Was ich Euch im Wesen bringe, könnt Ihr nicht lesen.
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Es ist ein Sich‑Verbilden in einem blassen,
viereckigen Schweigefeld.
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Was Ihr nicht zu fühlen vermögt,
ist der Schlag meines Herzens.
Unberührbar bin ich,
und atme entlang der Umrisse
eines tauenden Winterlochs.

Auch mein Horchen
ist eine Brücke zu fern;
es trägt einen Fehlbeginn,
denn meine Stimme weilt anderswo:
an Weg und Steg,
ich wohne nah bei Hier und Dort.

Meine Gedanken kennen noch keine Worte,
das fordert Zeit,
oft Geduld oder ein Verharren;
Ohnmacht hält zuweilen Wacht.

Mitunter summe ich es
in gähnenden Akkorden;
meine Finger rühren dann
das Schwarz und Weiß.
Sie tasten lind,
als hielte ich ein Zeichen fest
bis in das nächtliche Dunkel.

Dann erwähle ich die Ruh,
unter einem weißen Linnen,
als schwebendes Sommerdecken.

Kommentare (1)

Agathe

Das tönt geheimnisvoll!
So wie das Leben selbst.
Lauschen und verstehen 🎶

 

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