Anzeige
Doppelzinnig
ich sehe Sonne und Schönheit um mich,
wie vielfältig Grün sich wandeln kann,
und wie Blumen sich mit ihrem eigenen Fall schmücken;
ich spüre auch, wie all dies die Luft still durchzieht.
.
doch zugleich ist da ein innerer Schirm,
der sich unter Gedanken krümmt
und der der Seele ein Stück Gnade entzieht.
ich nehme das Wachsende wahr, und bin doch ebenso gewahr
des unsichtbaren Grundes in mir, einer launischen Randung.
.
so ziehen Licht und Schatten
in wechselnden Schwärmen, bald leicht, bald scheu;
es ist eine Phase von geringer Durchsicht,
in der ich etwas wie Verstehen finde und doch,
so gesagt, etwas vermisse
Kommentare (0)