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1000 Jahre Leipzig
1000 Jahre.
Am Pfingssonntag, den 24. Mai 2015, feierte Leipzig mehrere Festtage gleichzeitig. 1000jährigen Geburtstag der Stadt, 850 Jahre Nikolaikirche,
Gedenken an die Völkerschlacht, und das jährliche Wave-Gotik-Treffen.
Ich war auch da, so mal eben mittendrin.
Alle Leipziger und die Menschen, die Leipzig kennen, mögen mir vergeben, wenn die Angaben nicht so ganz stimmen, und die Reihenfolge der Fotos ist auch nicht so, wie ich es sonst gewohnt bin.
Der California Lutheran University Choirs war auf seiner Deutschland Tour 2015 und gab in Leipzig in der Tabor Kirche ein Konzert.
Der Karl Forster Chor aus Berlin hat Verbindung mit dem California Chor.
Die Berliner Chormitglieder, die von Frau und Herrn Grolms betreut wurden,
machten sich mit dem Citx Expreß auf den Weg. Ich durfte als Gast mit.
Der Tag begann mit ah und oh. Leipzig war rappelvoll mit Touristen, Besuchern, Einheimischen, alles was Beine hatte war unterwegs. Die Sonne strahlte mit den Besuchern um die Wette.
Das Stadtwappen aus einer anderen Sicht.
Die Wave-Gotik gehört zur schwarzen Kultur, sie ist mit dem christlichen
Glauben eng zusammen. Im mittelalterlichen Stil flanieren die Bürger durch die Straßen. Überall wurden wir eingeladen uns zu setzen und mitzufeiern, hätten wir es getan, säßen wir jetzt noch dort.
Leipzig hat ein goldenes Händchen, seit der Erbauung des Hauses weist es
den Weg zu Wohlstand und Reichtum.
Nun aber schnell zum Treffpunkt.
Die Stadtführung war den Gebäuden, Durchgängen, Wänden und Hallen gewidmet.
Ein Blick auf das alte Rathaus
Und der Hydranth würde nie in einer anderen Stadt stehen wollen.
Schön verzierte Häuser, Ecken und alte Fassaden geb es zu bestaunen.
Von den Erklärungen der Stadtführer habe ich nicht viel mitbekommen.
Fotografieren war angesagt. Und einer muß der letzte in der Gruppe sein,
gewiß doch, ich.
Hinterhöfe mit herrlichen Malereien und witziger Reklame
Auch sie gehören zur Wave-Gotik-Kultur. Schwarz zur christlichen
braun zur weltlichen. Foto wurde erlaubt, aber gerne doch, darf es in den ST.
Die reichverzierten Hinweise begeistern mich immer wieder.
Das neue Rathaus lockte
mit dem Rats-Keller.
Ein gedeckter Tisch wartete schon auf uns.
Nach der Stärkung die nächste Stadtführung.
Der Ratskeller hatte die Farbe Schwarz
auch hier gerne Fotos
Nun kreuz und quer durch schön geschmückte Straßen zum obligatorischen Kaffeebaum.
Bitte Eintreten
Nach unten gucken zaubert schöne Fotos hervor, hier das Gründungsjahr
der Communalgarde.
Hinein in die Historie
Erst die Mädlerpassage.
Leipzig ist die Löwenstadt, überall begegnet den Besucher ein Löwe in Granit, Stein oder Papier.
Der Zoo war der erste der Löwen beherbergte und Glück mit der Nachzucht hatte.
Diese Gebäude sind im Original erhalten.
Hier fanden die ersten Messen statt. Am Anfang nur kleine
Schauen, was die Händler aus fernen Welten von ihren Reisen mitgebracht hatten, Brokat- und Seidenstoffe.
Die Uhr mahnte schon wieder zur Eile
An diesem Ort gab es den ersten Weihnachts Naschmarkt, bestehend aus
Dörrobst und selbstgebackenen Früchtekuchen. (Schokolade und Süßigkeiten kannten die Menschen noch nicht.)
Als die Freilufthalle zu klein wurde, baute die Stadt die ersten großen Messehallen in der Messestadt. Den Besuch hebe ich mir für ein nächstes Mal auf.
Noch einmal die Schönen in Schwarz
Nun auf zum Bus, eine Fahrt durch die Stadt war geplant mit Halt am Völkerschlachtdenkmal. Nein ging beim besten Willen nicht. Die Stadt war für Busse sowieso gesperrt und am Denkmal gab es ein großes Fest. Karrussel, Picknick, Umzug und überall Tische dicht besetzt mit feiernden Menschen.
Da ließen wir uns von ihm rufen und auf die Uhr hinweisen.
Wo bleiben die Konzertbesucher.
Durch den Auenwald brachte uns der Bus zur Taborkirche.
Sie ist 1902-1904 gebaut, ist die evangelische Dorfkirche von Kleinzschocher, ist dem Berg Tabor geweiht, hat eine Orgel noch im Original der Fa. Eule von 1904.
Auch hier der Löwe in Granit
Moses zeigt uns die Gesetzestafel
die Engel erinnern an die 10 Gebote
Nun hinein und die Vorfreude war groß
Das innere der Kirche schlicht und einfach
In den Gängen waren Mikrofone und Kameras installiert
das Konzert wurde aufgezeichnet.
Unsere Kameras blieben in den Taschen.
60 Sängerinnen und Sänger haben uns einen Hochgenuß bereitet.
Eine Stunde A-cappella von Bach, Mendelssohn, Swing, Gospel, bis "Ein schöner Tag", wurde Solo, im Duett und alles was das Herz begehrt geboten.
Ein unvergleichliches Konzert, für das sich die Fahrt und der ganze Tag
gelohnt hatte. Alle Mühe war vergessen. Nur noch schön.
Diese beiden wollten zum Abschied mit
mit dem Schloß grüßte Leipzig kommt bald wieder.
Wir kommen, versprochen.
Viel Freude beim Lesen.
Liebe Grüße advise
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