Die Kraft
Schaut man einmal zurück auf seinen Lebensweg, gab es immer wieder Ereignisse, die viel abverlangt haben. Verluste, Verletzungen, Krankheiten, alle möglichen Krisen gehören zu einem Lebensweg dazu. Vieles wurde überwunden, gemeistert, verarbeitet, von dem man sich vielleicht vorher nicht hätte vorstellen können, dass man es „überlebt“. Und doch war es so. Von irgendwoher kam die Kraft, sonst wäre man längst untergegangen. Der Mensch kann viel aushalten, mehr als er sich selbst vielleicht zugetraut hat.
 
Jede Lebensleistung, die mit allen Höhen und Tiefen gemeistert wird, verdient Respekt und Achtung.

Möge die Kraft noch lange erhalten bleiben.
 

Kommentare (19)

Roxanna

Danke, liebe Sommerzauber/Katharina für das geschenkte 💗chen.

Lieben Gruß und ein schönes Wochenende wünscht dir
Brigitte

Marlen13

Ich möchte mit einem Foto Kommentieren.7d6fd13a047bb9edef6a3bc3efc16986.jpeg-735x800.jpg

Roxanna

@Marlen13  

So ist es, liebe Marlen. Danke für deinen Kommentar und das dazu geschenkte 💗chen.

Herzlichen Gruß
Brigitte

Roxanna

Ich möchte dem Blog noch eine Aussage Vincent van Goghs hinzufügen, die ich so passend finde

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Gleichzeitig danke ich Selene für ihr geschenktes 💗chen.

Lieben Gruß
Brigitte

ladybird

Mit den Sätzen von Rosi65: möchte ich antworten:
es scheint eine rätselhafte Mischung aus Lebenswille, Hoffnung, Kraft und manchmal sogar auch etwas Trotz und Wut zu sein, die uns traurige Schicksalsschläge irgendwie ertragen lassen.

Das stellte ich gerade erneut fest, nach einer sehr langen Zeit des Leidens, dass man sich danach fragt:" Wie habe ich das überstanden"? Woher nahm ich die Kraft???? Und daraus wächst das Vertrauen zu sich selber wieder ein Stückchen....
Danke,liebe Brigitte für diesen wertvollen Dankanstoß
und allen Komentatorinnen, deren Texte ebenfalls zum "in sich gehen" bewegten
herzlichst Renate=🐞

 

Roxanna

@ladybird  

Das stimmt, liebe Renate, wenn man schon einiges gemeistert hat, wächst das Selbstvertrauen und die Zuversicht, es bei der nächsten Anforderung auch wieder zu schaffen. Das schließt nicht aus, dass schon auch zunächst wieder Selbstzweifel auftauchen können: Werde ich es auch dieses Mal wieder schaffen. Immer kommt es aber auch darauf an, wie schwerwiegend ein Ereignis ist.

Ich danke dir für deinen Kommentar und das dazu geschenkte 💗chen und grüße dich herzlich

Brigitte

werderanerin


Die Frage ...woher die Kraft...hat mich etwas länger überlegen lassen. Garnicht so einfach, eine oder die Antwort zu finden.

Wenn ich so zurück denke, habe ich eigentlich nur eine Antwort,  liebe Brigitte...Alles Erlebte hinterlässt etwas in uns...aber schlimme Erlebnisse machen uns stark.
Sie sorgen dafür, eine Art Überlebenssinn zu aktivieren. Er sorgt dafür, dass es, auch unter Schock weitergehen kann, weil es keinen anderen Weg gibt.

Die Summe von Erfahrungen,  Erlebten macht uns stark, gibt uns vor allem die Kraft, weiterzuleben. 


Alles Liebe und Gute für dich

Kristine 

Roxanna

@werderanerin  

Vielleicht, liebe Kristine kann man sich diese Kraft als eine Quelle vorstellen, zu der man mal mehr, mal weniger Zugang hat. Woraus sich diese Quelle speist, das kann einmal das von dir Beschriebene sein, aber vielleicht bekommen wir da auch etwas von unseren Vorfahren in den Genen mit. In der Forschung hat man ja mittlerweile herausgefunden, dass bestimmte tiefgreifende Ereignisse in der Familienreihe sogar genetische Veränderungen auslösen können. Das ist nur so ein Gedanke, der mir gerade gekommen ist, ob es vielleicht auch damit zusammenhängen könnte.
Man kann einfach dankbar sein, wenn sie hilft zu überleben oder mit etwas zu leben, was sich nicht ändern lässt.

Danke für deinen Kommentar und herzliche Grüße
Brigitte

Roxanna

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Für die geschenkten 💗chen sage ich lieben Dank an

 
pippa
Holsteinerin
Songeur
Christine62laechel
Winterbraut
Schmetterling04
Rosi65
Via
Globetrotter
Anna-Lena
Zsuzsanna
U. Petri


Herzliche Grüße
Brigitte

pippa

Ja, wo kommt sie her, die Kraft die uns so viel aushalten lässt? Ich weiß es nicht, liebe Roxy; aber deine ganz besondere Kraft bewundere ich außerordentlich.

Wo mögen unsere Eltern, die gleich zwei Weltkriege ertragen mussten ihre Kraft herbekommen haben? Gut, im Nachhinein betrachtet waren sie wohl gezeichnet, aber sie lebten ihr Leben bis zum Ende mit Würde.

Es ist gut, dass wir nicht von vornherein wissen, was uns alles aufgebürdet wird.

Liebe harzliche Grüße von Heidi

Roxanna

@pippa  

Da stimme ich dir zu, liebe Heidi, die Eltern haben es vorgelebt sich nicht unterkriegen zu lassen. Ich habe schon immer wieder an mancher Stelle erzählt, dass ich aus einer Flüchtlingsfamilie stamme, die traumatisiert war durch den Heimatverlust und mein Vater insbesondere durch Teilnahme an beiden Weltkriegen. Es ist aber schon auch so, dass das als psychische Last mitgetragen wurde und man nicht so wirklich seines Lebens froh werden konnte. Aber sie haben mir vorgelebt, es geht immer weiter, nicht unbedingt, wie man es sich gewünscht hätte, aber es geht weiter. Und man muss sich den Aufgaben stellen, die einem das Leben vorsetzt. Zwischendurch darf man auch mal in die Knie gehen, aber dann muss wieder aufgestanden werden.

Du, liebe Heidi trägst auch tapfer deine Einschränkungen und lässt dich nicht unterkriegen, obwohl vieles, was du früher so gerne gemacht hast, nicht mehr möglich ist. Ja, es ist wirklich gut, dass wir nicht vorher wissen, was uns eventuell aufgebürdet wird. 

Ich danke dir für deinen Kommentar und grüße dich herzlich

Brigitte 

Winterbraut

Liebe Brigitte,

zuerst betrachtete ich dein beeindruckendes Foto, das mich eine Weile festhielt, weil sich eine Gedankenwelt vor mir auftat.
Mit wenigen, aber bedeutenden Worten teilst du Erfahrungen und erinnerst die Leser - ohne erhobenen Zeigefinger -   wie ein Leben von Höhen und Tiefen Kräfte frei legen kann. 

Kompliment!
Liebe Grüße 
Ingrid

Roxanna

@Winterbraut 

Ob es dazu einen tiefen Glauben ober Vertrauen ins Leben braucht, liebe Ingrid, kann ich noch nicht einmal so genau sagen. Das wird auch von Mensch zu Mensch verschieden sein, woraus er Kraft schöpft. Es kommt aber auch vor, dass Menschen an ihrem Schicksal zerbrechen. Warum das so ist, das lässt sich vielleicht schwer oder gar nicht ergründen. Ich jedenfalls haben großen Respekt vor der Lebensleistung von Menschen, die trotz Hindernissen und Schwere in ihrem Leben nicht aufgeben und ihren Weg gehen.

Dort wo diese Kapelle steht, nämlich in Gengenbach im Kinzigtal oben auf dem Berg, ist ein Kraftort. Man muss nicht einmal ein gläubiger Mensch sein oder beten, man kann sich einfach dort hinsetzen und irgendwie geht man gestärkt weg.

Ich danke dir für deinen Kommentar und grüße herzlich

Brigitte 

Christine62laechel



Liebe Brigitte, das ist möglich, wenn wir in uns selbst einen so guten Freund haben, dass er weiss, wann er einfach sagen soll: los, vorwärts, nichts ist passiert – und wann er uns ein Stück auf den Händen tragen muss. Denn er ist wir selbst – von den Gedanken an Gott gestaltet, von der Anwesenheit von guten Menschen in unserem Leben, oder von Büchern, von früheren Erfahrungen. Möge diese Freundschaft ganz fest sein, dann wird sie uns lange begleiten können.

Mit herzlichen Grüßen
Christine

 

Roxanna

@Christine62laechel  

Ja, liebe Christine, ich glaube, dass jeder Mensch eine innere Kraft besitzt, die ihn durchs Leben tragen kann. Man muss nur den Zugang dazu finden und in schweren Zeiten ist das nicht immer so ganz einfach. Manchmal ist man so verzagt und es fühlt sich so an, als wäre alle Lebensenergie verschwunden. Und, wenn man dann auf seinen inneren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann, wie du auch schreibst, kann wieder Mut gefasst werden. Sich selbst ein guter Freund, eine gute Freundin zu sein, ja sich selbst zu lieben wie man ist, mit allen Stärken und Schwächen, das setzt ganz sicher Kräfte frei.

Ich danke dir für deinen Kommentar und grüße dich herzlich

Brigitte 

Rosi65


"Möge die Kraft noch lange erhalten bleiben."

Liebe Brigitte,

es scheint eine rätselhafte Mischung aus Lebenswille, Hoffnung, Kraft und manchmal sogar auch etwas Trotz und Wut zu sein, die uns traurige Schicksalsschläge irgendwie ertragen lassen.
Als kleiner Trost gewinnt dann irgendwann die Vernunft die Oberhand, nämlich etwas Unabänderliches irgendwann zu akzeptieren, damit man den eigenen Lebensmut nicht verliert.

Deinem Wunsch schließe ich mich deshalb gerne an.

Herzlichen Gruß
   Rosi65




 

Roxanna

@Rosi65  

Besser kann man es nicht sagen, liebe Rosi, genau so ist es. Danke und herzlichen Gruß

Brigitte

U. Petri

Da hast Du recht - viel hat man gemeistert.
Doch die schwerste Strecke des Weges kommt vielleicht noch. . .
So wünsche ich Uns Allen weiter Kraft und Zuversicht 👍
und grüße herzlich
Ursula

Roxanna

@U. Petri  

In einem langen Leben, liebe Ursula gab es viele Wellengänge und wird es weiterhin welche geben bis zuletzt, denke ich mir jedenfalls. Ob die schwerste Strecke noch kommt oder das Leben gnädig mit uns umgeht, wissen wir nicht, aber hoffen können wir.

Danke für deinen Kommentar und herzliche Grüße
Brigitte

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