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lasse es mal sein
Ich lasse es besser sein
Das sind Gedanken, die viele Senioren kennen. Viele haben ihren Partner erst im hohen Alter verloren. Oft nach einer langen Krankheit, manchmal ganz unerwartet.
Sich danach im Leben allein wieder zurechtzufinden, ist für die meisten nicht einfach – für viele Männer sogar noch schwerer als für Frauen.
Manchmal kann der Tod des Partners auch eine Erlösung sein, wenn die Ehe unglücklich oder gar von Gewalt geprägt war, oder eine lange Krankheit.
Doch irgendwann meldet sich wieder die Sehnsucht – ein tiefes menschliches Bedürfnis, nicht allein zu sein. Man wünscht sich eine neue Beziehung.
Der neue Mensch an der Seite sollte mindestens so gut sein oder besser, wie der frühere Partner. Frei von Altlasten, charmant, humorvoll, gesund, und möglichst noch gut aussehend.
Eigentlich ein Sechser im Lotto. Sicher, solche Zufälle gibt es. Aber meistens ist alles viel komplizierter.
Jeder bringt im Alter ein langes Leben mit: schöne Erinnerungen, Enttäuschungen, Krankheiten, Trauer, Ängste und oft auch eine Familie, die dazugehört.
Manche Männer suchen vor allem Nähe, Geborgenheit – oder auch jemanden, der den Haushalt führt.
Manche Frauen wünschen sich einen Mann ganz für sich, ohne alte oder neue Verpflichtungen. Doch das Leben erfüllt solche Wünsche nur selten.
Im Alter ist man eben alt. Die Familie ist wichtig geworden. Jeder hat seine Eigenheiten, seine Schwächen, seine Narben. Und man ist nicht mehr so unbeschwert und begehrenswert wie einst.
Wie schön ist es, sich noch einmal zu verlieben. Und wie schmerzhaft ist es, erkennen zu müssen, dass es trotzdem nicht funktioniert.
Diese Umstände, Familie, die unterschiedlichen Charaktere oder die Angst, noch einmal enttäuscht zu werden, stehen im Weg.
Dann kommt irgendwann der Moment, an dem man sagt: Ich lasse es einfach sein.
Der Verstand hat gesprochen. Die Seele schweigt.
So liebt man vielleicht jemand im Geheimen weiter, bis der Vorhang fällt.
Bild: Sanssouci
Das sind Gedanken, die viele Senioren kennen. Viele haben ihren Partner erst im hohen Alter verloren. Oft nach einer langen Krankheit, manchmal ganz unerwartet.
Sich danach im Leben allein wieder zurechtzufinden, ist für die meisten nicht einfach – für viele Männer sogar noch schwerer als für Frauen.
Manchmal kann der Tod des Partners auch eine Erlösung sein, wenn die Ehe unglücklich oder gar von Gewalt geprägt war, oder eine lange Krankheit.
Doch irgendwann meldet sich wieder die Sehnsucht – ein tiefes menschliches Bedürfnis, nicht allein zu sein. Man wünscht sich eine neue Beziehung.
Der neue Mensch an der Seite sollte mindestens so gut sein oder besser, wie der frühere Partner. Frei von Altlasten, charmant, humorvoll, gesund, und möglichst noch gut aussehend.
Eigentlich ein Sechser im Lotto. Sicher, solche Zufälle gibt es. Aber meistens ist alles viel komplizierter.
Jeder bringt im Alter ein langes Leben mit: schöne Erinnerungen, Enttäuschungen, Krankheiten, Trauer, Ängste und oft auch eine Familie, die dazugehört.
Manche Männer suchen vor allem Nähe, Geborgenheit – oder auch jemanden, der den Haushalt führt.
Manche Frauen wünschen sich einen Mann ganz für sich, ohne alte oder neue Verpflichtungen. Doch das Leben erfüllt solche Wünsche nur selten.
Im Alter ist man eben alt. Die Familie ist wichtig geworden. Jeder hat seine Eigenheiten, seine Schwächen, seine Narben. Und man ist nicht mehr so unbeschwert und begehrenswert wie einst.
Wie schön ist es, sich noch einmal zu verlieben. Und wie schmerzhaft ist es, erkennen zu müssen, dass es trotzdem nicht funktioniert.
Diese Umstände, Familie, die unterschiedlichen Charaktere oder die Angst, noch einmal enttäuscht zu werden, stehen im Weg.
Dann kommt irgendwann der Moment, an dem man sagt: Ich lasse es einfach sein.
Der Verstand hat gesprochen. Die Seele schweigt.
So liebt man vielleicht jemand im Geheimen weiter, bis der Vorhang fällt.
Bild: Sanssouci