Im Supermarkt fängt das Leben an,
jeder rennt, was er noch kaufen kann.

Manchmal stehe ich dort
und denke: was zum teufel ist hier los Wie überlebe ich das blose

Die Kleinen mit den schnellen Beinen –
sicher schneller als die meinen –
versperren mir den Weg zum Salat.
Na gut, dann eben Joghurt statt.

Doch auch dort das gleiche Spiel.
Ich denke: Das wird langsam zu viel!

Gut, das Brot ist nicht mehr weit,
schnell bin ich dafür bereit.
Nun noch Milch, Kaffee, Schokolade,
und noch Teig für eine Flade.

Da kommt mir plötzlich in den Sinn:
Den Joghurt brauch ich ja noch – schnell wieder hin!
Zwei Frauen stehen dort
und gehen mit ihrem Wagen einfach nicht fort.

„Darf ich bitte?“, frage ich ganz charmant.
Was ich wirklich denke, bleibt besser unbekannt.

Nun hab ich endlich alles beisammen,
geh zur Kasse – und dort stehen Massen.

Da meldet sich auch noch die Blase.
Ach herrje – ich kann mein Einkaufswagen nicht verlassen!

So warte ich notgedrungen,
mit fast unsichtbaren kleinen Sprüngen.

Die Leute schauen mitleidig her:
„Der arme Mann – der nicht mehr kann."

Endlich ist es dann so weit.
Schnell bezahlt – ich bin bereit.

Nur noch hinaus und ab zum Auto,
bitte jetzt kein Stau, kein Motto!

Gerade noch geschafft – welch großes Glück.
 NEIN!!  BIER vergessen, muss nochmals  zurück!
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