Jenseits
Wie ist es dort – so frei von Alltagssorgen -
jenseits von hier, im hellen Licht.
Fühlt man sich schwerelos – geborgen...
haben Ängste noch Gewicht?
Wenn Geist und Körper schon im Leben
durch Krankheit immer mehr entgleiten;
wird es dann neue Kräfte geben,
die schützend unsre Wege leiten?
Wird man Zurückgelass´ne sehen -
ihre Traurigkeit noch fühlen;
bei Gefahr zur Seite stehen
und auch mal den Hitzkopf kühlen?
Kann man von dort Signale senden
so, dass wir sie hier gut verstehen,
und manches Unheil von uns wenden -
die wahren Werte wieder sehen?
Wenn möglich, gib mir doch ein Zeichen,
dass du mein Hoffen auch verstehst.
Vielleicht kann mich dein Licht erreichen,
wenn du mein Innerstes bewegst.
*
11/2025
Text (C) Ingrid Bezold
Foto(C) Ingrid Bezold – Johannisfriedhof Nürnberg -
Kommentare (10)
Liebe Ingrid,
ich habe schon mehrere Male Hilfe aus des Himmelsweiten erhalten.
Ein Beispiel: will einkaufen gehen, greller Sonnenschein veranlasste mich zur Sonnenbrille zu greifen. Sie fiel zu Boden und ein Glas sprang raus.
Oje- betete ich was mach ich nun.
Machte mich dann auf den Weg - und fünf Häuser weiter stand eine Kiste draußen vor einem Hauseingang mit Sachen zum mitnehmen.
Und was sehen meine Augen, ganz oben lag eine Sonnenbrille.
Mit lieben Grüßen für dich ❤️ lichst Marlen
@protes
Lieber Hade,
das verstehe ich; denn wenn ich nicht schon ein paarmal merkwürdige Botschaften erhalten hätte, die ich mit einer bestimmten Person in Verbindung bringen konnte, hätte ich dieses Gedicht nicht geschrieben.
Liebe Grüße
Ingrid
Liebe Ingrid, ich bin mir ganz sicher, dass wir Signale von Jenseits bekommen - in Träumen, oder als kurze Eindrücke irgendwo im Kopf, oder auch als etwas Reales. Nur da will es unser Verstand nicht gerne wahrnehmen; der möchte nur "realistisch" bleiben, wie er das irgendwo gelernt hat, statt uns etwas mehr sehen und spüren zu erlauben. Das kann man aber lernen, glaube ich. Wenn entspannt und hoffnungsvoll.
Mit herzlichen Grüßen
Christine
@Christine62laechel
Liebe Christine,
schon einige Male hatte ich Erlebnisse an bestimmten Erinnerungstagen, die mich wie ein Zeichen erreichten.
Das hat mich auch zu diesen Fragen veranlasst.
Danke für dein Reflektieren
und liebe Grüße
von Ingrid
Ein Thema, liebe Ingrid, mit dem ich mich gerade ganz besonders beschäftige. Viele Fragen, auf die es keine Antworten gibt. Mit dem Tod kommt das große Schweigen und alles, was wir meinen zu spüren entsteht aus dem Wunsch, man möge doch mit dem geliebten toten Menschen noch irgendwie in Verbindung bleiben können. Alles, was geschieht und sich so anfühlt als ob, entsteht aus einem selbst. Das ist meine derzeitige eigene Erfahrung, die aber natürlich keine Allgemeingültigkeit hat. Der Tod und das danach ist und bleibt ein großes Mysterium.
Auf dem Friedhof bin ich derzeit sehr oft und stelle immer wieder fest, dass es ein Ort ist, an dem man zur Ruhe kommen kann und dass es gut ist, sich der Endlichkeit bewusst zu werden. ![]()
Liebe Grüße
Brigitte
@Roxanna
Liebe Brigitte,
deinen Gedanken kann ich mich nur anschließen. Ich rede mit nahestehenden Menschen, die nicht mehr unter uns weilen. Das tut mir gut und ich finde Ruhe.
Liebe Grüße
von Ingrid
Liebe Roxanna, ladybird, LisaK, margit fidelio, Marlen13 und reg.wolke...
Herzlichen Dank euch allen😊❤️
Ingrid