Le Noir Flohay – gibt es das noch ?


Le Noir Flohay – gibt es das noch ?
Das älteste Foto, das ich davon anno 2017 gemacht habe. Erst 9 Monate später und beim dritten Versuch bin ich tatsächlich bis dahin gekommen.

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Eine Anleihe bei den Glückskeksen. Im Zusammenhang mit dem Noir Flohay nur zu wahr.

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Einer Anregung von Syrdal folgend habe ich mich an der Broschüre zu 25 Jahre Seniorentreff beteiligt. Dort spielt dieser Ort ebenfalls eine "tragende" Rolle.

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Das Bild entstand beim dritten Versuch im Wäldchen dort. Das Wetter war wenig erfreulich, obwohl das mitten im Sommer war.

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Ein weiteres Jahr später spielte dann das Wetter mit; nicht eine Wolke zu sehen.

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Nur 20 Tage später war das Wetter immer noch gut.

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Und so sah es Ende 2019, also wieder 5 Monate später, aus. Kein Besuch im Noir Flohay möglich. Es gibt 2 weitere Zugänge, aber keiner von denen sah besser aus.

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Weitere 7 Monate später, im Juli 2020, konnte ich dann wieder eine Pause dort machen.

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Rund 2 Jahre später habe ich dann erstmals den östlichen Zugang benutzt. Das ist der weiteste und komplizierteste, und als Weg der schönste, für mich zumindest.

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Der Beginn des südwestlichen Zugangs, ein Jahr später. Keine Wasserwüste mehr und schon mit einer Art Hilfssteg.

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Und im Wäldchen sah es auch unverändert aus.

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Ein Jahr später, im Juli 2024, staunte ich nicht schlecht. Neben dem Hilfssteg waren Stangen und eine Schnur zu sehen, im Hohen Venn ein Zeichen dafür, das Stege erneuert oder neu gemacht werden.

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Der Schnur bin ich natürlich gefolgt, sie führte ja Richtung Noir Flohay. An den Wasserpfützen darf man keinen Anstoss nehmen, die gab es auf dem Weg dorthin fast immer, nur wenn es mal 4 Wochen nicht geregnet hatte, sah es geringfügig besser aus.

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Das Wetter war schon mal besser als im Juli 2024, aber auch schon deutlich schlechter.

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Der Steg ist fertig, geht allerdings nicht bis zum Wäldchen, die letzten etwa 300 Meter blieben im Urzustand. Man sieht es auch oben rechts im Bild schon recht gut.

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Den Steg scheine ich intensiv genutzt zu haben, denn 5 Tage später war ich wieder da.

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Mein aktuell letztes Bild vom Noir Flohay, noch nicht ganz 3 Monate alt. Einen Monat später brannte es dann dort. Seit dem ist dieser Ort weiträumig abgesperrt.

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Da müßte ich durch, wenn ich zum Noir Flohay will, ist aber komplett abgesperrt und weil das von dort noch mehr als 3 km bis zum Ziel sind, ist auch nichts zu sehen. Wobei einstweilen noch unklar ist, ob davon überhaupt noch etwas geblieben ist. Das Bild entstand vor ein paar Tagen bei Baraque Michel.

 

Kommentare (9)

ladybird

oweih...oweih..lieber Hubert, 
Du weißt, dass ich bzw.wir diese Naturlandschaft immer sehr genossen haben, weil wir genauso dort alles erlebten, genossen, was die Natur nur "geben kann" wie schön ist,bzw. war gerade dieses Kiefernwäldchen,
und nun sehe ich die volle Katastrophe, diese stoppte meine Atmung und 
das Entsetzen breitete sich aus.....
Deine chronologischen Berichte taten zwar "weh", aber der Ablauf ist   total interessant, zumal einige "Baum-leichen" gigantisch und mystisch als Foto-motiv zu beachten sind.....
Nun bleibt ein großes, 💖liches Dankeschön mit etwas "getrübter Freude", Dir trotzdem weiterhin spannende Freude an Deinen Wanderungen, die stets für uns Einladungen zwecks Begleitung sind
"Guts Schuhwerk" und toi-toi-toi wünscht Renate

Songeur

@ladybird  

Liebe Renate, 

wir beide haben uns ja quasi zeitnah schon über diese Katastrophe "unterhalten", eben weil mir sehr gut bekannt ist, dass du das Hohe Venn schon viel länger kennst als ich und dort schon gewandert bist, als ich an Belgien noch keinerlei Interesse hatte.

Ich hoffe, dass ich irgendwann dann eine Fortsetzung zum Noir Flohay schreiben kann. Ganz gewiss werde ich versuchen dort nachzusehen, wenn das Gebiet nicht mehr gesperrt ist.

Herzliche Grüße
Hubert

LadySilbermond

 @ Songeur

Lieben Dank, dass du mich auf diese Reise mitgenommen hast. Inspirierend für mich ist dein Plan sowohl auch die Bilder, die mich auf eine Gedankenreise mitnehmen.
@LadySilbermond

Songeur

@LadySilbermond  

Danke für dein Interesse und deinen Kommentar.

Herzliche Grüße
Hubert

Rosi65

Lieber Hubert,

dieser abgestorbene Kiefernwald wirkt mystisch und anklagend, aber gleichzeitig auch faszinierend.
Sein Anblick erinnert mich an die surrealistischen Bilder von Salvador Dali, der ja oft seine eigenen Albträume gemalt hat. Doch für Wanderer, die einsame Landschaften schätzen, ist diese Moorgegend sicher ein abenteuerliches Erlebnis.
Danke für diese Dokumentation.

Viele Grüße
   Rosi65

 

Songeur

@Rosi65  

Liebe Rosi,

danke für deinen Kommentar, der mit dem Wanderer, der einsame Landschaften schätzt, den Kern trifft.

Ich liebe Heide- und Moorlandschaften, aber wenn an einem anderen Ort kaum jemand ist, geht das für mich auch noch in Ordnung. 

Herzliche Grüße
Hubert
 

Roxanna

Wenn einer Interesse an dieser Landschaft hat, lieber Hubert, dann bist du das. In dieser Landschaft muss man sich doch fast wie in einer anderen Welt fühlen. Ein tolles Projekt hast du dir da vorgenommen, man könnte es nennen: Eine Landschaft im Wandel der Zeit. Tragisch dass dort so ein Feuer ausgebrochen ist und die Zerstörung groß sein muss. Aber wer weiß, was die Natur sich einfallen und wieder neues entstehen lässt. So etwa Urwüchsiges gibt es meines Wissens weit und breit hier nicht.

Danke, dass du uns mitgenommen und uns hast teilhaben lassen.

Herzlichen Gruß
Brigitte

Songeur

@Roxanna  

Liebe Brigitte,

herzlichen Dank für deinen Kommentar, der mit meinem Interesse an dieser Landschaft den Kopf auf dem Nagel trifft. Ich werde sicher darauf achten, dass es irgendwann weitergeht. Nach aktuellem Stand ist das Gebiet noch bis mindestens 1.11.2026 gesperrt und wenn das hier so warm bleibt wie aktuell, gibt es sicher noch einen Nachschlag bei der Sperrung.

Ich hatte unlängst mal erwähnt, dass meine "nächste" Wanderung ab Fraipont/Trooz gehen sollte. Das ist gestern realisiert worden und allein die Aufzählung der dabei aufgetretenen Pannen, vor allem bei der Vorbereitung, ist zumindest Stoff für eine Kurzgeschichte. Nur - mit dem Wandern hat das nur am Rande zu tun. 😔

Herzliche Grüße 
 

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