Die Königstochter in Tunesien
Wohnstätte,den 05.06.2011
Die Königstochter in Tunesien
Es war einmal eine Königstochter,die war so hübsch und zart und sie wollte deswegen einen Freund finden,der von Beruf Prinz war und eine schöne Gestalt mit einem ebenmäßigen Gesicht hatte.
Doch überall,wo ihre Blicke hinfielen,an keinen wollte sie ihr Herz verschenken.Eines Nachts träumte ihr von einem wunderschönen Prinzen,der mit ihr in Tunesien am Strand mit einem weißen Hengst entlang ritt.Am nächsten Tag erzählte sie den Traum ihrer Mutter.Diese meinte,dass dieser Prinz ihr Gemahl wäre,auf den sie schon so lange gewartet hätte und sagte dies dem König.
Der König ließ sofort eine Kutsche einspannen und fuhr mit der Königstochter nach Tunesien.
Sie fuhren und fuhren.Der Weg war sehr weit.Überall,wo sie hinkamen,fragten sie nach dem arabischen Prinzen,aber sie fanden ihn nicht.
Endlich waren sie in der Hauptstadt Tunis angelangt.Doch auch da fanden sie kein Gehör.Die Prinzessin war bereit aufzugeben.Doch da träumte ihr eines Nachts wieder derselbe Traum,den sie schon mal hatte.Nur diesmal bei Sonnenuntergang.Sie wachte schweißgebadet auf und rief seinen Namen:“Fatih!“Doch er war weg.Es war wieder nur ein Traum.Sie konnte nicht mehr einschlafen.Und so lief sie draußen nackt im Mondlicht herum.Das sahen die Hotelbesitzer und verrieten sie.
Am nächsten Tag lief das Gerücht herum,dass die Prinzessin wahnsinnig geworden wäre.Und sie kam in die Psychiatrie.Dort erzählte sie den Ärzten von ihrem Traum,und dass er immer kommen würde,wenn sie sich ganz nach Liebe sehnen würde.Doch der Traum blieb leider unerfüllt.
Also stopften sie sie voll mit Tabletten.Doch das Königskind wollte und konnte noch nicht aufgeben.
Sie wehrte sich dagegen,bis auf einmal wieder derselbe Traum kam.Nun schon zum dritten Mal.
Sofort erzählte sie den Ärzten wieder davon.Das war ein Fehler.Sie setzten eine Depotspritze an.Das Mädchen konnte sich nicht mehr wehren.Es magerte immer mehr ab,denn es hatte keine Kraft mehr zum Essen.Schließlich war sie dem Tode nahe,der König gab sich die Schuld und rief sofort seine Frau daheim an.Sie sagte:“Da sie ja jetzt im Sterben liegt,komme ich sofort.Dann können wir ihr beide noch eine schöne Zeit am Meer gönnen.“Dies geschah so.Das Mädchen wurde entlassen aus der Psychiatrie.Sie war nur noch ein Häufchen Elend.
Zu dritt fuhren sie an den Strand.Dort bekam das Mädchen endlich mal wieder frische Luft.Glücklich und zufrieden schlief sie abends ein.Aber sie träumte nicht diesen Traum vom schönen Prinzen.Sie hatte ihren Prinzen schon aufgegeben.Es ist ja doch nur ein Traum,dachte sie.So sagen es ja auch ihre Eltern.Mutter ist bestimmt froh,wenn ich tot bin.Und Vater?Er ist so schuldbewusst.Er ist bestimmt traurig,wenn ich sterbe.
Nach 3 Tagen lebte sie immer noch.Die Ärzte hatten ihr immer Wasser eingeflößt.
Und wisst ihr,was plötzlich geschah?Das Mädchen war gesund.Sie ritt mit einem wunderschönen Araberprinzen auf einem weißen Ross am Strand entlang.Er hielt sie im Arm,sein kleines Mädchen.Er liebte es sehr.Und,wenn sie nicht gestorben sind,dann leben sie noch heute.
(Autorin:Heidi Grünwedl)
Kommentare (3)
da zeigt es sich, dass Wasser gesund ist,
doch,
woher kam denn nun so plötzlich der Araberprinz?
@lillii der Araberprinz kam aus dem weißen Palast aus der Hauptstadt Tunis.
Danke für deinen Kommentar.
Liebe Grüße
Heidi
danke @Monalie für dein Herz zu meinem Blogartikel, das freute mich sehr.
LG Heidi