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Im Wandel der Zeiten
Im Forum habe ich den Thread " Im Wandel der Zeiten" begonnen. Insbesondere habe ich mich zum Internet der Dinge geäußert. Diesen Beitrag möchte ich hier zitieren:
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Zitat von Im Wandel der Zeiten: Das Internet der Dinge
Was bedeutet eigentlich "Das Internet der Dinge?". In den letzten Jahren war schon viel die Rede davon, von dem nächsten "großen Ding". Was haben wir uns darunter vorzustellen? Und was wird es langfristig bedeuten?
Übersetzt in Denglish wird "Das Internet der Dinge" manchmal auch mit "Das Internet of Everything". Alles wird mit allem vernetzt sein. Bekannt ist den meisten möglicherweise bereits die eher scherzhafte Schilderung eines intelligenten Kühlschranks, der selber merkt, wenn bestimmte Vorräte zur Neige gehen und diese selbständig im Internet nachbestellt. Tatsächlich werden in Zukunft fast alle Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs einen Chip tragen und mit anderen Dingen vernetzt sein. Das bedeutet z. B. für Urlauber, dass sie mit ihrem Handy den Zustand des Hauses und des Rasenmähers abfragen können, so wie ja sowieso der zuhause gebliebene Anrufbeantworter bereits seit Längerem abgefragt werden kann - auch wenn dies keinem Urlauber zu empfehlen wäre ![]() Windows10, das diesen Sommer auf den Markt kommen soll, ist so konzipiert, dass es Kompatibiltät zwischen allen Gerätetypen garantiert und so der Kommunikation zwischen den Dingen den Weg ebnet. Wir machen große Fortschritte mit Windows 10 und wir sind im Zeitplan, um es diesen Sommer herauszubringen", schrieb Microsoft-Manager Tony Prophet in einem Blogeintrag. Das Betriebssystem soll nicht nur auf Computern und Smartphones, sondern auch auf anderen vernetzten Geräten im "Internet der Dinge" laufen. Für kleine, kostengünstige Geräte werde es "Windows 10 IoT Core" geben, für Geräte wie Geldautomaten, Aufzüge, Industrieroboter und Verkaufs-Handhelds ebenfalls angepasste Versionen. Auch in der Spielekonsole Xbox wird das neue Herz schlagen: Spiele aus der Plattform Xbox Live könnten dann von allen Geräten gespielt beziehungsweise weitergespielt werden. Quelle |
Gehen Google und Apple wieder unter?
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Zitat von Finanzen100.de vom 04.07.2014
Das "Internet der Dinge" wird noch viel größer als Sie denken
Im "Internet der Dinge" wird es 28 Milliarden Geräte geben. Menschen spielen hier keine Rolle mehr, es geht um die Kommunikation von Kühlschrank mit Fernseher, Türklingel mit Wohnzimmerlampe. Dazu müssen all diese Geräte intelligent werden, es braucht Chips, Leitungen und Software. Dort braucht es kein Apple oder Google Für diese Art der Kommunikation sind Apple und Google nicht gerüstet. Sie werden nicht untergehen, aber unwichtiger werden, sagt eine neue Studie von Goldman Sachs. Die Experten haben sich Firmen angeschaut und überprüft, welche die besten Voraussetzungen für das "Internet der Dinge" haben. Quelle |
Nun, es soll uns nicht stören, welche Firmen untergehen oder nicht, die spannende Frage für uns wird es sein "Was bringt dies alles den Menschen?". Letztlich ist die treibende Kraft hinter allen Innovationen das Streben des Menschen nach mehr Bequemlichkeit, Sicherheit und Unterhaltung.
Wenn sich das selbstfahrende Auto dem Gartentor nähert, muss nicht der transportierte und vielleicht gar schlafende Mensch daran denken, es zu öffnen. Es öffnet sich automatisch. Wird die Haustüre geöffnet, gehen die Lichter an oder je nach Tageszeit eventuell die Jalousien hoch, falls voreingestellt wird die Lieblingsmusik ertönen etc.
Aber die Vernetzung wird nicht nur den privaten Bereich erfassen, auch den öffentlichen. Was bedeutet es, wenn alles mit allem Informationen austauschen wird? Noch können dies selbst die kühnsten Visionäre nicht wirklich wissen. Wie erbittert haben wir hier im ST über das Spitzeltum der Stasi gestritten. Die Stasi existierte, weil ein autoritärer Staat möglichst alles wissen wollte. Wir steuern auf eine Zukunft zu, getrieben von den oben geschilderten Annehmlichkeiten, die leider für den nächsten totalitären Staat eine beängstigende Kulisse schafft. Das Internet hat uns auch Offenheit beschert und jedem einzelnen die Macht gegeben, sich Informationen zu beschaffen und preiszugeben. Ob das Internet der Dinge die Freiheit der Menschen fördern wird oder ihre Unfreiheit, ich kann es nicht überschauen, aber Vorsicht ist immer angebracht, große Vorsicht in diesem Fall, denn der Missbrauch durch ein totalitäres Regime wäre m. E. fürchterlich.
Karl
Quelle

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