Anzeige
Drei Waldbewohner
Tief im dunklen Wald, wo die Tannen so dicht standen, dass selbst das Mondlicht kaum den Boden erreichte, lebten drei Tiere: ein Wolf, ein Fuchs und ein Baummarder.
Der Wolf war stark und gefürchtet.

Der Fuchs war schlau und redegewandt.

Der Baummarder dagegen war klein, flink und sehr aufmerksam.

Eines Abends zog ein schweres Unwetter auf. Der Wind heulte durch die Baumwipfel, und schwarze Wolken verdeckten den Himmel. Gerade als die ersten Regentropfen fielen, hörten die drei Tiere ein seltsames Geräusch aus dem Herzen des Waldes.
„Hört ihr das?“, fragte der Baummarder und stellte seine spitzen Ohren auf.
Ein tiefes, klagendes Stöhnen hallte zwischen den Bäumen.
„Wahrscheinlich nur der Wind“, sagte der Wolf und schüttelte sein dichtes Fell.
Doch der Fuchs legte den Kopf schief. „Der Wind klingt anders. Vielleicht verbirgt sich dort etwas Wertvolles.“
Neugierig machten sie sich auf den Weg.
Je tiefer sie in den Wald kamen, desto unheimlicher wurde es. Umgestürzte Bäume versperrten den Pfad, und Schatten huschten zwischen den Stämmen. Das Stöhnen wurde lauter.
Schließlich erreichten sie eine alte Eiche, die seit Jahrhunderten im Wald stand. Unter ihren Wurzeln klaffte ein tiefes Loch. Daraus kam das Geräusch.
Der Wolf trat mutig vor.
„Wenn dort Gefahr lauert, werde ich sie vertreiben.“
Er sprang in die Grube. Doch kaum war er unten, rutschte er auf dem nassen Boden aus und fiel in eine Vertiefung. Nun war er selbst gefangen.
Der Fuchs grinste. „Kraft allein genügt eben nicht.“
Er kletterte vorsichtig hinunter und suchte einen Ausweg. Doch in der Dunkelheit verlief er sich zwischen den Wurzeln und fand nicht mehr zurück.
Jetzt saßen Wolf und Fuchs fest.
Oben am Rand blieb nur der Baummarder zurück.
„Was nun?“, rief der Wolf.
„Hilf uns!“, rief der Fuchs.
Der Baummarder dachte nach. Er war weder so stark wie der Wolf noch so schlau wie der Fuchs. Aber er beobachtete genau.
Er kletterte die Eiche hinauf und bemerkte einen dicken, halb abgerissenen Ast, der über die Grube ragte. Mit seinen scharfen Zähnen nagte er an der brüchigen Stelle. Der Sturm half ihm dabei.
Knack!
Der Ast brach ab und fiel genau in die Grube.
„Hier entlang!“, rief der Baummarder.
Der Wolf konnte nun auf den Ast steigen und herausklettern. Danach zog er den Fuchs nach oben.
Gerade als sie die Grube verlassen hatten, stürzte ein Teil der alten Wurzeln ein. Wären sie länger geblieben, wären sie verschüttet worden.
Der Wolf senkte respektvoll den Kopf.
„Meine Stärke hätte mich nicht gerettet.“
Der Fuchs nickte.
„Und meine Klugheit auch nicht.“
Der Baummarder lächelte.
„Manchmal sieht derjenige die Lösung, der zuerst aufmerksam hinschaut.“
Von diesem Tag an verspotteten Wolf und Fuchs den kleinen Baummarder nie wieder. Denn sie hatten gelernt, dass Mut, Klugheit und Aufmerksamkeit zusammen mehr wert sind als jede Eigenschaft allein.
und die Moral von der Geschicht, ähm, der Fabel:
Wer nur auf seine größte Stärke vertraut, übersieht oft die Fähigkeiten anderer. Gemeinsam findet man den Weg aus der tiefsten Grube.
(gemeinsam mit ChatGpt und dem ST-Bildgenerator erarbeitet)
Der Wolf war stark und gefürchtet.

Der Fuchs war schlau und redegewandt.

Der Baummarder dagegen war klein, flink und sehr aufmerksam.

Eines Abends zog ein schweres Unwetter auf. Der Wind heulte durch die Baumwipfel, und schwarze Wolken verdeckten den Himmel. Gerade als die ersten Regentropfen fielen, hörten die drei Tiere ein seltsames Geräusch aus dem Herzen des Waldes.
„Hört ihr das?“, fragte der Baummarder und stellte seine spitzen Ohren auf.
Ein tiefes, klagendes Stöhnen hallte zwischen den Bäumen.
„Wahrscheinlich nur der Wind“, sagte der Wolf und schüttelte sein dichtes Fell.
Doch der Fuchs legte den Kopf schief. „Der Wind klingt anders. Vielleicht verbirgt sich dort etwas Wertvolles.“
Neugierig machten sie sich auf den Weg.
Je tiefer sie in den Wald kamen, desto unheimlicher wurde es. Umgestürzte Bäume versperrten den Pfad, und Schatten huschten zwischen den Stämmen. Das Stöhnen wurde lauter.
Schließlich erreichten sie eine alte Eiche, die seit Jahrhunderten im Wald stand. Unter ihren Wurzeln klaffte ein tiefes Loch. Daraus kam das Geräusch.
Der Wolf trat mutig vor.
„Wenn dort Gefahr lauert, werde ich sie vertreiben.“
Er sprang in die Grube. Doch kaum war er unten, rutschte er auf dem nassen Boden aus und fiel in eine Vertiefung. Nun war er selbst gefangen.
Der Fuchs grinste. „Kraft allein genügt eben nicht.“
Er kletterte vorsichtig hinunter und suchte einen Ausweg. Doch in der Dunkelheit verlief er sich zwischen den Wurzeln und fand nicht mehr zurück.
Jetzt saßen Wolf und Fuchs fest.
Oben am Rand blieb nur der Baummarder zurück.
„Was nun?“, rief der Wolf.
„Hilf uns!“, rief der Fuchs.
Der Baummarder dachte nach. Er war weder so stark wie der Wolf noch so schlau wie der Fuchs. Aber er beobachtete genau.
Er kletterte die Eiche hinauf und bemerkte einen dicken, halb abgerissenen Ast, der über die Grube ragte. Mit seinen scharfen Zähnen nagte er an der brüchigen Stelle. Der Sturm half ihm dabei.
Knack!
Der Ast brach ab und fiel genau in die Grube.
„Hier entlang!“, rief der Baummarder.
Der Wolf konnte nun auf den Ast steigen und herausklettern. Danach zog er den Fuchs nach oben.
Gerade als sie die Grube verlassen hatten, stürzte ein Teil der alten Wurzeln ein. Wären sie länger geblieben, wären sie verschüttet worden.
Der Wolf senkte respektvoll den Kopf.
„Meine Stärke hätte mich nicht gerettet.“
Der Fuchs nickte.
„Und meine Klugheit auch nicht.“
Der Baummarder lächelte.
„Manchmal sieht derjenige die Lösung, der zuerst aufmerksam hinschaut.“
Von diesem Tag an verspotteten Wolf und Fuchs den kleinen Baummarder nie wieder. Denn sie hatten gelernt, dass Mut, Klugheit und Aufmerksamkeit zusammen mehr wert sind als jede Eigenschaft allein.
und die Moral von der Geschicht, ähm, der Fabel:
Wer nur auf seine größte Stärke vertraut, übersieht oft die Fähigkeiten anderer. Gemeinsam findet man den Weg aus der tiefsten Grube.
(gemeinsam mit ChatGpt und dem ST-Bildgenerator erarbeitet)
Guten Morgen Elou,
deine Fabel gefällt mir sehr, mal etwas ganz anderes. Ich denke, sie eignet sich auch sehr dafür, Kindern vorzulesen und mit ihnen darüber zu sprechen.
Ich sage dir ein dickes Dankeschön und wünsche dir eine gute neue Woche.
Liebe Grüße von
indeed