Ein Tag
Heute versuche ich zu entkommen
Dem Grauen, das dieser Tag verheißt.
Komm, da muss man einfach drüber hinweggehen,
Sagt man mir von allen Seiten.
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Ich zwinge mich zu einer Wahl,
Doch dort beginnt erst das wirkliche Entscheiden.
Tu, was dir Freude macht, heißt die Parole,
Pack deine Sachen und hör auf zu hadern.
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Es gilt, eine Dualität zu übersteigen:
Suche ich nach meiner Liebsten,
Oder jage ich im Wald nach Atem und Strecke –
Manches wurzelt in unbequemer Behaglichkeit.
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Diesmal wähle ich eine Reise mit dem Zug,
Auf der Suche nach einem Widerhall für meine Seele.
Ich fülle mich mit Eindrücken, ja, davon gibt es genug.
Doch entkomme ich nicht der Erkenntnis,
dass ich mich doch oft in alte Fluchtlinien verliere
.
Kommentare (6)
Gestern bin ich auch geflüchtet.
Weg von Lärm und drückender Hitze.
Ich bin in die Berge gefahren.
Geniesse den Schatten der Bäume
und das Vogelgezwitscher.![]()
danke