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die Dubarry
von Kurt Reis
Anne Becu, ein armes, leichtsinniges Mädchen wird von einem drittklassigen Adligen schwanger und bekommt eine Tochter, Jeanne. Dieser Adlige ist ständig in Geldnöten und versucht über käufliche Mädchen Verbindung zum König herzustellen - um seine Finanzen dadurch aufzubessern. Das Glück ist ihm beschieden, als er Jeanne trifft und sie sein Werkzeug wird. Sie "schläft sich hoch" auf der Leiter des Erfolges und löst die bisherige Favoritin als Geliebte ab. Ränkespiele, Intrigen sind in dieser Zeit das A und O um sich die Gunst Ludwigs XV zu erhalten. Auch Jeanne spielt in diesem Karussell eine Rolle - allerdings nur bis zu Ludwigs Tod. Sie war einmal eine sehr mächtige Frau, aber was man war zählte nicht mehr - es zählte nur was man ist - sie verbrachte einige Jahre in einem Kloster bevor man ihr erlaubte sich in der Nähe von Paris nieder zu lassen.
Von dieser geschichtlich belegten Figur haben Millöcker und Mackeben eine Operette geschrieben, die 1931 in Berlin uraufgeführt wurde.
Das Originaltextbuch stammt von Richard Genee und F. Zell und wurde von Paul Knepler, Ignaz Michael Welleminsky und H. M. Cremer bearbeitet.
Für das Fernsehen wurde die Dubarry 1975 verfilmt.
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