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30 Grad
30 Grad
30 Grad schon relativ früh am Morgen. Die Nacht war stickig. Um 23 Uhr zeigte das Thermometer immer noch 29 Grad. Da kann man die Fenster kaum öffnen. Entsprechend war meine Stimmung am Morgen etwas launisch.
Als Erstes musste ich draußen für Schatten sorgen, bevor die Sonne die Südseite erreicht. Also fuhr ich die Sonnenstore aus und wollte den großen Sonnenschirm öffnen. Das ist so ein Modell mit einer Kurbel. Genau jetzt, wo die große Hitze erwartet wird, reißt mir das Zugseil. Eigentlich ist nur das Kabel kaputt, aber ohne das geht gar nichts mehr.
Also dachte ich mir: Später gehe ich in den kühlen Keller und ziehe einfach ein neues Kabel ein. Gut gedacht, schlecht gemacht. So etwas Raffiniertes hatte ich noch nie in den Händen. Ich habe mich wirklich gefragt, wie man so etwas überhaupt zusammenbauen kann.
Drei Stunden lang habe ich überlegt, ausprobiert und auch geflucht. Schließlich hatte ich alles auseinandergebaut.
Am liebsten hätte ich das ganze Ding weggeworfen. Aber das kann doch nicht sein, dachte ich mir. Irgendwie muss das doch zu schaffen sein.
Heute, es war noch etwas heisser, habe ich mir alles noch einmal in Ruhe angesehen – genau wissend, was ich nicht mehr machen darf. Und siehe da: Langsam geht es in die richtige Richtung.
Nein, ich bin noch nicht fertig. Aber das Ganze hat wieder Zukunft.
Man darf eben nicht zu schnell aufgeben.
So kann man sich auch Glück generieren, dachte ich mir.
Im kühlen Keller.
30 Grad schon relativ früh am Morgen. Die Nacht war stickig. Um 23 Uhr zeigte das Thermometer immer noch 29 Grad. Da kann man die Fenster kaum öffnen. Entsprechend war meine Stimmung am Morgen etwas launisch.
Als Erstes musste ich draußen für Schatten sorgen, bevor die Sonne die Südseite erreicht. Also fuhr ich die Sonnenstore aus und wollte den großen Sonnenschirm öffnen. Das ist so ein Modell mit einer Kurbel. Genau jetzt, wo die große Hitze erwartet wird, reißt mir das Zugseil. Eigentlich ist nur das Kabel kaputt, aber ohne das geht gar nichts mehr.
Also dachte ich mir: Später gehe ich in den kühlen Keller und ziehe einfach ein neues Kabel ein. Gut gedacht, schlecht gemacht. So etwas Raffiniertes hatte ich noch nie in den Händen. Ich habe mich wirklich gefragt, wie man so etwas überhaupt zusammenbauen kann.
Drei Stunden lang habe ich überlegt, ausprobiert und auch geflucht. Schließlich hatte ich alles auseinandergebaut.
Am liebsten hätte ich das ganze Ding weggeworfen. Aber das kann doch nicht sein, dachte ich mir. Irgendwie muss das doch zu schaffen sein.
Heute, es war noch etwas heisser, habe ich mir alles noch einmal in Ruhe angesehen – genau wissend, was ich nicht mehr machen darf. Und siehe da: Langsam geht es in die richtige Richtung.
Nein, ich bin noch nicht fertig. Aber das Ganze hat wieder Zukunft.
Man darf eben nicht zu schnell aufgeben.
So kann man sich auch Glück generieren, dachte ich mir.
Im kühlen Keller.