu ruhen - bevor es zu spät wird!
Das Buch hat mich wirklich fasziniert, es ist schön geschrieben.
Ich empfehle es euch vom ganzen Herzen!
* Hier noch ein beeindruckender Satz des Autors, der uns wecken soll:
"Die Ruhe ist keine Belohnung, nichts, was man sich verdienen muss. Sie ist eine Pflicht."
Liest bitte das Buch! Es wird euch überraschen!
Gruß
Aurora borealis
@Aurora borealis
Moin liebe @Aurora borealis, danke für deinen obigen Beitrag.
Dieser spricht mich an.
Seit geraumer Zeit habe ich das starke Bedürfnis nach mehr Stille und Ruhe.
Erhalte ich Stille und Ruhe, gedeihe ich. Dann kommen mir Ideen und ich bringe gute Sachen zustande. Wie ich die Hetze, die Betriebsamkeit, das Laute ablehne. Leider lasse ich mich dadurch beeinflussen und das schlägt dann auf mein Gemüt.
Deine Buchempfehlung ist für mich wichtig.
Herzliche Grüße
Henriette
@Aurora borealis
10. März 2026
Guten Tag, Aurelia borealis,
Deinem Ratschlag folgend habe ich im Internet nach einer Leseprobe gesucht, sie gefunden und gleich gelesen.
Du hast recht: Die Lektüre lohnt sich. Besonders für diejenigen von uns, denen ein langsameres Lebenstempo verdächtig vorkommt.
Wir sind geprägt von der Zeit vor dem „Ruhestand“. Da ging es bei den meisten von uns ziemlich rund. Pausen zu machen stand selten im Mittelpunkt des Tagesablaufs.
Jetzt, wo wir es eigentlich ruhiger angehen könnten, haben wir das möglicherweise verlernt. Vielleicht haben wir sogar ein schlechtes Gewissen, wenn wir lange, ausgedehnte Ruhepausen in unseren Alltag einbauen.
Tomas Sjödin schreibt dazu:
„Ruhe muss man sich nicht verdienen. Sie ist auch keine Belohnung nach getaner Arbeit, sondern eine Lebensaufgabe.“
Dazu kommt eine Erkenntnis, die inzwischen auch wissenschaftlich gut belegt ist:
Pausen sind keine Arbeitsunterbrechung. Im Gegenteil: Während wir ruhen, erledigt unser Gehirn im Hintergrund die eigentliche Schwerstarbeit.
Das ist doch ideal: Wir strecken uns (bildlich gesprochen) auf dem Bärenfell aus und unser Gehirn arbeitet währenddessen weiter.
Es gibt eben doch immer wieder gute Nachrichten. 🙂
Ruhe ist laut Duden „ein Zustand des inneren Gleichgewichts, der Gelassenheit, des Freiseins von [seelischer] Erregung, von Unruhe, von Sorgen.“
Her damit! Ich ziehe mich sogleich auf mein Bärenfell zurück, zur Arbeit 😉.
Herzliche Grüße
Kurt
@Aurora borealis
09. März 2026
Guten Abend, Aurora borealis,
vielen Dank für Deinen interessanten Kommentar.
Es ist schon etwas spät; ich antworte Dir morgen ausführlicher.
Bis dann und herzliche Grüße
Kurt
Grundsätzlich sehe ich es auch so.....
Bei mir verhält es sich nur anders bei "Dingen", die mich sehr interessieren. Da kann ich mich richtig "festbeißen", Raum und Zeit vergessen.
Ob das Ergebnis mit Pause besser gewesen wäre? Keine Ahnung, habe dann ja in der Regel keine gemacht 😁😉.
Aber jetzt erst einmal Sonntags-Frühstückspause ☕️🥐....
Liebe Grüße
Katharina 🌺
@Sommerzauber
08. März 2026
Hallo Katharina,
danke für Deinen Kommentar.
Du schreibst: Bei mir verhält es sich nur anders bei „Dingen“, die mich sehr interessieren. Da kann ich mich richtig „festbeißen“, Raum und Zeit vergessen.
Das kenne ich auch. Aber das trägt bei mir nur Früchte, wenn ich nicht vergesse, genügend Pausen einzubauen. Und daran hat es früher manchmal gehapert.
Vielleicht hast Du diese Erfahrung auch schon gemacht: Während langer, intensiver Arbeitsphasen verirrt man sich auf dem Weg zum Ziel. Kopf und Hände arbeiten, je nach Tätigkeit, auf Hochtouren, doch wenn man später die Ergebnisse betrachtet, sind sie eher zum Weinen.
So ging es mir in meiner „aktiven Zeit“ immer wieder einmal.
Nicht wenige der damals geschriebenen Seiten habe ich nach stundenlangen, pausenfreien Schreiborgien beschämt im Papierkorb versenkt. Und so mancher technischer Versuchsaufbau, den ich in langen, nahezu pausenlosen Nachtstunden zusammengebastelt hatte, landete im Morgengrauen direkt im Elektronikschrott.
Heute glaube ich, einen wesentlichen Grund für das Missverhältnis zwischen hohem Einsatz und bescheidenen Ergebnissen zu kennen: Ich habe meinem Organismus zu wenig Pausen gegönnt.
Deshalb wollte ich hier einmal eine Lanze fürs Pausieren brechen. Wer sich genügend Pausen erlaubt, gerät ja schnell in den Verdacht, ein fauler Zeitgenosse zu sein.
Das wäre mir zwar egal, aber wahrscheinlich stimmt es sowieso nicht. Viel eher gilt: Wer genügend Pausen macht, arbeitet am Ende produktiver.
Bis demnächst,
herzliche Grüße
Kurt
Hallo Kurt, eben wollte ich dich abonnieren. Nun steht bei dem in rot gehaltenen Zeichen: deabonnieren.
Bitte, wie und wo kann ich dich denn abonnieren?
Gruß von Henriette