🐾 Auf tierischer Entdeckungstour in Tasmanien


🐾 Auf tierischer Entdeckungstour in Tasmanien
Mercedes, meine argentinische Granny-Au-pair, und ich reisten vor einigen Wochen nach Tasmanien, um Wombats in freier Natur zu beobachten. Für Mercedes war es die erste Begegnung mit diesen eigenwilligen australischen Beuteltieren. Ihr erster Eindruck: „Der sieht aus wie ein kleiner Bär, der zu viel gegessen hat!“ 😂

Wombats verbringen den größten Teil des Tages in ihren selbst gegrabenen Höhlen. Mit ihren kräftigen Vorderbeinen und langen Krallen bauen sie unterirdische Gänge, die mehrere Meter lang sein können. Dort schlafen sie, schützen sich vor Hitze und Kälte und entziehen sich neugierigen Besuchern. Erst am späten Nachmittag oder in der Nacht kommen sie heraus, um Gräser, Kräuter, Wurzeln und Rinde zu fressen. 🌿🌙

Beim Fressen lassen sie sich kaum aus der Ruhe bringen. Sie trotten gemütlich über die Wiesen, senken den Kopf und mähen sich langsam durch das Gras. Mercedes versuchte mehrfach, einen Wombat mit freundlichem Zureden zum Umdrehen zu bewegen. Der Wombat zeigte jedoch keinerlei Interesse – wir sahen hauptsächlich sein rundes Hinterteil. 😄

Und genau dieses Hinterteil ist etwas ganz Besonderes: Es besteht aus sehr fester Haut, Knorpel und kräftigen Knochen. Wenn ein Wombat in seine Höhle flüchtet, kann er den Eingang mit seinem gepanzerten Hinterteil regelrecht verschließen. Ein Angreifer hat dann kaum eine Möglichkeit, ihn herauszuziehen oder zu verletzen. Der Wombat besitzt also gewissermaßen eine eingebaute Hintertür aus Beton! 🍑🛡️
 


Trotz ihrer kurzen Beine können Wombats auf kurzen Strecken überraschend schnell laufen. Davon konnte sich Mercedes persönlich überzeugen. Als sich einer plötzlich in Bewegung setzte, sprang sie erschrocken zur Seite und rief: „Darl, dein australisches Meerschweinchen hat einen Turbo!“ 🤣
Eine weitere Besonderheit entdeckte sie auf der Wiese: kleine, würfelförmige Hinterlassenschaften. Wombats sind die einzigen bekannten Tiere, deren Kot annähernd würfelförmig ist. Die Würfel werden häufig auf Steinen oder Baumstämmen abgelegt und markieren das Revier. Da sie nicht so leicht wegrollen, bleiben die Duftbotschaften genau dort liegen, wo der Wombat sie haben möchte. Mercedes betrachtete einen Würfel sehr genau und meinte trocken: „Sogar beim Toilettengang sind die Australier anders.“ 💩🎲

Wombats sehen zwar gemütlich und knuddelig aus, sind aber kräftige Wildtiere und möchten nicht gestreichelt werden. Wir hielten deshalb respektvollen Abstand und beobachteten sie in Ruhe. Besonders schön war es am Abend, als mehrere Wombats aus ihren Höhlen kamen und friedlich über die tasmanischen Wiesen wanderten. 🌄

Mercedes war völlig begeistert. Nach unserer Reise stand für sie fest: Der Wombat ist kein Bär, kein Schwein und kein übergewichtiges Meerschweinchen – sondern ein liebenswerter australischer Dickkopf mit kurzen Beinen, einem gepanzerten Hinterteil und einer erstaunlichen Begabung für geometrische Kunstwerke. 🐾🇦🇺😂

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Nun seid ihr gefragt: Welche besonderen Tiere habt ihr schon in der Natur beobachtet? 🦌🦊🦅🐿️ Vielleicht einen Fuchs im Garten 🦊🌳, Rehe im Wald 🦌🌲, Delfine im Urlaub 🐬🌊 oder einen neugierigen Vogel auf dem Balkon? 🐦🏡

😊👉 Kommt in den Schreibchat 💻💬 und erzählt von euren schönsten, lustigsten oder überraschendsten Tierbegegnungen. 🐾😂😲 Fotos 📸 und kleine Geschichten ✍️📖 sind natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf einen tierisch unterhaltsamen Plausch mit euch! 🐨🦘🦋🐝💬😊☕

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