Gedankenlos
damit es keiner je zertrete,
rief es „Pass auf, ich steh doch hier
als dieses Weges höchste Zier.
So konnte es sich frei entfalten,
die Blütenblätter all behalten,
bis einer kam, der taub und stumm,
der trat es ohn Erbarmen um.
Vielleicht auch in Gedanken nur,
mit keinem Blick für die Natur,
ers Blümchen nicht verstanden hat
und es auch deshalb nur zertrat.
Nun fühlt der Weg sich ziemlich trist,
weil Blümchens Zier er sehr vermisst,
denn dieses setzte hier ein Zeichen
nun weint er, s ist zum Stein erweichen.
Kommentare (9)
Jeder Mensch kann sich jeden Tag neu orientieren. Fehler einsehen und dankbar sein, für die Erkenntnis 🦋😊
@Karin76
da habe ich in meinem langen leben
zu viele zerbrechen sehen, dass ich das glaube
aber für die mehrheit
hast du sicher recht liebe Karin
auch dir danke und sonnige grüße
hade
Das, lieber hade, passiert nicht nur den Blümchen am Wegesrand, es zieht sich durch vieles hindurch. Zartheit hat es schwer.
Lieben Gruß
Brigitte
@Roxanna
du sagst es liebe Brigitte
und das wird immer so bleiben
aber wird trotzdem bestehen bleiben
denke ich mir
lieb grüße und danke
hade
Das Blümchen wird nachwachsen.
Vielleicht in einer etwas anderen Form.
Da bin ich zuversichtlich.
Zu unserer Freude erholt die Natur sich wieder.💚
Lieben Gruss, Agathe
@Agathe
ja, davon kann man ausgehen liebe Agathe
noch ist das ja so, wer weiß wie lange noch
aber
da ja die hoffnung zuletzt stirbt...
danke, dass du da warst
und für den kommentar
liebe grüße hade
Der Weg – er ist nun trist und kahl
und ohne jedes Pflanzengrün,
er rächt sich, wird dem Mensch zur Qual,
und der muss sich nun furchtbar mühn.
...das hat der Tölpel nun davon! Recht so, meint
Syrdal