Der Tod
plötzlich und unerwartet steht er vor der Tür,
es wird dein Abschied, nehme Dir Zeit dafür,
nicht immer ist geplant, wann er kommen soll,
keiner weiß, ab wann seine Sanduhr ist voll,
manche warten schon sehr lange darauf,
wollen das er schnell endet, der Lebenslauf,
Krankheiten meistens Gründe dafür sind,
leider immer öfter ist er auch bei einem Kind,
Kriege machen sein kommen auch möglich,
andere Verbrechen enden genauso tödlich,
und normales Leben ist ja auch nur endlich,
da kommt er auch, ist doch selbstverständlich,
eigentlich wollte man noch soviel machen,
vieles erledigen und andere wichtige Sachen,
verstummte Gespräche wieder beginnen,
sich auf den Einen und der Kirche besinnen,
seiner Liebe wieder neue Stärke geben,
mit Freunden abschließen in diesem Leben,
doch nun steht er da und geht nicht mehr,
der Tod holt dich zur Reise ohne Wiederkehr..
Kommentare (5)
@Tulpenbluete13 Hallo Tulpenblüte..
vielen Dank für die Reaktion, es ist ein Gedicht, aus dem Alltag heraus entstanden. Das Thema gehört zum Leben, darf das Sein aber nicht einschränken..ich habe den Blog über den Tod hier im Treff verfolgt,
und fühlte micht inspiriert mein Gedicht( aus 2025) als Beitrag dazu anzubieten..
LG Wilfried
Das war mutig, so zu schreiben, denke ich. Wenn ich so etwas täte hätte ich das Gefühl, er stünde neben mir und das wäre gruselig.
Es ist ein so ernstes Thema, wenn auch ein sehr natürliches. Man stelle sich vor, wir würden (und nicht nur wir, sondern auch alle Wesen und die pflanzliche Welt) niemals sterben. Das wäre doch gewissermaßen Stillstand. So bin ich mit dem Naturgesetz des ewigen Kreislaufs irgendwie ausgesöhnt.
Krause Gedanken machten sich in mir breit als ich es las. Du hast die meisten Faktoren alle berücksichtigt in deinem Gedicht und es ist ja auch sehr realistisch. Insbesondere das Ende.
Bin wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet :-) und bei diesem schönen Sonnenschein werde ich versuchen diesen Sonntag voll zu genießen. Das gibt mir mehr Kraft.
Ganz liebe und frohe Gedanken und Grüße zu dir von
indeed
@indeed
Hallo,
vielen Dank für Reaktion auf dieses Gedicht.
Es sollte keine Angst verbreiten, sondern gehört irgendwie zum täglichem Leben,..
LG
Wilfried
@wilfried112
Natürlich gehört der Tod zum Leben, auch wenn viele Menschen ihn tabuisieren.
Angst sollte man nicht haben, also ich habe keine davor. Höchsten vor den evtl. Qualen zuvor. Das braucht nämlich nicht zu sein. Kein Mensch sollte qualvoll sterben müssen. Muss er eigentlich auch nicht.
Diese Eigenerfahrung brauche ich aber jetzt noch nicht . . .
Lieben Gruß von
indeed
hallo Wilfried
vielleicht bin ich feige …..
ich mag mich (noch) nicht mit dem Thema Tod beschäftigen…
es gibt noch so vieles Schönes was ich dankbar jeden Tag genießen mag
Und das sind keine großen „Sachen“….
sich einfach über Kleinigkeiten freuen
mit offenen Augen durchs Leben gehen trotz
Krankheiten und Alltagsmalaisen…..
es grüßt
Angelika