Ich träumte und sah eine neue Erde


Ich träumte und sah eine neue Erde

ich träumte und sah eine neue Erde,  
paradiesisch im goldenen Glanz erblüh`n,
gewaltlos, liebevoll, einfach nur schön...,
Eine neue Erde, wo Liebe alles war,

in Demut sah ich, wie die Liebe Kriegen sanft ein Ende setzte,
den Bogen zerbrach, den Speer zerschlug und die Wagen mit Feuer verbrannte.
Und ich sah die Liebe sich erhöhend unter den Nationen,

mit Freudentränen in den Augen sah ich, 
dass der Löwe dem Schaf nicht mehr die Zähne zeigt,
in einem Paradies von Licht und Wärme durchflutet,
und ich sah  keine Ängste, keine Verzweiflung mehr in den Herzen der Menschen,

in Glückseligkeit sah ich, wie Löwe und Schaf in Sanftmut auf grünen Wiesen
bei lauen Winden unter hohen Bäumen
endlich friedvoll und geeint beieinander ruh`n,
und ich sah in Ehrfurcht mit tränengetränktem Blick,  das Liebe das Wesen des Himmels ist,

ich träumte und sah eine neue Erde, 
paradiesisch im goldenen Glanz erblüh`n,
gewaltlos, liebevoll, einfach nur schön...
Ich träumte und sah eine neue Erde, wo Liebe alles war.



 

Kommentare (6)

Kurt20

02. Juni 2026

Ein schöner Traum. Aber leider nur ein Traum, liebe Heike.

Solche Träume zu träumen ist vielleicht eine letzte Möglichkeit, nicht zu verzweifeln. Also lass uns weiterträumen.

Deinen Satz allerdings, „Möge man denen vergeben, die immer und immer wieder in ihrer Gier noch mehr neue Feuer entfachen, den Wald von allen Seiten zündeln…, denn sie wissen nicht, was sie tun“, kommentiere ich in aller Bescheidenheit und ohne Anspruch darauf, recht zu haben, mit einem Wort: Nein.

Wenn ich mich umschaue in der (realen) Welt, kann ich nicht umhin, Menschen zu entdecken, die von Grund auf niederträchtig, grausam und unmenschlich sind und sehr wohl wissen, was sie tun.

Aber so weit muss man gar nicht schauen. Was sich in der nächsten Umgebung so alles herumtreibt: Typen, die Rettungskräfte angreifen, Notärzte zusammenschlagen (gerade im hiesigen Krankenhaus passiert) oder Rentner um ihr Erspartes bringen ... Warum sollten wir denen vergeben?

Oder sehe ich die Welt hier zu pessimistisch, was ja eigentlich gar nicht meine Art ist?

Herzliche Grüße
Kurt

Syrdal

@Kurt20
 

"...denn sie wissen nicht was sie tun"

Im rein physischen Leben ist den Tätern sehr wohl bewusst, was sie anstellen! - Die weit wichtigere Aussage dieser bedeutsamen Worte liegt aber auf einer ganz anderen Ebene, denn dort verweist sie auf die geistige Blindheit derjenigen, die nicht im "inneren Licht" leben und deshalb wegen ihrer selbstgeschaffenen Entfremdung vom eigenen göttlichen Ursprung die Folgen ihres Handelns im geistigen Bereich "nicht sehen" – nicht mehr sehen können. Dennoch tragen sie Verantwortung, weil geistige Gesetze unabhängig vom Wissen wirken.

...soweit eine kurze Anmerkung zum Thema von
Syrdal  

Heike K.

@Syrdal  

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. 

Vielen lieben Dank dafür, und es beantwortet zugleich die Frage von Kurt😊.

Einen wundervollen 
Tag wünscht Euch von Herzen 
Heike K.
 

Heike K.

Liebe Distel1fink7 und liebe Marlen13,

ich freue mich sehr, dass Euch meine träumerischen Gedanken gefallen und bedanke mich ganz herzlich für Euer "Gefällt mir"

Lieber Gruß
Heike K.

Syrdal


Ach wenn ja doch die schönen Träume
endlich Wahrheit werden würden
und somit alle Weltenräume
befreit wären von hohen Hürden,
die sich unvermeidbar wieder
nach dem Erwachen hoch erheben,
dann erklängen Liebeslieder
in aller Menschen Erdenleben.



...das wünschte sich – erwacht in der Realität –
Syrdal

Heike K.

@Syrdal  

"...das wünschte sich – erwacht in der Realität –"
Syrdal

Ach ja lieber Syrdal, und dann erwachen wir in der Realität...

Möge man denen vergeben, die immer und immer wieder in ihrer Gier nach mehr neue Feuer entfachen, den Wald von allen Seiten zündeln..., denn sie wissen nicht was sie tun...

Eines Tages, hoffentlich nicht in so weiter Ferne,  wird sich dann die verbrannte Erde in eine wunderschöne Oase verwandeln, in der statt des furchtbaren Knistern des Feuers nur noch Liebeslieder erklingen.

Schon Aristoteles stellte fest: "Wenn auf der Erde nur die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich."

Und schon wieder träumt sie von der Liebe unter den Menschen. Das wird sie wohl tun bis zum Erwachen in einer neuen Realität...

Was auch immer geschieht und geschehen wird, die Liebe wird das letzte Wort haben... Dessen bin ich sicher.

Für Deinen so schönen Vers dankt von Herzen
Heike K.







 

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