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der Bronzehändler
von Hanns Kneifel
Das Buch beschreibt Ägypten während der ersten Hochkultur der Pharaonen. Chakaura
übernimmt nicht gerne das Amt seines Vaters als Pharao und Herrscher nach dessen Tod. Sein Vater hatte Zeit seines Lebens nicht die Grenzen gesichert, keine Festungen in Stand gehalten - die Feinde sammelten sich um sich vom grossen Kuchen Hapiland ("Ägypten") Teile herauszuschneiden. Doch dieser Goldhorus hat Freunde. Ein kretischer Kapitän, der mit seinem Adoptivsohn Karidon den Nil hinauffährt, der Spitzeldienste für seinen Freund und Herrscher erledigt und ihm auch noch Bronze für Waffen besorgt. Denn Chakaura muss eine gut ausgerüstete Streitmacht aufstellen um sein Reich zu schützen und zu vergrössern. Das Handelsgebiet dieses Kapitäns umfasst das östliche Mittelmeer - von Gubla (Byblos) bis Gedsched (Gazah) und von Kefti (Kreta) bis Mennefer (Memphis) und darüber hinaus nach Süden ins Land Kush und Wawat gehen die Reisen. In Kush wird Karidon mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Er wurde als Jugendlicher dort als Sklave gehalten, bevor ihn sein Ziehvater freikaufte und ihm alles beibrachte, was er selbst wusste und konnte. Auf einer dieser Reisen fällt ein grosser Klumpen feuriges Material vom Himmel. Karidon sammelt einen Teil ein und lässt es von einem Schmied zu Speerspitzen, Äxten usw. umarbeiten. Sein Ziehvater baut sich von seinem Handelsgewinn einen Altersruhesitz auf Kefti und um sein Alter so angenehm wie möglich zu verbringen sieht er sich auch nach Sklavinnen um, die in Gubla angeboten werden.
Das Buch ist nicht leicht zu lesen - schon die damals gebräuchlichen Ortsnamen sind ungewöhnlich. Doch alles ist sehr plastisch beschrieben - ein spannender Abenteuerroman, wenn man so will.
Der Autor hat auch die Kultserie "Raumpatrouille Orion" verfasst.
Johanna
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