Entdeckung



(inspiriert von einem Sprichwort, bislang nicht gekannt)


Am Morgen munter aufgestanden
tja also langsam
Kaffee erst
Schaute mich um
wie neu die Wohnung
dieselben Wände ja
wieso
Im Kopf Gedanken überraschend
dampfiges Spiegelbild im Bad
Dann wusst’ ich
etwas ist geschehen
anders geworden
Ach
ich war’s




(Titelbild aus dem Internet)
 

Kommentare (7)

Rosi65


Ach, liebe Christine, wir werden doch leider alle immer älter.
Doch solange wir die fremde Dame im Spiegel nicht erschrocken grüßen, ja dann müsste unsere Welt noch halbwegs in Ordnung sein.
 😨

Viele Grüße
   Rosi65

 

indeed

😅@Rosi65  

Christine62laechel

@Rosi65  

Für mich ist diese fremde Dame echt schwierig zu ertragen, liebe Rosi, denn mit dem Alter werde ich leider zwei Frauen aus meiner Familie immer ähnlicher, die ich nicht mögen konnte. Dafür schützt es mich vor Narzissmus. 😉

Wir werden zum Glück aber auch innerlich anders, wenn wir nur nicht "wenig leben", wie es in meinem Sprichwort steht: "Wer wenig lebt, ändert sich wenig". Dadurch wird diese fremde Person im Spiegel zwar nicht jünger, vielleicht aber entspannter und interessanter. ⭐️

Mit herzlichen Grüßen
Christine

indeed

Liebe Chrisitne,

in den letzten Wochen hat es auch mich erwischt . . . Schaute morgens in den Spiegel und fragte mich wer das wohl sei . . .

Gott sei Dank war es nur ein "Besuch", inspirierte mich aber zu dem Gedanken, sollte ich einmal 100 Jahre werden, dann würde ich dem Spiegelbild entsprechen . . .
Hab mich also erschrocken.

Die innere Ruhe macht viel aus und der ausreichende Schlaf gehört nun einmal auch dazu.

100 Jahre werde ich wohl nicht erreichen, muss ich auch nicht. Alles ist gu!

Liebe Sonntagsgrüße wandern hiermit zu dir von

Ingrid

Christine62laechel

@indeed  

Liebe Ingrid, das von mir im Untertitel erwähnte Sprichwort lautet: "Wer wenig lebt, ändert sich wenig". Also, mein Gedicht soll absolut nicht traurig machen. 

Ja, natürlich werden wir leider immer älter, und das sehen wir selbst, und das nervt. Man kann kaum etwas dagegen tun, obwohl - ich begann zum Beispiel nach einer dreijährigen Pause meine Wimpern wieder zu tuschen. Für wie lange das hilft, mal sehen. 😊 Es ist aber sicher nicht das Wichtigste. 

Wir ändern uns durch Erfahrungen, Erlebnisse, Bücher, Reisen - durch das Leben selbst. Und wir werden anders, was man nicht nur im Badezimmerspiegel sehen kann. Das ahnt man irgendwie, eben so ziemlich unsicher, wie ich in meinem Gedicht. Eines steht dann aber fest: wir leben nicht ganz wenig. Wir nutzen diese besondere Gelegenheit.

Mit herzlichen Grüßen
Christine

JuergenS




                       😊

Christine62laechel

@JuergenS  

Richtig. 😊

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