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Koma
Es fing damit an, das meine große Schwester eine neue Hüfte brauchte.
Am Tag der Operation ,- der Schwager allein zu Haus,- geht auf Socken ins Badezimmer rutscht aus, stürzt und zertrümmert sich den Knochen an dem bereits eine neue Hüfte befestigt war.
Zum Glück konnte er eine Bekannte anrufen und wurde ins Krankenhaus gefahren und mit Drähten
zusammengeflickt. Derweil meine Schwester operiert wurde.
Diese erholte sich relativ schnell.
Nach einigen Tagen Reha konnte sie schon wieder nach Hause.
Die Reha wurde durch Tagesreha ersetzt ,- das heißt , sie wurde für eine Reha abgeholt und
wieder nach Hause gefahren.
Der Schwager lag mit seiner reparierten Hüfte im Krankenhaus. Immer wieder wurde er verlegt.
Die große Schwester hatte übelkeit und rief eine Freundin an die wiederrum den Notdienst anrief.
Nach einer kurzen knappen Untersuchung ,- sie solle mehr trinken,- fuhr der Notdienst wieder.
Am nächsten Tag wartete mein Schwager darauf das sich seine Frau per Telefon bei ihm meldete .
Als er sie nicht per Telefon und auch nicht per Handy erreichen konnte, wurde wieder besagte
Freundin angerufen, die auch einen Schlüssel zum Haus hat. Diese fand meine Schwester im Koma.
Sofort wieder den Notdienst angerufen. Es wurde festgestelt das sie 700 Zucker hatte
( sie ist noch nie auf Zucker getestet worden ), zudem lief die Klimaanlage im Schlafzimmer
was dazu führte , das sie nur noch 33° Körperthemperatur hatte......
Als ich zum Krankenhaus fuhr und meine Schwester dort liegen sah, dachte ich ,das war´s ,
das wird ein Pflegefall. Sie war fünf Tage nicht ansprechbar. Ich war immer zwei Stunden dort
und redete mit ihr. Manchmal versuchte sie ein Auge zu öffnen, manchmal strampelte sie nur.
Am sechsten Tag fuhr einer meine Söhne dorthin , der auch einen Schlüssel hat und alle
Versorgungsrechte,die zum Glück schon vor Jahren gemacht worden waren.
Er rief mich abends an und teilte mir mit, das meine Schwester auf der Bettkante saß und
einen Joghurt löffelte.......
Ich konnte das gar nicht glauben. Am nächsten Tag fuhr ich wieder hin.
Sie war noch etwas durcheinander aber man konnte sich mit ihr langsam unterhalten.
Meine Schwester ist wieder zu Hause . Das Klassentreffen, welches am 4.Aug. 2026
stattgefunden hat , konnten wir ihr ausreden! Dazu muss man wissen , das meine
große Schwester früher Kindergartenleiterin war und alle Probleme energisch anging.
Ich bin so froh das ich dieses Jahr nicht schon wieder zum Friedhof musste sondern
das sie jetzt schon beim Diabätoilogen war , einen Armimpulsgeber bekommen hat,
so das sie mit ihrem Handy den Zucker immer sofort ablesen und reagieren kann.....
In diesem Monat feiert sie ihren zweiten Geburtstag......
der Schwager kommt übrigens auch in diesem Monat wieder nach Hause zu seiner Frau.
Samick
Am Tag der Operation ,- der Schwager allein zu Haus,- geht auf Socken ins Badezimmer rutscht aus, stürzt und zertrümmert sich den Knochen an dem bereits eine neue Hüfte befestigt war.
Zum Glück konnte er eine Bekannte anrufen und wurde ins Krankenhaus gefahren und mit Drähten
zusammengeflickt. Derweil meine Schwester operiert wurde.
Diese erholte sich relativ schnell.
Nach einigen Tagen Reha konnte sie schon wieder nach Hause.
Die Reha wurde durch Tagesreha ersetzt ,- das heißt , sie wurde für eine Reha abgeholt und
wieder nach Hause gefahren.
Der Schwager lag mit seiner reparierten Hüfte im Krankenhaus. Immer wieder wurde er verlegt.
Die große Schwester hatte übelkeit und rief eine Freundin an die wiederrum den Notdienst anrief.
Nach einer kurzen knappen Untersuchung ,- sie solle mehr trinken,- fuhr der Notdienst wieder.
Am nächsten Tag wartete mein Schwager darauf das sich seine Frau per Telefon bei ihm meldete .
Als er sie nicht per Telefon und auch nicht per Handy erreichen konnte, wurde wieder besagte
Freundin angerufen, die auch einen Schlüssel zum Haus hat. Diese fand meine Schwester im Koma.
Sofort wieder den Notdienst angerufen. Es wurde festgestelt das sie 700 Zucker hatte
( sie ist noch nie auf Zucker getestet worden ), zudem lief die Klimaanlage im Schlafzimmer
was dazu führte , das sie nur noch 33° Körperthemperatur hatte......
Als ich zum Krankenhaus fuhr und meine Schwester dort liegen sah, dachte ich ,das war´s ,
das wird ein Pflegefall. Sie war fünf Tage nicht ansprechbar. Ich war immer zwei Stunden dort
und redete mit ihr. Manchmal versuchte sie ein Auge zu öffnen, manchmal strampelte sie nur.
Am sechsten Tag fuhr einer meine Söhne dorthin , der auch einen Schlüssel hat und alle
Versorgungsrechte,die zum Glück schon vor Jahren gemacht worden waren.
Er rief mich abends an und teilte mir mit, das meine Schwester auf der Bettkante saß und
einen Joghurt löffelte.......
Ich konnte das gar nicht glauben. Am nächsten Tag fuhr ich wieder hin.
Sie war noch etwas durcheinander aber man konnte sich mit ihr langsam unterhalten.
Meine Schwester ist wieder zu Hause . Das Klassentreffen, welches am 4.Aug. 2026
stattgefunden hat , konnten wir ihr ausreden! Dazu muss man wissen , das meine
große Schwester früher Kindergartenleiterin war und alle Probleme energisch anging.
Ich bin so froh das ich dieses Jahr nicht schon wieder zum Friedhof musste sondern
das sie jetzt schon beim Diabätoilogen war , einen Armimpulsgeber bekommen hat,
so das sie mit ihrem Handy den Zucker immer sofort ablesen und reagieren kann.....
In diesem Monat feiert sie ihren zweiten Geburtstag......
der Schwager kommt übrigens auch in diesem Monat wieder nach Hause zu seiner Frau.
Samick
Danke den Herzchengebern.
Mittlerweile darf meine Schwester in der nähe wieder Auto fahren. Nur zum Einkauf und nicht auf der Autobahn. Sie hat zum Glück einige Freundinnen die sich jeden Tag mit dem Besuch ablösen für ein paar Stunden. Mein Schwager geht jetzt nur noch mit Rollator,- auch in der Wohnung mit einem Heimrollator. Fahrrad fahren ist nicht mehr. Ich wohn 50 km weit weg und kann auch nicht so oft dorthin.
Ich bin so froh , das die beiden sich wieder einigermaßen im Griff haben und sehr sensibel
mit ihren jetztigen Leiden umgehen.
Gruß Herbert