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Berlin - Festival Of Lights 2012 - Teil2:
Die Oberbaumbrücke in Berlin verbindet die Bezirke Kreuzberg (früher West-Berlin) und Friedrichshain (früher Ost-Berlin) und überspannt die Spree, welche früher die Grenze zwischen Ost und West bildete. Sie ist heute das Wahrzeichen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, der wie einige andere auch aus Kosten- und Verwaltungsgründen zu einem Bezirk zusammengelegt wurde.
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Diese Grenze verlief am Kreuzberger Ufer der Spree, weshalb bis zur Unterzeichnung des Viermächteabkommens und der Einführung einer adäquaten Regelung mehrere Kreuzberger Kinder ertranken, weil ihnen von der Westseite aus nicht geholfen werden konnte.
Ebenfalls war sie auch einer der zahlreichen Grenzübergänge Berlins.
Hier fährt gerade die U-Bahn oben lang
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1893 hatte die Firma Siemens & Halske die Genehmigung zum Bau einer die Spree überquerenden Eisenbahnbrücke an dieser Stelle erhalten.
Zwischen 1894 und 1896 entstand ein neugotisches Bauwerk, das die Holzbrücke ersetzte und auf der oberen Ebene die 1902 in Betrieb genommenen Hochbahngleise der ersten Berliner U-Bahn-Linie (heutige U-Bahnlinie U1) über die Spree führt. Unter dem Bahn-Viadukt ist ein geschützter Fußgängerüberweg nach Art eines mittelalterlichen Kreuzganges ausgeführt.
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Die Oberbaumbrücke wurde im Zweiten Weltkrieg erheblich beschädigt und am 23. April 1945 auf Befehl Adolf Hitlers (Nerobefehl) teilweise gesprengt, um den Vormarsch der sowjetischen Truppen zu behindern. Der mittlere Gewölbebogen stürzte ein und die Tortürme verloren ihre Dächer. Später wurden die Türme von den Ost-Berliner Behörden weiter geschleift.
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Viele Ausflugsdampfer mit schaulustigen Fahrgästen, jeder mit wechselnder Beleuchtung, fuhren gestern Nacht auf der Spree vorbei, wobei die Laserbeleuchtung der Oberbaumbrücke sich herrlich in das Bild einfügte.
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Und von wo ich das alles fotografiert habe, war die
East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain ist ein nach Öffnung der Berliner Mauer im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemaltes Stück der Hinterlandmauer in der Mühlenstraße zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke entlang der Spree. Sie stellt mit einer Länge von 1316 Meter die längste dauerhafte Open-Air-Galerie der Welt dar. Die Künstler kommentierten in gut hundert Gemälden auf der ehemaligen Ostseite der Mauer mit den unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln die politischen Veränderungen der Jahre 1989/90.
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Die East Side Gallery ist der größte und bekannteste erhaltene Rest der Grenzanlagen der Berliner Mauer. Die eigentliche Grenze bildete an dieser Stelle die Spree.
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Und gegenüber steht das East Side Hotel mit gleich zwei wunderbaren Aussagen:
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Mit einem letzten Blick auf die O2-World schwingen wir uns ins Auto und fahren in Richtung Mitte gen Heimat mit dem Vorhaben nicht mehr so oft anzuhalten und auszusteigen in dem Gewühle …… man wird sehen!!!
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Die O2 World Berlin (englische Aussprache O-two) ist eine multifunktionale Veranstaltungshalle im Berliner Ortsteil Friedrichshain.
Die Grundsteinlegung erfolgte am 13. September 2006. Die Eröffnungsfeier fand am 10. September 2008 statt.
In der Halle finden Sport-Veranstaltungen wie Eishockey und Basketball statt, daneben Konzerte und sonstige Veranstaltungen. Mit bis zu 17.000 Sitz- und Stehplätzen, 59 Zuschauersuiten und rund 2000 Parkplätzen ist die O2 World Berlin nach der Lanxess Arena in Köln die zweitgrößte Multifunktionsarena Deutschlands.
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In der Friedrichstraße aus dem Auto heraus geknipst.
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Schließlich habe ich es doch beim Auftauchen des Brandenburger Tores nicht übers Herz gebracht an der Straße des 17. Juni nicht auszusteigen und die ganze Pracht im Bild festzuhalten.
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Um kurze Zeit später am großen Stern die Siegessäule mit der Goldelse, die sich uns zur Feier des Tages heute ganz in lila präsentierte, schnell noch im Bild festzuhalten.
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Weiter auf der Straße kommt man zwangsläufig zum Ernst-Reuter-PlatzErnst-Reuter-Platz, dem meist befahrenen Kreisverkehr Europas, sagt man, der seinen Namen am 3. Oktober 1953 zu Ehren des vier Tage zuvor verstorbenen ehemaligen Regierenden Bürgermeisters, Ernst Reuter, erhielt.
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Vielleicht erinnert ihr euch, dass gerade dieser Bürgermeister, sich zu Zeiten der Blockade und Berliner Luftbrücke sich sehr verdient um unsere Stadt gemacht hat. Erinnert man sich doch gerne an seine berühmten Worte: "Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!"
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And last but not least (dann habt ihr es geschafft) haben wir noch am Rathaus Charlottenburg, welches auch ohne besondere Beleuchtung schon ein Hingucker ist, angehalten. Für mich ein krönender Abschluss.
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Das heutige Rathaus Charlottenburg befindet sich in der Otto-Suhr-Allee des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Es wurde als bürgerlicher Monumentalbau in den Jahren 1899 bis 1905 in der damaligen brandenburgischen Großstadt Charlottenburg erbaut.
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Eins noch, das war wieder einer der unvergleichlich schönen Abende, die ich in guter Erinnerung behalten werde - bis zum nächsten Festival Of Lights.
loretta
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