Lebenswege

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Kommentare (19)

Tulpenbluete13


Lieber Syrdal
es stimmt schon dass du alle deine Handlungen in deinen eigenen Händen hältst…
aber es passieren viele „Sachen“ im Leben die du nicht lenken kannst:
Schicksalschläge, Krankheiten etc….das gehört in eine andere „Kategorie“ da nützt alles Lenken nicht viel…

meint nachdenklich Angelika

Syrdal

@Tulpenbluete13

Alles richtig, liebe Angelika... Was die "Sachen" im (Erden-)Leben betrifft, die man nicht lenken kann, hier nur soviel: Wenn man diese schon nicht lenken kann, kommt es umso mehr darauf an, wie man damit umgeht. Und das liegt - solange man seiner Sinne mächtig ist - in der "eigenen Hand", oder...?

Liebe Grüße
Syrdal  

Marlen13

Deine letzte Zeile in deinem Gedicht lieber Syrdal - 
sehe ich zwar ein wenig anders.
Ich wünsche dir einen schönen Frühlingssonntag,
liebe Grüße Narlen

Syrdal

@Marlen13

Liebe Marlen,
das ist ja auch das Schöne in all unseren irdischen Lebenserfahrunge und -empfindungen, dass ein jeder seine ganz eigenen Sichten, Gedanken, Wünsche, Ziele, Wege, Richtungen und, und, und... hat und all dies in seiner ganzen Vielfalt und Vielschichtigkeit auch ganz bewusst in sich aufzunehmen vermag.

Freude bei allem, in allem und zu allen Zeiten wünscht dir
mit lieben Grüßen
Syrdal  

Marlen13

@Syrdal  
Danke, möge dein Herz stets mit ganz viel Freude getränkt sein - lieber Syrdal 
lMit lieben Grüßen ❤️ lichst Marlen 
 

protes

mit einschränkungen würde ich sagen lieber Syrdal
manche werden schon in die wiege mitgegeben und ganz viele 
geben  die erzieher mit
bis zum selbst entscheiden
aber dann 
mit diesen vorgaben 
liegen sie in der hand jedes einzelnen
und das mit einschränkung denke ich mir
es kommen dinge im leben die handlungen vorgeben
nachdenkliche grüße
hade

Syrdal

@protes

Aber ja, lieber hade, all diese von dir bezeichneten "Einschränkungen" sind freilich wirkend in der allein erdgebundenen Betrachtung der Lebenswegbestimmung, aber die im Seelischen wesentliche und somit ewigkeitsdeterminierte Ausrichtung liegt auf einer völlig anderen Ebene, aus der ein jeder kommt, existiert und - wenn man so will - wieder eingeht (...wobei diese wortformulierte Darstellung lediglich der irdisch sinn-bildhaften Vorstellung dient).

Einen weg-erhellenden Maisonntag wünscht dir
Syrdal  

Syrdal

Was ich in den wenigen Zeilen zum Ausdruck gebracht habe – es ist lediglich ein "Gespräch zu mir selbst" – wird in den Kommentaren recht unterschiedlich reflektiert. Gut so, denn ein jeder entnimmt aus den wenigen Worten das ihn ganz allein Berührende, eben das, "was ihn gedanklich anrührt". Und das ist freilich so vielfältig und unterschieden, wie es vielfältig unterschiedliche Menschenseelen gibt - erdgebunden lebende und im Geistigen wesenhaft existierende.

Im Erdendasein gibt es den allseits bekannten Spruch: "Jeder ist seines Glückes Schmied." – Ein Spruch mit einer tief inliegenden Wahrheit...

Doch der Sinn meiner Worte im Marginalien-Gedicht hat einen völlig anderen, im Denken kaum fassbaren, unermesslich weiten Raum jenseits aller Fügungen oder Zufälle (wie sie z.B. Juergen benennt), auch fernab aller Bürden (die einzig Erscheinungen des Erdenlebens sind), unberührt von Zorn und Höhen und Tiefen, gar Reue und auch Dankbarkeit (Aspekte, die Chris herausstellt), ebenso weitab von durchaus begreifbaren Kindheitsnöten (die lediglich dem irdischen Lernprozess zuzuordnen sind) und auch ohne ein Geschenk bestimmter Fähigkeiten (wie sie Christine beschrieben hat)...

Kurt zitiert Ranga Yogeshwar und betont dessen treffliche Ansicht: "Jeder Tag ist voller Geschenke, man muss sie nur sehen". Ja, das ist im spirituellen Sinn eine leise Hinleitung zum Wesentlichen und wer die täglichen Geschenke "sieht" hat gewiss das Vermögen, seinem eigenen Weg eine aufstrebende Richtung zu verleihen. – Nicht unterstreichen kann ich allerdings das Zitat "Das Leben lebt einen", denn auch das hat man selbst in der Hand. Wie auch immer es sich darstellt, es kommt stets und immer einzig darauf an, wie man mit allem umgeht, denn das ist bewusste Voraussetzung zur rechten Wegbestimmung.

Über den eigentlichen Sinn und Hintergrund meiner Marginalie müsste ich dicke Bücher schreiben und würde mich wohl doch nicht verständlich machen können. Denn was ich mit Menschenworten andeute, ist im ewigkeitsverhafteten Ursinn allenfalls fluidisch schwingend zu erahnen...

Für die hier eingetragenen Kommentare und Repliken bedankt sich
Syrdal

Kurt20

@Syrdal  Hallo Syrdal,

so viele Menschen (oder „Seelen“, wie du wahrscheinlich sagen würdest), so viele Meinungen. Und das ist ja gut so, denn: „Wo alle das Gleiche denken, wird wenig gedacht.“

Du schreibst: „Denn was ich mit Menschenworten andeute, ist im ewigkeitsverhafteten Ursinn allenfalls fluidisch schwingend zu erahnen...“

Na ja, hier bin ich ein Anhänger von Ludwig Wittgenstein:

„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“
Dem Satz „Das Leben lebt einen“ von Ranga Yogeshwar setztest Du entgegen, dass man den Verlauf des Lebens "selbst in der Hand" habe.

Meine Erfahrung auf dieser Welt sagt mir jedoch: Manchmal stimmt das und manchmal nicht.

Da halte ich es mit den alten Stoikern, sicher auch keine ganz Dummen. Deren Grundsatz lautet sinngemäß:

„Einiges steht in unserer Macht, anderes hingegen nicht.“ 

Danke für die schönen Denkanregungen und hoffentlich bis bald,


herzliche Grüße,
Kurt

Syrdal

@Kurt20

Lieber Kurt
ich könnte sehr wohl "sprechen", doch es wäre kaum so einfach zu verstehen.
Was ich mit dem kleinen Gedicht andeutend meine, ist die eigene bewusste Formung, sich (also den Weg) im Einklang mit der ewig existierenden geistigen Ordnung zu halten und somit aktiv Lenkender ("eigene Hände") im Sein innerhalb der ewig unvergänglichen geistigen Harmonie zu bleiben. Dies ist nicht in einem zeitlich messbaren Sinne zu verstehen, sondern allein im metaphorisch Überzeitlichen und rein ontologischen Bereich der ewigen Gegenwart, das sich lediglich im zeitlich begrenzten sichtbaren Sein spiegelt. - Verständlicher vermag ich es nicht zu formulieren...

Liebe Grüße
Syrdal  

indeed

@Syrdal  

Guten Morgen, lieber Syrdal!

Dankeschön für deine Ausführungen. Ich habe jetzt verstanden. Es zeigt mir auf, wie Komplex und doch spezifisch Sprache ist.

Die kleinen Freuden kann man täglich entdecken, man muss nur sensibel genug sein können, um sie zu entdecken. Das ist meine Erkenntnis und es gibt mir jeden Tag die Kraft für positives Denken und Handeln.

Für mich ist es sonnenklar, dass es mehr gibt, allmächtig ist und man tief innen auch spürt.

Deshalb bedanke ich mich täglich für mein irdisches Dasein etc.

Einen entspannten Sonntag wünsche ich dir und schicke liebe Grüße.
Ingrid



 

Winterbraut

Die Handlungen liegen in unseren Händen, aber es passiert auch, dass wir falsche Entscheidungen treffen, weil wir glauben, alles mit uns alleine ausmachen zu müssen.
Ein Gespräch mit einem guten Freund zur rechten Zeit wäre manchmal hilfreich....

denkt Ingrid

 

Christine62laechel


Ich habe mir gedacht, dass man in Leben so etwas wie einen grünen Daumen für die Pflanzen hat - oder man hat es nicht. Wenn ja, kann man faul sein, vieles vernachlässigen, nicht genug lernen, und es geht Einem trotzdem wunderbar. Träume erfüllt, viele Freunde herum, und was auch immer. Hat man diesen grünen Daumen nicht, kann man sich beliebig viel Mühe geben, und kein üppiges Blühen wäre zu sehen. Natürlich könnte man fragen: ist das wichtig? Ja, natürlich ist das wichtig, man spricht von einem Geschenk, das man nicht verderben möchte. Und hier kommt die Zwangsläufigkeit zum Vorschein; die ist wohl dieser Daumen, der erblühen lässt, oder auch nicht. 

Mit Grüßen
Christine

Kurt20

02. Mai 2026

Hallo Syrdal,

danke für die schöne Denkanregung.

Ist es nicht vielleicht eher so? Wir können unsere Gedanken beeinflussen. Unsere Gedanken beeinflussen unser Handeln und damit den Verlauf unseres Lebens. Aber das nur zu einem gewissen Teil. Der Rest liegt nicht in unserer Hand.

Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, den ich sehr schätze, drückt das so aus: „Das Leben lebt einen“. Und er fährt fort: „Jeder Tag ist voller Geschenke, man muss sie nur sehen“.

Damit kann ich mich anfreunden.

Dir ein schönes Wochenende und herzliche Grüße, Kurt

werderanerin

Da stimme ich dir nur bedingt zu, lieber Syrdal. Nicht immer und zu jeder Zeit kann man sein Leben selbst bestimmen, gar lenken. Man schaue sich nur die Kindheit an...so manch ein Kind möchte einfach nur weg..., aber wie...?

Später, als Erwachsener oder Heranwachsender habe ich vieles in der eigenen Hand, aber auch in diesen Lebensabschnitten ist nicht immer alles leicht und einfach lenkbar.

Abhängigkeiten stehen im Wege, machen ein Ausbrechen, zumindest schwer.

Kristine

chris33

Das Leben ist ein Geschenk - und mein Leben war bis jetzt ein gutes Leben:

Ohne Zorn im Rückblick,  mit Hoehen und Tiefen , ohne Reue,  dafuer viel Dankbarkeit, dass ich diesen meinen Weg gehen konnte.

​​​​​​

Chris33 

indeed

Oh, oh . . .  lieber Syrdal, diese deine Feststellung überrascht mich doch sehr.

Mit lieben Grüßen ins Wochenende.
Ingrid

JuergenS

naja, in meiner Umgebung gibt es nicht wenige, die davon ausgehen, dass alles "vorbestimmt" wäre. Ich gehe eher von gar nichts aus, aber manchmal gibt es schon sogenannte Fügungen oder Zufälle, die einen dafür schwach machen, auch ähnliches anzunehmen. Sonst wär die Bürde, die man auf sich nimmt, für alle Handlungen selbst verantwortlich gewesen zu sein...

chris33

@JuergenS 

Ich denke schon - lieber Juergen-dass jeder verantwortlich ist fuer sein eigenes Handeln. 

Sollte keine Buerde sein, fuer mich ist es eher ein Ausdruck meiner persönlichen Freiheit und nur wer die Konsequenzen seiner Handlungen sieht  kann   seine Richtung aendern..... 

Gruss 
Chris33 

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