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Der Mühlen-Rundwanderweg im Simonswälder Tal
führt durch das Tal der Wilden Gutach und der Simonswälder Haslach, vorbei an 6 Mühlen, ca. 9 km lang, Gehzeit 2 1/2 bis 3 Stunden - ohne Fotohalte. Der Sägplatz in Simonswald ist ein idealer Ausgangspunkt für diese Wanderung.
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Hier stehen schon die ersten Mühlen, die Kronen-Mühle, und links davon die Schlossmühle.
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"Die Kronen-Mühle wurde benannt nach dem Gasthof "Krone-Post", dessen Besitzer Bernhard Burger die alte Mühle restaurieren und in Simonswald beim Sägplatz aufbauen ließ. Die um 1800 erbaute Mühle gehörte zum Adamhof bei St. Märgen und war bis in die fünfziger Jahre in Betrieb".
"Die Schlossmühle zählt zu den ältesten Mühlen im Simonswälder Tal. Bereits um 1678 erwähnt, wurde sie im Jahre 1743 neu gebaut und hatte neun Besitzer."
Wer mehr über die Geschichte der Mühlen wissen möchte, dazu gibt es in einem Link am Ende. Der Blog wird sonst zu lang.
Auf dem Paradiesweg entlang der Simonswälder Haslach geht es leicht bergauf, vorbei an der Mühle des Vitztiner Hofs nach Hinterhaslach zur Schwanen-Mühle.
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"Bauernmühle des Schwanenhofes im Haslachtal. Auf dem Einschütttrichter (Tremel) ist die Jahreszahl 1862 eingemeiselt, vermutlich ist die Mühle wesentlich älter."
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Danach geht es ein kurzes Stück steil bergauf zum Sedleweg, einem ruhigen Waldweg mit schönen Aussichten ins Haslachtal, bis zum Gummeneck auf 510 m Höhe.
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Nach dem Aufstieg habe ich mir eine Rast verdient. Zwei bequeme Bänke laden zum Ausruhen ein, von hier hat man einen herrlichen Blick in das Haslachtal. Mittagspause mit Schinkencroissants meines "Lieblingsbäckers" aus Freiburg und Mineralwasser.
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Jetzt geht es bergab zum Wehrlehof
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und zur Wehrlehofmühle
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"Bauernmühle (1879) des Wehrlehofes am Neuenberg. Unterhalb des Hofes, wo das Dobelbächle ins Tal plätschert, befindet sich die restaurierte Mühle. Da das Bächlein wenig Wasser bringt, wurde ein Spannteich als Wasserspeicher angelegt."
Die Mühle ist geöffnet, in der Mühle der Hofladen mit selbstgemachten Marmeladen und anderen Leckereien. Standhaft bleiben! Der Weg ist noch lang ... das müsste alles mit getragen werden ... vielleicht ein anderes Mal ...
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Der Weg geht weiter durch das idyllische Weberloch - ich komme mir vor wie in der Wolfsschlucht aus dem Freischütz -
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zum Fallerhof, einem uralten Bauernhaus,
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und weiter am Malerhäusle vorbei
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zur Historischen Ölmühle
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"Ein Kulturdenkmal aus dem frühen 18. Jahrhundert. - Ölmühle und Trotte. Das Haus im Stil eines Heidenhauses erbaut, steht wie auf einer Insel, umrahmt von der Wilden Gutach und dem Mühlenkanal."
Die Mühle ist von Ostern bis Allerheiligen am Donnerstag und Samstag geöffnet. Ich habe Glück, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des Brauchtumsvereins ist gerade am Schaffen - Frühjahrsarbeiten im Garten - ich bekomme eine "Privatführung" durch die Mühle
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Meine Wanderung endet hier, es wird Zeit für die Heimfahrt. Ich habe unterwegs zu lange getrödelt, die Mittagspause mit Ausblick war zu lang, aber sehr erholsam…. die restlichen Mühlen laufen mir nicht davon, eine gute Gelegenheit für einen Ausflug zum Mühlentag am Pfingstmontag ….
Helga49
Infos zu den Mühlen
Hinweis: Eingefügtes Video von Youtube mit der ID kam9ahdk0Nk (aus Sicherheitsgründen nicht hier angezeigt)
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