Ach könnte man .....


Ach könnte man .....

Ach könnte man doch von Zeit zu Zeit
wie Bäume im Herbst ihre Blätter,
alles fallen- und loslassen
was beschwerlich ist.
 
Sich in die Stille zurückziehen können,
um wieder Kräfte zu sammeln
und nach einer Ruhezeit
von neuem kraftvoll den Weg weitergehen.
 

Kommentare (16)

Roxanna

Danke für das geschenkte 💗chen cecile, liebe Gruß und ein schönes Wochenende wünscht

Brigitte

pippa

Liebe Roxy,

zurückziehen? Vielleicht, aber nicht im eigenen Umfeld, oder gar allein in der Wohnung.
Machst du das, wirst du depressiv. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.

Zurückziehen zB in ein Kloster, das kann sicher gut funktionieren.
Dort ist man dann in einer Gemeinschaft von mehreren Zurückziehern und somit nicht allein.

Liebe Grüße aus dem Harz
von Heidi

Roxanna

@pippa  

Ja, liebe Heidi, Rückzug in ein Kloster und die Stille und Erfahrungen miteinander zu teilen, kann helfen, aus einer Talsohle herauszukommen. Manchmal braucht es einfach auch Impulse von außen, um den Gedanken wieder eine andere Richtung geben zu können.
Aber manchmal, so erlebe ich das, tut es auch gut, in Stille mal allein nachzuschauen, was ist im Inneren eigentlich los, was brauche ich, um in meinem Leben etwas ändern zu können. 
Man muss gut in sich hineinspüren, was braucht es gerade.

Danke für deinen Kommentar und herzliche Grüße

Brigitte

Songeur

Mitunter, liebe Brigitte, wird man zum Loslassen gezwungen. Das macht es nicht leichter, aber wenn man nicht untergehen will, hat man letztendlich keine Wahl.

Herzliche Grüße
Hubert

Roxanna

@Songeur  

Das stimmt, lieber Hubert, immer wieder wird man gezwungen loszulassen, weil z.B. ein Mensch gegangen ist oder andere Umstände zwingen einen dazu. Das passiert aber ja erst einmal im Außen, der Prozess im Inneren kann dauern und er lässt sich nicht beschleunigen, wie ich aus Erfahrung weiß. Aber die Zeit hilft dabei und die Geduld.

Ich danke dir für deinen Kommentar und grüße dich herzlich

Brigitte

Syrdal



Das Loslassen bedenken,
gar davon träumen,
ist die eine Seite –
die andere ist,
es einfach zu tun!
Nicht vielleicht irgendwann.
Jetzt!



...empfiehlt mit erleichternden Grüßen
Syrdal

Roxanna

@Syrdal  

Ich frage mich manchmal, lieber Syrdal, warum auch das festgehalten wird, was wirklich leidvoll ist. Möglicherweise kann erst losgelassen werden, wenn Herz und Verstand sich einig sind. Ob man es mit dem Verstand einfach so beschließen kann: Ich lasse los! daran zweifle ich.

Danke für deinen Kommentar und herzliche Grüße

Brigitte

Syrdal

@Roxanna

Gerade das Leidvolle krallt sich unheimlich fest... oft bis hinein ins Unterbewusstsein, um selbst dann, wenn man es längst losgelassen hat, immer mal wieder aufzutauchen. Aus eigener Erfahrung ist mir das sehr bekannt. Doch immer wenn es plötzlich mystisch auftaucht wie das Monster von Loch Ness, taucht es wieder in die Tiefe ab, sobald man es dazu verdammt. - Manches versucht es halt immer wieder, aber bewusst Standhafte bleiben Sieger!  

Marlen13

Liebe Brigitte,
neue Kräfte zu sammeln ist für den weiteren Lebensweg sehr wichtig .
Das Leben ist ein Kampf , mal ein kleiner- mal ein größerer.
Aber geschafft, fällt der weitere Lebensweg leichter.
Wünsche dir eine schöne Restwoche, ❤️ lichst Marlen 
 

Roxanna

@Marlen13  

Da kann ich dir nur zustimmen, liebe Marlen, jeder „Kampf“, der überstanden ist, bringt neue Erfahrung und die hilft auf dem weiteren Lebensweg. Das ist der Sinn davon. Ich danke dir für deinen Kommentar und grüße dich herzlich

Brigitte


 

Christine62laechel

@Marlen13  

"..., geschafft, fällt der weitere Lebensweg leichter" - das stimmt absolut.

Winterbraut

Liebe Brigitte,

diese Gedanken bewegen wahrscheinlich viele Menschen. Du hast sie sehr schön in Worte gefasst. 
Ich las gerade Christine´s Kommentar und dem stimme ich voll zu. Man kann!


Liebe Grüße
Ingrid

Roxanna

@Winterbraut  

Danke, liebe Ingrid für deinen Kommentar. Christines Kommentar kann man nur zustimmen. Es kann manchmal ein langer Weg sein bis es  so weit ist, weil es doch oftmals erst viel zu verarbeiten gibt.
 
Herzliche Grüße
Brigitte

Christine62laechel


Liebe Brigitte, ich glaube, dass man es wirklich kann. Nicht in regelmäßigen Zeitabständen, wie es bei den Bäumen erfolgt, sondern je nach Bedarf. Es wäre einfach unmöglich, all die schwierigen Erlebnisse, Erinnerungen, immer dabei zu haben, sie immer vor den Augen zu haben, als wäre das gestern geschehen. Zum Glück darf man ein wenig vergessen, loslassen eben, aus einer anderen Perspektive die Dinge betrachten. Dann wird Weinen zu einer Träne, Träne zu einem Seufzer, und schliesslich bleibt so etwas wie ein Bild im Fotoalbum, das man sich ab und zu anschaut, und ruhig nachdenkt.

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Roxanna

@Christine62laechel  

Das hast du wirklich sehr schön geschrieben, liebe Christine. Einschneidendes ganz vergessen wird eher nicht gehen, aber Abstand dazu bekommen, so dass die Seele nicht immer wieder beim Erinnern in Aufruhr gerät.

Ich danke dir für diese Gedanken und grüße dich herzlich
 
Brigitte

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