Freundschaften?
Wie ist das eigentlich mit den Freundschaften. Sind sie das, was sie vorgeben zu sein?
Woran erkennt man richtige Freunde?

Ist man finanziell gut oder sehr gut bestückt, finden sich unendlich viele Freunde und Bekannte ein. Fast überall ist man gern gesehen und wird mit Nettigkeiten und schleimigen Floskeln übersäht.
Die Anbiederei tendiert sogar meistens ins nervige.
Dann wird es Zeit die Notbremse zu ziehen.
Nur wie wird man diese Menschen wieder los, die eigentlich keinerlei freundschaftliche Absichten hegen? Die genaugenommen nur erwarten, irgendwann etwas von dem großen Kuchen abzubekommen. 

Das ist gar nicht so kompliziert.
Als erstes sagt man diesen Menschen umgehend die Wahrheit ins Gesicht. Man unterbreitet ihnen genau das, was man über sie denkt. Ohne Hemmungen und ohne Umschweife.
Anschließend lässt man verlauten, dass man sein gesamtes Vermögen in den Sand gesetzt hat. Zum Beispiel durch Spekulationen mit Immobilien oder durch den Kauf von Kryptowährungen, deren Wert durch politische und wirtschaftliche Eskapaden in den Keller fielen.
Oder man verbreitet, dass man das Opfer eines betrügerischen Anlageberaters wurde und jetzt völlig mittellos ist.

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Und schon beginnt sich der dichte Nebel, bestehend aus gierigen Menschenmassen zu lichten.
Es gibt weniger Besuche, es erfolgen auf der Straße weniger freundliche Begrüßungen und die vielen Bekannten nehmen einen weniger war.
Warum sollen sie auch. Man hat ja nichts mehr und ist mittellos und arm.
Ok, die sind erst einmal aus dem Weg.

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Nun muss man nur noch der Verwandtschaft verdeutlichen, dass es absolut nichts zum Erben gibt und das man nur noch von einem kleinen Einkommen lebt. Und schon gehören scheinheilige Besuche der Vergangenheit an und das Leben beginnt sich in Ruhe und Ausgeglichenheit umzuwandeln.
Es wird nicht lange dauern und fünfundneunzig Prozent der angeblichen Freunde und guten Bekannten haben sich flugs aus dem Staub gemacht.
Übrig bleiben fünf Prozent der ehemaligen Freundschaften, mit denen man wahrhaftig etwas anfangen kann. Und genauso sollte es auch sein!

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Dieses Phänomen beschreibt sehr treffend die Dynamik von opportunistischen Beziehungen. Wenn Freundschaften auf materiellem Wohlstand oder Status basieren statt auf echter Zuneigung und geteilten Werten, sind sie oft brüchig. Sobald die äußeren Vorteile wegfallen, verschwindet auch das Interesse dieser "Freunde". Echte Freundschaft zeigt sich oft gerade in schwierigen Zeiten, in denen es nicht darum geht, was man voneinander bekommen kann, sondern wie man einander unterstützen kann.

Zitat:
„Immer die Wahrheit zu sagen, bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber dafür die Richtigen." John Lennon

Kommentare (4)

ginger.one

Vielleicht erkennt man wahre Freundschaft gar nicht daran, wer bleibt oder geht. Sondern daran, dass man sich nie fragen musste, warum jemand da ist.  

Joe100

@ginger.one  
Ich denke das würde in Richtung Gleichgültigkeit oder gar blinden Glauben tendieren. Wer nichts und niemanden hinterfragt, der lebt nicht sondern lebt einfach nur so dahin. 
Dafür haben wir unseren Intellekt. Um unser Wissen auszubauen und um zu erkennen.

werderanerin


Ich denke und weiß..., wirkliche und auch gute Menschen, erkennt man daran, das eben kein materielles Interesse an "einem" haben, aber dafür ein großes Herz besitzen, dann da sind, wenn sie wirklich gebraucht werden und nicht groß fragen, warum. Einfach machen!

Das im übrigen gibt es im Leben überall..., in einer Familie, im sogenannten Freundeskreis aber auch bei Arbeitskollegen, Sportkumpels u.v.a.

Man sollte auch immer an seine eigene Nase tippen...Menschen sind nun mal unterschiedlich, man muss sie eben in ihrem Inneren erkennen. Äußeres bleibt das was es ist..., Äußeres !

Kristine

Agathe

Echte Freunde sind rar,
Dafür umso kostbarer!
 

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