Für sich selbst


Man sagt oft fremden Leuten freundliches „Hallo”,
Mitmenschen lächelt an, wünscht ihnen guten Tag;
einen Verstoß vergibt man, aufmerksam, und so,
ganz klar, dass man Umgebung einfach gerne mag.

Ob man da aber einen Menschen nicht vergisst?
Eine Person, mit der ja meiste Zeit verbracht?
Diese Person, die man zufällig selber ist,
und die verdient wohl auch die Sympathie und Acht.

Ja, für sich selbst so gut sein wie es gilt für Nächste,
sich selbst Zeit widmen, und Gedanken, und Fürsorge.
Kein Grund, sich selbst nicht zu verwöhnen, tun das Beste,
sich selbst ja mögen, täglich wünschen guten Morgen.







(Titelbild: KI)

Kommentare (12)

Marlen13

Liebe Christine,
wenn man mit sich selbst im Einklang ist
so ist das Goldwert.
Schönen Abend wünscht dir Marlen.

Christine62laechel

@Marlen13  

Ja, liebe Marlen, diesen Einklang haben manche Menschen angeboren, andere müssen daran ab und zu arbeiten. Wenn mal endgültig erreicht - super. 

Mit herzlichen Grüßen
Christine

protes

genau deshalb liebe Christine
steht bei mir bei was ich mag  --MICH
sagt mit einem lächeln für dich 
der hade

Christine62laechel

@protes  

Und das finde ich auch richtig, lieber Hade. Sich in sich selbst verlieben wäre natürlich zu viel und nicht nötig, es ist aber sicher nicht schlecht, in sich selbst einen guten Freund zu haben.

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Rosi65

Liebe Christine,

bei einem typischen Schlüsselerlebnis wurde mir klar, immer zuerst an mich selber zu denken.

Da besuchte mich doch mal ein Vertreter der Industrie in der früheren Firma. Es war kurz vor Jahresende. Als kleines Dankeschön für meine Bestellung überreichte er mir einen riesigen Jahreswand- und einen Tischkalender für den Schreibtisch. Prima, konnte ich gut zum Eintrag der Termine gebrauchen!
Diese Kalender waren immer sehr begehrt. Natürlich dachte ich sofort an meine netten TeamkollegInnen.
Also hakte ich bei dem Außendienstmitarbeiter gleich vorsichtig nach, ob er nicht noch ein paar Exemplare dieser schönen Kalender abgeben könnte. Ja, konnte er.
Er holte sofort aus seinem Autokofferraum einen ganzen Stapel davon, um mir diesen auszuhändigen.

Kurz nach meiner Rund-Info stürzten sich die lieben KollegInnen, ja, fast wie ein riesiger Heuschreckenschwarm, blitzschnell auf die komplette „Beute“. Im Nu war alles weg!eine-heuschrecke-cartoon-figur-isoliert_1308-101474(1).jpg   eine-heuschrecke-cartoon-figur-isoliert_1308-101474(1).jpg eine-heuschrecke-cartoon-figur-isoliert_1308-101474(1).jpg eine-heuschrecke-cartoon-figur-isoliert_1308-101474(1).jpg eine-heuschrecke-cartoon-figur-isoliert_1308-101474(1).jpg
Und für mich war kein einziger Kalender mehr übrig geblieben.😠
Nur dumm gelaufen? Oder doch eher ein Zeichen von naiver Gutmütigkeit?😳

So etwas passiert mir garantiert kein zweites Mal.
Und gerade nach einem langen Arbeitsleben sollte man sich bewusst auf die eigenen Bedürfnisse konzentrieren, denn das hat man sich schließlich redlich verdient.👍

Viele Grüße
   Rosi65

Bild kostenlos: Heuschrecke von magnific.com
 

Christine62laechel

@Rosi65  

Ein schönes Beispiel, liebe Rosi. 😊 Mir war es vielmals so etwas passiert, leider waren das meistens meine Familienmitglieder, die in mir gerne so ein Dummerchen sehen wollten, das sich immer ausnutzen liess. Wenn man aber schon als Kind so etwas lernt, wird es nur schwer los. Nun sind die meisten davon nicht mehr da, mit einer Person wird's nur telefoniert, und gut so. Man muss nicht heiliger sein, als der Gott selbst. Nun bin ich dran - und fremde Menschen, die nett sein können.

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Tulpenbluete13

Liebe Christine,

ja das mit dem sich selber danken ist nicht so einfach…meistens vergißt man sich selbst bei all den Pflichten…

Da freue ich mich immer über meine Yogalehrerin (ganz junge Frau) die sich bei sich und wir bei uns bedanken dürfen dass wir uns so eine schöne Yoga-Stunde geschenkt haben…

Nachmachen lohnt sich…muß ja nicht gerade die Yoga-Stunde sein……lach..

so und jetzt will ich aber hören (nein: lesen) was ihr euch schenkt und wofür ihr euch bei euch selbst bedankt…. 😃

es grüßt Angelika

Christine62laechel

@Tulpenbluete13  

Liebe Angelika, mit Yoga kann man sich wirklich etwas Schönes und Wichtiges schenken: einen Aufenthalt woanders, wo man sich gut erholen kann. Und dass man sich selbst dafür dankbar ist, was man sich eben schenkt - auch eine gute Idee. Ich und ich, ein schönes Zusammensein.

Mit herzlichen Grüßen
Christine

werderanerin



Welch kluge Fragen..., liebe Christine.

In der heutigen Zeit, denke ich, ist es ganz besonders schwer, sich "zu mögen / zu lieben", denke ich. Dauernd wird "man" kritisiert, bewertet, vor allem auch junge Menschen, obwohl niemand einen doch wirklich richtig kennt. Manchmal denke ich, dass selbst ein nahestehender Mensch einen nie richtig kennen kann.

Sich selbst zu lieben...ja, das ist wirklich eigentlich das wichtigste, nur dann strahlt man das auch nach außen aus.
Nur ist es eben sehr oft nicht so.

Leider

Gutes, auch Liebe, Empathie kommt immer von ganz innen.
Man ist so, oder eben nicht.

Liebe Grüße

Kristine 

Christine62laechel

@werderanerin  

Das stimmt, liebe Kristine: irgendwie kann man sich nicht ganz von der Meinung der Anderen abschalten. Manchmal wäre eine kleine Korrektur vielleicht angebracht. Wenn aber unverdient kritisiert, unterschätzt - das muss man nicht unter die Haut bekommen. Zum Glück ist man jetzt wohl mehr dagegen immun, als in der Jugendzeit, mehr bewusst, über welche Vorteile man verfügt. Sympathie und Respekt auch für sich selbst - nicht ohne Gründe. 😊

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Roxanna

Wie Recht du hast, liebe Christine, das, was man anderen schenkt, hat man doch selbst auch "verdient". Früher wurden die Mädchen so erzogen, so war es jedenfalls bei mir, dass es sozusagen erst allen anderen gut gehen muss und dann darf man an sich selbst denken. Es war einfach die Haltung damals und das wurde so selbstverständlich hingenommen. 

Eigentlich ist es aber umgekehrt, zuerst muss es einem selbst gut gehen, dann hat man auch die Energie sich um andere zu kümmern.

Herzliche Grüße
Brigitte

Christine62laechel

@Roxanna  

Das wäre auch meine Meinung, liebe Brigitte: nur Menschen, die mit sich selbst in Freundschaft leben, sozusagen, können auch die Welt und andere Menschen mögen. Ja, ich fand auch oft in Büchern oder im (Religions)Unterricht, dass man erst dann richig lebt, wenn für die Anderen. Stimmt, es ist schön zu wissen, dass man etwas Gutes getan hat, oder - das würde schon ein wenig narzisstisch klingen - eine positive Rolle im Leben der Anderen gespielt. Sich selbst trotzdem wichtig finden, obwohl man vielleicht mal ganz andere Signale von der Umgebung empfangen musste. Einfach eine schöne Eigenliebe. 😊

Mit herzlichen Grüßen
Christine

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