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Eine Bayerin in Tasmania🌿
Im Sommer 2001 unternahm ich eine Reise nach Tasmanien — eine Tour, die mir bis heute lebhaft in Erinnerung geblieben ist. Ich reiste zusammen mit meiner bayrischen Freundin Barbara 👒, die zwar mutig genug war, ans andere Ende der Welt zu reisen, aber gleichzeitig überzeugt war, dass hinter jedem Busch irgendein australisches Untier lauerte. 😄🦘
Barbara sprach außerdem einen herrlich starken bayrischen Dialekt 🥨🍺. Für die Australier klang das vermutlich wie eine seltene alpine Geheimsprache. Oft schauten die Leute erst mich an, nachdem Barbara etwas gesagt hatte — offenbar hofften sie auf eine Übersetzung. 😂

Schon die Überfahrt mit der Fähre von Melbourne war ein Abenteuer ⛴️🌊. Das Meer war rau, die Wellen hoch, und Barbara hielt sich stundenlang am Geländer der Bar fest 🍺, als würde das Schiff jeden Moment nach Neuseeland abtreiben. Als ein Tasmanier scherzhaft erwähnte, dass in Tasmanien nachts manchmal „seltsame Kreaturen“ unterwegs seien 👀, schaute sie mich an und sagte im tiefsten Bayrisch:
„Ja spinnt der? Wos san denn des fia Viecher?“ 😳😂
Der Tasmanier verstand natürlich kein Wort, nickte aber freundlich und antwortete einfach: „Exactly!“ 😄
In Devonport mieteten wir ein kleines Auto 🚗, das vermutlich älter war als wir beide zusammen. Der Motor klang wie eine Kaffeemühle mit Asthma. Bei jedem steilen Hügel wurde Barbara nervös und fragte: „Mei, glaubst des Glump schafft’s no?“ 🔧😂 Das Auto schaffte es meistens — allerdings mit Geräuschen, die wie letzte Abschiedsworte klangen.
Die Landschaft Tasmaniens war überwältigend: endlose Wälder 🌲🌲, Nebel über den Bergen ⛰️ und Straßen, auf denen man stundenlang keinem Menschen begegnete. Genau das machte Barbara allerdings zunehmend nervös. Besonders nachts in unserem Zeltcamp ⛺ begann ihre Fantasie zu arbeiten.
Einmal hörten wir draußen ein seltsames Knurren 👂🐾. Barbara flüsterte sofort: „Des is a tasmanischer Deife!“ 😳

Tatsächlich leben Tasmanian Devil dort überall, und ihre Schreie klingen wirklich unheimlich. Während ich noch versuchte ruhig zu bleiben, zog Barbara bereits hektisch den Reißverschluss des Zeltes zu, als würde ein Monster direkt vor uns stehen. Am nächsten Morgen fanden wir draußen nur einen umgeworfenen Mülleimer. 😄🗑️
Noch besser war die Nacht, in der Barbara plötzlich kerzengerade im Schlafsack saß 😳🛏️ und flüsterte: „I sog da, do draußn schleicht da Tasmanische Tiger umeinand!“ 🐅😂
Der legendäre Thylacine galt zwar offiziell längst als ausgestorben, aber Barbara war überzeugt, dass genau unser Camp der Ort seines großen Comebacks war. Ich musste mit Taschenlampe hinausgehen 🔦, um „nachzusehen“. Das gefährliche Raubtier entpuppte sich schließlich als ein Wallaby 🦘, das gemütlich unser Brot fraß. Barbara blieb trotzdem skeptisch und murmelte:„Vielleicht tarnt er si bloß.“ 😄

Im Cradle Mountain Nationalpark verliefen wir uns einmal auf einer Wanderung im Nebel 🌫️🥾. Nach zwei Stunden Marsch kamen wir wieder genau an derselben Holzbank vorbei. Barbara stemmte die Hände in die Hüften und sagte trocken: „Super. Jetzt samma offiziell verscholln.“ 😂🧭 Ein älteres australisches Paar begegnete uns kurz darauf und fragte lachend, ob wir die Gegend kartieren würden. 🗺️
Auch in Hobart sorgte Barbara unfreiwillig für Unterhaltung 😂🍽️. In einem Fischrestaurant bestellte sie mutig Austern 🦪, beobachtete dann aber minutenlang misstrauisch ihren Teller. Schließlich sagte sie laut: „Du, des lebts ja no!“ 😳 Der Kellner antwortete grinsend: „That means they’re fresh.“ Barbara war danach plötzlich wieder mehr interessiert an Pommes frites 🍟.

Beim Besuch von Port Arthur wurde die Stimmung kurz ernster. Die alten Gefängnisruinen erinnerten an die harte Geschichte Tasmaniens 🏚️⛓️. Doch selbst dort passierte etwas Komisches: Ein Vogel landete plötzlich auf Barbaras Hut 🐦🎩 und weigerte sich wegzufliegen.
Barbara blieb stocksteif stehen und flüsterte: „Wenn des Viech jetzt pickt, geh i hoam.“ 😂
Rückblickend waren genau diese kleinen Ängste, Missverständnisse und Pannen das Schönste an der Reise ❤️🌏. Ohne Smartphones, Internet oder Navi fühlte sich jede Etappe wie ein echtes Abenteuer an 🧭. Und Barbara machte die Reise mit ihrem bayrischen Dialekt, ihrer Mischung aus Mut, Panik und trockenem Humor unvergesslich 🍻😄
Noch heute muss ich lachen, wenn ich an ihre ernste Warnung mitten in der Nacht denke: „Wenn da Tasmanische Tiger ins Zelt kimmt — bist du verantwortlich!“ 😂⛺🦘
Barbara sprach außerdem einen herrlich starken bayrischen Dialekt 🥨🍺. Für die Australier klang das vermutlich wie eine seltene alpine Geheimsprache. Oft schauten die Leute erst mich an, nachdem Barbara etwas gesagt hatte — offenbar hofften sie auf eine Übersetzung. 😂
Schon die Überfahrt mit der Fähre von Melbourne war ein Abenteuer ⛴️🌊. Das Meer war rau, die Wellen hoch, und Barbara hielt sich stundenlang am Geländer der Bar fest 🍺, als würde das Schiff jeden Moment nach Neuseeland abtreiben. Als ein Tasmanier scherzhaft erwähnte, dass in Tasmanien nachts manchmal „seltsame Kreaturen“ unterwegs seien 👀, schaute sie mich an und sagte im tiefsten Bayrisch:
„Ja spinnt der? Wos san denn des fia Viecher?“ 😳😂
Der Tasmanier verstand natürlich kein Wort, nickte aber freundlich und antwortete einfach: „Exactly!“ 😄
In Devonport mieteten wir ein kleines Auto 🚗, das vermutlich älter war als wir beide zusammen. Der Motor klang wie eine Kaffeemühle mit Asthma. Bei jedem steilen Hügel wurde Barbara nervös und fragte: „Mei, glaubst des Glump schafft’s no?“ 🔧😂 Das Auto schaffte es meistens — allerdings mit Geräuschen, die wie letzte Abschiedsworte klangen.
Die Landschaft Tasmaniens war überwältigend: endlose Wälder 🌲🌲, Nebel über den Bergen ⛰️ und Straßen, auf denen man stundenlang keinem Menschen begegnete. Genau das machte Barbara allerdings zunehmend nervös. Besonders nachts in unserem Zeltcamp ⛺ begann ihre Fantasie zu arbeiten.
Einmal hörten wir draußen ein seltsames Knurren 👂🐾. Barbara flüsterte sofort: „Des is a tasmanischer Deife!“ 😳
Tatsächlich leben Tasmanian Devil dort überall, und ihre Schreie klingen wirklich unheimlich. Während ich noch versuchte ruhig zu bleiben, zog Barbara bereits hektisch den Reißverschluss des Zeltes zu, als würde ein Monster direkt vor uns stehen. Am nächsten Morgen fanden wir draußen nur einen umgeworfenen Mülleimer. 😄🗑️
Noch besser war die Nacht, in der Barbara plötzlich kerzengerade im Schlafsack saß 😳🛏️ und flüsterte: „I sog da, do draußn schleicht da Tasmanische Tiger umeinand!“ 🐅😂
Der legendäre Thylacine galt zwar offiziell längst als ausgestorben, aber Barbara war überzeugt, dass genau unser Camp der Ort seines großen Comebacks war. Ich musste mit Taschenlampe hinausgehen 🔦, um „nachzusehen“. Das gefährliche Raubtier entpuppte sich schließlich als ein Wallaby 🦘, das gemütlich unser Brot fraß. Barbara blieb trotzdem skeptisch und murmelte:„Vielleicht tarnt er si bloß.“ 😄
Im Cradle Mountain Nationalpark verliefen wir uns einmal auf einer Wanderung im Nebel 🌫️🥾. Nach zwei Stunden Marsch kamen wir wieder genau an derselben Holzbank vorbei. Barbara stemmte die Hände in die Hüften und sagte trocken: „Super. Jetzt samma offiziell verscholln.“ 😂🧭 Ein älteres australisches Paar begegnete uns kurz darauf und fragte lachend, ob wir die Gegend kartieren würden. 🗺️
Auch in Hobart sorgte Barbara unfreiwillig für Unterhaltung 😂🍽️. In einem Fischrestaurant bestellte sie mutig Austern 🦪, beobachtete dann aber minutenlang misstrauisch ihren Teller. Schließlich sagte sie laut: „Du, des lebts ja no!“ 😳 Der Kellner antwortete grinsend: „That means they’re fresh.“ Barbara war danach plötzlich wieder mehr interessiert an Pommes frites 🍟.
Beim Besuch von Port Arthur wurde die Stimmung kurz ernster. Die alten Gefängnisruinen erinnerten an die harte Geschichte Tasmaniens 🏚️⛓️. Doch selbst dort passierte etwas Komisches: Ein Vogel landete plötzlich auf Barbaras Hut 🐦🎩 und weigerte sich wegzufliegen.
Barbara blieb stocksteif stehen und flüsterte: „Wenn des Viech jetzt pickt, geh i hoam.“ 😂
Rückblickend waren genau diese kleinen Ängste, Missverständnisse und Pannen das Schönste an der Reise ❤️🌏. Ohne Smartphones, Internet oder Navi fühlte sich jede Etappe wie ein echtes Abenteuer an 🧭. Und Barbara machte die Reise mit ihrem bayrischen Dialekt, ihrer Mischung aus Mut, Panik und trockenem Humor unvergesslich 🍻😄
Noch heute muss ich lachen, wenn ich an ihre ernste Warnung mitten in der Nacht denke: „Wenn da Tasmanische Tiger ins Zelt kimmt — bist du verantwortlich!“ 😂⛺🦘
Kommentare (7)
Wombat
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@Rosi65 Auf der offiziellen Australenkarte siehst du Tasmanien ganz oben am Anfang der Welt ... Lach
Barbara90
Unterhaltsamer Reisebericht, gut geschrieben, gut zu lesen. Aber eins verstehe ich nicht: Autor wombat ist doch ein Mann. Wieso erzählt dann Barbara unter seinem Namen von ihrer Reise?
indeed
Ich schließe mich Winterbraut an, da auch ich mich köstlich amüsiert habe, deine super geschilderte Geschichte gelesen haben zu dürfen.
Weiter so und ein wunderschönes entspanntes und fröhliches Wochenende wünscht
indeed
Winterbraut
Barbara ist ja schon ein Abenteuer für sich...
und ich hab mich köstlich amüsiert über deine Story.
Heiter -
Ingrid
Hallo Wombat,
ein interessantes Reiseerlebnis. Allerdings war ich zu Beginn der Erzählung geografisch etwas verwirrt, denn ich habe Tasmania tatsächlich mit Tansania in Afrika verwechselt.😃
Vielleicht hättest Du für den Leser, der sich in Australien nicht so gut auskennt,
noch eine kleine Übersichtskarte als Hilfestellung einsetzen können. I
Soll aber keine Kritik sein.
Viele Grüße
Rosi65