Die Welt als Spannungsfeld


Die Welt als Spannungsfeld
Wenn man sich einmal bewusst macht, was gleichzeitig alles auf der Welt passiert, ist das doch eigentlich unfassbar. Hier werden Kinder geboren, dort sterben Menschen, irgendwo gibt es großen Reichtum, woanders tiefste Armut. In manchen Ländern gibt es Essen im Überfluss und wird sogar weggeworfen und woanders wird an Hunger gestorben. Es gibt Frieden und gleichzeitig in mehreren Ländern Krieg, bei dem unendlich viele Menschen ihr Leben lassen müssen.
Es regnet und gibt Überschwemmungen und in anderen Ländern vertrocknet alles wegen Wassermangels. So könnte noch vieles aufgezählt werden. War das schon immer so oder hat sich das alles immer mehr zugespitzt? Und alles bekommt man über die Medien mit, wo Nachrichten heutzutage in Windeseile in aller Welt verbreitet werden.

Manchmal frage ich mich, wie soll Mensch da im Gleichgewicht bleiben und Hoffnung und Ruhe bewahren? Zu all dem hat er ja oft auch Eigenes zu tragen und zu verkraften.

 

Kommentare (9)

Syrdal


Liebe Brigitte,
bei allem, was Du trefflich angesprochen hast, galt und gilt zu allen Zeiten einzig und allein:
Seelisches Gleichgewicht liegt nicht im Außen, es ist nur im eigenen Inneren zu finden, was auch immer in der Welt geschieht.

Sei herzlich gegrüßt von
Syrdal

Roxanna

@Syrdal  Wer so gefestigt ist, lieber Syrdal, dass ihn/sie nichts mehr wirklich erschüttern kann, was im Außen passiert, hat es geschafft.

Franz von Sales hat gesagt:


"Du darfst auf keinen Fall deinen inneren Frieden verlieren, auch dann nicht, wenn die ganze Welt aus den Fugen zu geraten scheint."

Es ist ja auch wahr, was man nicht ändern oder worauf man keinen Einfluss nehmen kann, warum sollte man sich damit belasten.

Ich danke dir für deinen Kommentar und güße ebenso herzlich zurück

Brigitte



 

werderanerin

Liebe Brigitte - ich denke, dass vor allem auch das Internet dafür gesorgt hat, dass Informationen super schnell um die Welt gehen, quasi von jetzt auf gleich.

Denken wir doch nur mal an unsere Kindheit oder die unserer Kinder - ohne das alles - ja, es ging auch, alles langsamer, schließlich hatten wir ja nur das Telefon (wenn überhaupt).
Eh Nachrichten uns erreichten, vergingen oft Tage oder das Fernsehen hatte etwas gesendet. Heute aber gibt es im Sekundentakt tausende von Nachrichten (interessante wie uninteressante...).

Was bleibt einem aber übrig - nicht alles konsumieren ❗️

Du hast es so gut beschrieben..., trotz tausender Infos macht der Mensch meist genauso weiter, wie immer. Vieles wird ja nur gesagt aber eben nicht getan. Man möchte "mithalten" aber auf nichts verzichten.

Wie könnte das zusammen gehen...garnicht, wie ich finde.

Ich persönlich habe bewußt einiges im Leben umgestellt, verändert..., eines aber mache ich nicht, ich verzichte nicht, weil mir das nicht gut tut.
Alles etwas bewusster , geordneter und entspannter angehen, ist mein Prinzip. Vor allem aber kann ich die Welt nicht retten.

Kristine

Roxanna

@werderanerin  

Ja, liebe Kristine, sich informieren, aber den Nachrichtenkonsum begrenzen, mehr kann man eigentlich nicht machen. Wobei das schon manchmal etwas schwierig ist. Im Internet "springt" einen so viel an, wenn man Info-Seiten aufruft. Ganz sicher ist es so, dass sich das Verbreiten von Nachrichten durch das Internet ganz gewaltig beschleunigt hat. Man bekommt in Wort und Bild mitgeteilt, was im hintersten Winkel der Welt passiert ist. Das muss man nicht unbedingt wissen.
Und ich stimme dir zu, die Welt können wir nicht retten, sondern nur das, was im eigenen bescheidenen Rahmen möglich ist, tun.
Es reicht aus, sich zu informieren, da wo es notwendig ist. Nachrichten in Fernsehen anschauen, das mache ich schon lange nicht mehr. Ich lese Zeitung, da bin ich ausreichend informiert.

Alles in allem werden auch viele Ängste geschürt und auch versucht zu manipulieren. In Zeiten der KI weiß man nicht, in welchem Ausmaß das noch zunehmen wird.

Ich danke dir für deinen Kommentar und grüße herzlich

Brigitte

 

Ingira

@Roxanna
Das Paradoxe unserer Zeit:
Große Häuser, aber kleine Familien.
Mehr Bildung, aber weniger gesunder Menschenverstand.
Fortschrittliche Medizin, aber schlechter Gesundheitszustand.
Auf dem Mond gewesen, aber den Nachbarn nicht kennen.
Hohes Einkommen, aber weiniger Seelenfrieden.
Höchster IQ, aber weniger Emotionen.
Ständige Erkenntnisse, aber weniger Weisheit.
Viele Menschen, aber weniger Menschlichkeit.

Quelle: Internet
 

Roxanna

@Ingira  

Man könnte denken, liebe Ingira, je mehr Wohlstand und je mehr technischer Fortschritt umso kälter wird die Welt. Das "Seelenheil" bleibt auf der Strecke, wenn man nicht selbst gut für sich sorgt. Aber vielleicht wird der Fokus auch zu stark auf das gerichtet, was nicht in Ordnung ist und das andere, was eben doch gut ist, wird zu wenig gesehen. Und was z.B. die Nachbarn angeht, liegt es doch auch an jedem einzelnen, das zu ändern. Hoffnung muss trotz allem bleiben.

Danke für deinen Kommentar und herzliche Grüße
Brigitte

Rosi65


Auf nach Andorra, liebe Roxanna!😉
In diesem Land soll nämlich (laut Indexwert von 0,22%) der Gefährdungsgrad durch Unwetter und Naturkatastrophen (in Europa) am geringsten sein.

Schätzt Du eine (relativ) gute Luftqualität in Deiner Heimatstadt (in Deutschland)? So darf man Dir, und Deinen anderen Mitbürgern zur sauberen Freiburger Luft gratulieren, denn diese wird nur noch von der Stadt Göttingen getoppt.👍

Ach ja, und wer sich vor Gewittern arg fürchtet, der sollte in Erwägung ziehen, vielleicht auf die schönen aber gewitterarmen Inseln Helgoland oder Usedom umzuziehen, falls er sich das finanziell leisten kann.

Die höchste Lebensqualität Europas soll übrigens das Land Dänemark bieten.

Um aber in einem noch sicheren Land (Kriegsgefahr, Kriminalitätsrate) als in Deutschland leben zu können, müsste man dafür allerdings eine sehr lange Reise  nach Island oder sogar bis nach Japan antreten.

Nein, es ist tatsächlich nicht einfach, denn leider kann man sich vor negativen Geschehnissen nur schwer schützen.

Meint mit herzlichen Grüßen
               Rosi65


 

Roxanna

@Rosi65  

Liebe Rosi,

nun hast du dir viel Mühe gemacht, Alternativen für mich zu finden, aber ich fürchte, es gibt einfach nichts vollkommenes. Und drunter mache ich es nicht, da bleibe ich lieber, wo ich bin. Was die gute Luft in Freiburg angeht, würde mich mal interessieren, wo da gemessen wurde 😁. Denn der Autoverkehr ist wie in allen anderen Städten auch ziemlich stark.
Am ehesten käme noch Helgoland in Frage für mich als große Liebhaberin der Nordsee. Ich denke darüber nach. Island wäre auch nicht schlecht und wenn schon Skandinavien, dann lieber Norwegen mit seinen herrlichen Fjorden. Dort ist vielleicht auch der Empfang des Internets nicht so gut 😁und nicht jede schlimme Nachricht dringt durch.

Ich danke dir jedenfalls sehr herzlich für diese Anregungen und schicke ebenso herzliche Grüße mit

Brigitte

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